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DIE MÜHLE UND DAS KREUZ

DIE MÜHLE UND DAS KREUZ

Regie Lech Majewski
Kinostart 24.11.2011
Genre Drama, Biopic, Historienfilm

Kritiken • DIE MÜHLE UND DAS KREUZ

21. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Stefan Jung lobt die "erstaunlich fließenden Übergängen zwischen filmischen Aufnahmen und gemalten Hintergründen – Modellbauten und computergenerierte Bilder kommen noch dazu. Und doch bleibt es letztlich bei einer Einverleibung der Malerei durch den Film, wenn die übliche Form der Literatur-Adaption durch eine Malerei-Verfilmung ersetzt wird. Diese Idee der Vermischung unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksweisen steht im Vordergrund von DIE MüHLE UND DAS KREUZ (DIE MüHLE UND DAS KREUZ Trailer). So entfaltet der Film seinen Reiz fast ausschließlich als Konzeptkunst. Seine extreme Stilisierung verhindert nicht nur eine narrative Entwicklung, sondern auch die emotionale Einbindung des Zuschauers."

25. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • negativ-film.de

Elisabeth Maurer ist angetan. Der Film erschließt dem Zuschauer die Umstände der Entstehung von Die Kreuztragung Christi indem er "die verschiedenen dargestellten Situationen in einer zeitlichen Ausdehnung und mit ihren Vernetzungen imaginiert. Der Film ist dabei wie die Mühle, er erlaubt Überblick, gleichzeitig bewegt er sich ständig fort, das Festhalten des Moments findet sich dann im Gemälde wieder. Mühle und Kreuz, Bewegung und Stillstand, Fortdauer und Ende, Film und Malerei – keine unvereinbaren Gegensätze. Davon zeugen die einzigartigen Werke der Künstler Bruegel und Lech Majewski."

24. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist des Lobes voll: "Entscheidend für die große Wirkung sind die Arrangements von Licht und Schatten. Wort und Musik nicht ausufernd, sondern sehr gezielt einsetzend, ist es in erster Linie die Intensität der Kino-Bilder, die die Bruegel-Bildwelt erschließt. Das ist keine übliche Unterhaltungskost. Aber: Wer sich für bildende Kunst interessiert, kann, selbst bei nur oberflächlicher Kenntnis, ein großes geistiges Vergnügen empfinden. Der Gang ins Kino lohnt unbedingt!"

24. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • kunstundfilm.de

Oliver Heilwagen ist begeistert. "Mit aufwändigem historischen Dekor und vollkommener Detailtreue lässt Lech Majewski eine längst vergangene Epoche wieder auferstehen. Obwohl streckenweise etwas statisch, wird daraus ein Augenschmaus, der seinesgleichen sucht. Und insofern doch ein gottgefälliges Werk, das an künstlerischer Hingabe der von Bruegel gleichkommt."

22. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • textezumfilm.de

Die tableauhafte Bildsprache in Lech Majewskis Film DIE MÜHLE UND DAS KREUZ (DIE MÜHLE UND DAS KREUZ Trailer) führt freilich dazu, dass sich bei aller Schönheit der einzelnen Bilder der Erzählduktus eines Spielfilmes kaum einstellt, kritisiert José García. "So erfährt der Zuschauer über die Zustände der Zeit außer den Brutalitäten der spanischen Herrscher genauso wenig wie über die Persönlichkeit Pieter Bruegels. Für die Länge eines abendfüllenden Films reicht außerdem die Originalität von Lech Majewskis künstlerischem Konzept trotz bewundernswerter Technik kaum."

20. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns lässt der Regisseur "die Bilder für sich sprechen, die Qualen der Folter, die Trauer der Angehörigen, nur wenige Dialoge vermitteln skizzenhaft ein Bild der Zeit, geben Anhaltspunkte, vertrauen weitestgehend aber auf das Interesse des Zuschauers, der nach Ende des wunderbaren Films DIE MüHLE UND DAS KREUZ (DIE MüHLE UND DAS KREUZ Trailer) am liebsten sofort in ein Flugzeug nach Wien steigen will – denn im dortigen Kunsthistorischen Museum ist das Original von Bruegels Gemälde ausgestellt, dem man nur dort noch näher kommen kann als mit diesem Film. Und selbst das ist dank Lech Majeswskis Originalität nicht gewiss."

17. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • filmgazette.de

Wolfgang Nierlin sah einen detailverliebten und höchst kunstvollen Film von Regisseur Lech Majewski. "Ganz auf die visuelle und akustische Darstellung konzentriert, arrangiert er fast dialoglose Szenen, die dem berühmten Gemälde "Die Kreuztragung Christ" von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahre 1564 nachgestellt sind. Dabei tritt Majewskis eindrucksvoll gestalteter Film in einen Dialog mit dem Bild und seiner "wimmelnden" Szenerie eines pulsierenden Lebens, aus dem er wenige Episoden herausgreift, um die Entstehung des Bruegelschen Kunstwerks nachzuvollziehen."

15. November 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • cineman.ch

Der Begriff "Kunstwerk" hat hier laut Rolf Breiner "durch und durch seine Berechtigung. Die bildnerische Komposition vermag zu fesseln und das Klima, die Stimmung einer vergangenen Epoche nachhaltig heraufzubeschwören. Bemerkenswert bleiben die Gefühle für die Opfer, die beim Zuschauer aufkommen, etwa jene für Maria und ihren hingerichteten Sohn: Sie werden durch die kühlen Zeitzeugen Bruegel und Jonghelinck abgeschwächt - versachlicht und intellektualisiert."

20. Oktober 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • nzzonline.de

Eine "eigenwillige Filmadaption", meint Alexandra Stäheli. Ihr gefällt besonders, dass während der ersten 30 Minuten des Filmes kein Wort gesprochen wird und sich der Zuschauer so ganz auf die Gemälde einlassen kann. Fast wie in einem Museum.

22. September 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • groarr.cg

Şule Durmazkeser hat sich nicht überzeugen lassen. Die originelle Idee und die innovative Filmtechnik reichen "nicht aus, um einen tiefgründigen und unterhaltsamen Film zu schaffen. So bleibt Lech Majewskis neuestes Werk relativ schwere Kost und nur grossen Kunstliebhabern zugänglich."

07. September 2011 | DIE MÜHLE UND DAS KREUZ • Kritik • outnow.ch

"THE MILL AND THE CROSS zeigt viel, erzählt wenig, gefällt aber mit der technischen Umsetzung. Bilder können angesehen und interpretiert werden, Filme auch. Wenn aber ein Film über ein Bild weniger zu bieten hat als das Bild selbst, dann entscheidet man sich wohl eher für den Besuch eines Museums, anstatt den eines Kinos."

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