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FAUST

FAUST

Regie Alexander Sokurow
Kinostart 19.01.2012
Genre Drama

Kritiken • FAUST

20. Januar 2012 | FAUST • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Der Film beschreibt laut Elisabeth Maurer "nicht nur eine vorgegaukelte Welt, er ist selbst nur Lüge und die Filmgeschichte ist die der Suche nach der Erschaffung einer immer perfekteren Illusion. Faust versucht sich aus einer solchen zu befreien und Alexander Sokurows Film lässt ihn in eine Leere entschwinden. Ob es hinter diesem ewigen Weiß eine Wahrheit gibt, bleibt fraglich. Die Einstellung von Margaretes Unschuldsgesicht lässt die Hoffnung für den Zuschauer nicht sterben."

07. Dezember 2011 | FAUST • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Mit FAUST (2011) (FAUST (2011) Trailer) ist es Alexander Sokurow laut Michael Kienzl "gelungen, sich den bekannten Dramenstoff anzueignen. Der archaischen Geschichte setzt er seine eigene fantastische Vision entgegen, schafft etwas, woran sich viele Regisseure ein Beispiel nehmen können. Er hat den Faust so inszeniert, wie man ihn zuvor noch nicht gesehen hat."

17. Januar 2012 | FAUST • Kritik • kunstundfilm.de

Renée-Maria Richter sagt es unumwunden: "Die zwei Stunden lange Zote laugt den Zuschauer so aus wie ihre überbelichtet entsättigten Bilder. Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.... Der Film dünstet einen so schwefelsauren Nihilismus aus, dass ihn sofort der Teufel holen möge. Was in die Biennale-Jury von Venedig gefahren ist, als sie ihm 2011 den Goldenen Löwen zuerkannte, wissen nur die höllischen Heerscharen."

17. Januar 2012 | FAUST • Kritik • FILMtabs.com

"Sokurows Bilder sind wie oft bei ihm farblich entsättigt und weichgezeichnet. Die künstlich flachen Räume wirken wie über einen verzerrenden Spiegel aufgenommen. Das ist kein neuer Stoff für Literaturkurse, diese Variante wirkt für Fans eines popmodernen GOETHE! (GOETHE! Trailer) vorgestrig. Altmodisches Kunstkino könnte man schimpfen, aber Kunst in perfekter Form."

17. Januar 2012 | FAUST • Kritik • textezumfilm.de

"Sokurows FAUST (2011) (FAUST (2011) Trailer) zeichnet sich durch eine ganz eigene Handschrift, ja durch den Willen zum eigenen Stil aus", schreibt José García. "Anklänge an eine bühnennahe Inszenierung in Gründgens' Sinn vermischen sich mit kunstfertigen, rastlosen Kamerabewegungen und romantisch-fantastischen Landschaftsbildern, die an Murnaus Film denken lassen."

16. Januar 2012 | FAUST • Kritik • schnitt.de

Ekaterina Vassilieva betrachtet Vater und Sohn: "Als Reminiszenz an seinen Film VATER UND SOHN (2003) führt Sokurov die Figur von Fausts Vater in die Geschichte ein. Er hat als Arzt der alten Schule vorzugsweise mit Lebendigen zu tun und versucht erst gar nicht, hinter das Rätsel der Natur zu kommen. Seine Behandlungsmethoden – mal barbarisch, mal behutsam – stellen die Allmacht Gottes nicht in Frage. Deshalb ist er, anders als sein Sohn, gegen die Annäherungen Mephistos gewappnet. Der verbitterte Faust, der es mit seinen Forschungen weder zu Geld noch zu einem besonderen Ansehen gebracht hat, ist dagegen ein leichtes Opfer für den Teufel."

12. Januar 2012 | FAUST • Kritik • diePresse.com

Christoph Huber ist begeistert über die Fusion der Faust-Traditionen. Regisseur Alexander Sokurow vereint den bühnennahen Ansatz mit "virtuosen Kamera-Choreografien und verblüffenden Ideen zur fantastischen Lesart".

07. Dezember 2011 | FAUST • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns stellt fest: "In langen Dialogpassagen wird über Fragen der Macht reflektiert, über ihre Verführungskraft und vor allem die die Gefahr, die von ihr ausgeht. Umso ironischer, dass dieser Film vor allem dank der Einflussnahme Wladimir Putins entstand, einem Sinnbild für modernen Machtmissbrauch schlechthin. Viele Fragen wirft dieser FAUST (2011) (FAUST (2011) Trailer) auf, viel mehr als er auf den ersten Blick beantwortet, aber genau das macht Alexander Sokurows Film so eindrucksvoll und in der heutigen Kinolandschaft fast einzigartig."

10. September 2011 | FAUST • Kritik • outnow.ch

Alexander Sokurows FAUST (2011) (FAUST (2011) Trailer) "überrascht mit seiner nonkonformistischen Machart. Während überzeugte Goethe-Anhänger enttäuscht sein mögen, ist der Film für manch Anderen sicherlich erfrischend und für Faust-Neulinge eine attraktive Möglichkeit, das Werk zu entdecken, wenn auch die Story etwas verfälscht ist."

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