Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

GERHARD RICHTER PAINTING

GERHARD RICHTER PAINTING

Regie Corinna Belz
Kinostart 08.09.2011

Kritiken • GERHARD RICHTER PAINTING

29. August 2011 | GERHARD RICHTER PAINTING • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Michael Kienzl begnügt sich die Regisseurin "nicht damit, das Große im Kleinen zu sehen. Zunächst bleibt der Blick noch konsequent auf der Arbeit Richters oder den notwendigen Übeln, die damit einhergehen. Man sieht, wie Richters Assistenten Farbe anrühren, und folgt dem scheuen Maler während Ausstellungsplanungen und -eröffnungen. An manchen Stellen kommt es aber dann doch zu einer lexikalischen Informationsvermittlung. Mehrmals gleitet die Kamera etwa an einer Wand mit Richter-Miniaturen entlang, um das Oeuvre des Malers im Schnelldurchlauf abzuhaken."

08. September 2011 | GERHARD RICHTER PAINTING • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen sah kein wirkliches Porträt. "Dazu lässt sich Regisseurin Corinna Belz, die ihn jahrelang begleitete, zu sehr von der Aura des Malerfürsten in Bann schlagen. Andächtig verharrt sie in reiner Anschauung und begnügt sich mit den wenigen Bemerkungen, die Richter ihr wie Brosamen zuwirft: Der romantische Künstlermythos, das Eigentliche sei unsagbar, feiert fröhliche Urständ."

31. August 2011 | GERHARD RICHTER PAINTING • Kritik • br-online.de

Luiz Vasquez sah einen Dokumentarfilm, der Spaß macht. "Obwohl der Film vor allem beobachtet und zeigt, ohne einen kunsttheoretischen Diskurs zu bieten, erzählt er unglaublich viel über den Künstler. Dass es in der zweiten Hälfte durch Nachfragen der Filmemacherin ein bisschen biografischer wird, vergrößert den Erkenntniswert nicht. In einem beeindruckenden Finale zeigt eine fest montierte Kamera mit zeitraffender Montage den vollständigen Entstehungsprozess zweier Bilder. Das Ergebnis überrascht auch Richter."

30. August 2011 | GERHARD RICHTER PAINTING • Kritik • film-dienst

Ulrich Kriest findet es glücklich, dass "die Genese abstrakter Kompositionen in gebotener Ausführlichkeit" gezeigt wird. "Andererseits ist zu bedauern, dass die Filmemacherin kein "theoretisches Erkenntnisinteresse bedienen" wollte, wie es im Presseheft heißt. Dort stand wohl auch einmal, dass der Film "dem unauflösbaren Geheimnis künstlerischen Schaffens näher" kommen wolle (im Netz findet sich diese Formulierung noch). Dass man sich mit einer solchen Formulierung ins intellektuelle Abseits stellt, wurde wohl gerade noch vor der Drucklegung erkannt."

25. August 2011 | GERHARD RICHTER PAINTING • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hätte sich etwas ganz anderes gewünscht. "Entweder für eine wirklich umfassende Dokumentation über Gerhard Richters Leben, die sich entlang seiner Schaffensperioden entwickelt und nicht nur punktuell in die Vergangenheit eintaucht. Noch viel lieber aber für eine längere Version des Films, der in dieser Dokumentation versteckt ist: Ein Film über die Arbeit eines Künstlers, der nicht versucht in Worte zu fassen, was ihn antreibt, sondern sich ganz in seiner Arbeit ausdrückt."

Kurz-Kritiken • GERHARD RICHTER PAINTING

"" - filmgazette.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35758