| Regie | Mark Neveldine |
| Brian Taylor | |
| Kinostart | 23.02.2012 |
Für Michael Föls war GHOST RIDER 2: SPIRIT OF VENGEANCE (
) "eine spürbare Steigerung gegenüber dem ersten Teil. Es ist eine leichte, überzogene Comicverfilmung, immer hart an der Grenze zu einem weiteren “Nicolas Cage losing his Shit” Video auf Youtube, aber im Gegensatz zum völlig verkorksten ersten Teils erkennt man zumindestens das Konzept der Filmemacher und man hat den Eindruck, dass eben dieser Stil auch genauso gewollt ist. Das muss einem nicht gefallen, aber eine Steigerung im Franchise ist nicht zu leugnen."
"GHOST RIDER 2: SPIRIT OF VENGEANCE (
) ist inhaltlicher Brunz, der mit der grossen Kelle angerichtet wurde und als Edel-Trash ins Kino kommt. Quark hin, Müll her, der Zuschauer wird überraschenderweise mehr als einmal zum herzhaften Lachen animiert und hat Freude am Feuerkopf, wenn er Feuer schifft oder Kugeln spuckt. Es ist keine grosse Produktion geworden, der man die Massentauglichkeit auch grad absprechen kann. Aber Fans des Riders dürften unterhaltsame und trashige 90 Minuten erleben."
Sascha Westphal schaut auf Nicolas Cage. Er übertreibt "es natürlich hemmungslos, aber genau das passt perfekt zu dieser Figur, die nach den Seelen der Verdammten süchtig ist. Außerdem ist es den beiden Filmemachern (Mark Neveldine und Brian Taylor) gelungen, dem bisher immer etwas biederen Marvel-Kino mit ihren absolut atemberaubenden und herrlich (selbst)ironischen Action-Sequenzen ganz neue Impulse zu geben."
Günter H. Jekubzik sah "Trash, filmischer Abfall für die Kuriositäten-Kammer. Denn auch GHOST RIDER 2: SPIRIT OF VENGEANCE (
) lässt auch mit neuer Regie-Besatzung und großem Produktions-Aufwand die Ironie vermissen, mit der man solch absurde Comic-Vorlagen am besten behandelt."
Thomas Groh sagt es unumwunden: Der Film ist "in erster Linie öder Murks, stets gefesselt zwischen dem Erzählen-Wollen einer überdies recht faden, der Rede nicht werten Abenteuergeschichte mit etwas Indiana-Jones-artigem Okkultismus-Budenzauber und einem nie recht zugelassenen Drang zum Actionexzess."
Björn Lahrmann schaut auf den Hauptdarsteller und ist entsetzt darüber, "mit welch unverhohlenem Phlegma Nicolas Cage hier das Gros seiner Screentime vertrödelt, um mit einem einzigen Moment schäumenden Geiferns so gerade noch auf Megaperformance-Mindestniveau zu kommen. Bequemer lässt sich an der eigenen Ikone nicht malen. Für das bisschen halbironische Brechnung sorgen verlässlich rohrkrepierende Oneliner, Schwitzhodenriffs und Christopher Lambert."
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