| Regie | Mia Hansen-Love |
| Kinostart | 27.09.2012 |
Frédéric Jaeger sah einen teilweise stringenten, teilweise profanen Film. "Sehr kurze Szenen dominieren den Film, gerade der Anfang ist so hastig wie elegant, lässt nie genug Zeit zum Sortieren der Situationen, weder für die Protagonisten noch für den Zuschauer. Kontrolliert und präzise ist ihr Erzählen, die Bilder atmen die Luft einer tief in die architektonische und gesellschaftliche Realität verankerten Geschichte. Gleichzeitig will Un amour de jeunesse (
) abstrakt und metaphorisch sein."
Einen Film an dem sich die Geister scheiden werden, sah Sarah Böhmer. "Man muss dem Film seine pathetisch-kitschige Emotionsgeladenheit, die Dawson’s Creek - Dialoge und das leicht schleppende Erzählen verzeihen, weil er sich in seiner Ästhetik und in seinem Rhythmus an seine Hauptfigur anpasst – hoffnungslos romantisch, auf ewig melancholisch und mit Pathos die eine wahre, große Liebe feiernd – auch wenn sie durch die Idealisierung für immer unlebbar bleiben wird."
Peter Claus findet es zwar sympathisch, dass sich die Regisseurin um Realitätsnähe bemüht. "Die Wirkung allerdings leidet darunter ein wenig. Kino funktioniert nun einmal besonders dann gut, wenn es etwas bietet, das bigger than life ist."
UN AMOUR DE JEUNESSE - Filminfo vom deutschen Verleih
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