| Regie | Katarzyna Roslaniec |
| Kinostart | 18.08.2011 |
Martin Gobbin sah einen nur sporadisch überzeugenden Film. "Die inhaltliche Beschäftigung mit diesem Phänomen zählt zu den Stärken des Films – das gleiche gilt für das Porträt einer ersten zarten Liebesbeziehung, die sich zwischen Alicja und Michal (Franciszek Przybylski) entspinnt. Die Unschuld und Unsicherheit ihrer Begegnungen bilden einen intensiven Kontrast zu jener Welt, wie sie sonst in Shopping Girls zu sehen ist – einer Welt, in der Liebe und Sex getrennt sind und wo zwischenmenschliche Kontakte zu Transaktionen mit kaltem Kosten-Nutzen-Kalkül degenerieren."
Jo Bieber ist enttäuscht. "Die Schwäche von SHOPPING GIRLS (
) ist die fehlende Glaubwürdigkeit. Die Figuren sind nicht konsistent und zu konstruiert, viele interessante Details werden dramaturgisch einfach vernachlässigt. Die Wandlung Alicjas vom biederen, unsicheren Mädchen zur verführerischen und sich ihrer Sexualität bewussten Frau ist zu abrupt und wirkt überzeichnet. Auch das plötzliche Interesse Milenas an Alicja wird nicht verständlich."
Oliver Heilwagen ist enttäuscht und kritisiert die Regisseurin. "Weder erklärt sie, warum sich die brave Alicja magisch vom grellen Outfit ihrer Klassenkameradinnen angezogen fühlt, noch, warum die obercoole Milena sofort diese graue Maus auf den Pfad des Verderbens führt. Alle Teenager agieren so unmotiviert, als müssten sie die Stereotypen eines Lehrfilms ausfüllen."
Claudio Habicht beleuchtet die Hintergründe des Films. Der Film ist keine Fiktion, sondern schaut auf reale Verhältnisse.