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SOMMER IN ORANGE

SOMMER IN ORANGE

Regie Marcus H. Rosenmüller
Kinostart 18.08.2011
Genre Komödie

Kritiken • SOMMER IN ORANGE

17. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Maurice Lahde lobt die unbändige Fabulierlust des Regisseurs, die allerdings auch die Gefahr der Plotüberfrachtung mit sich bringt. "Die kindliche Perspektive ist der rote Faden in Rosenmüllers Filmen und zugleich deren Stärke und Schwäche. Eine Stärke, weil sie einen unbefangenen Forscherblick auf die Rituale der Erwachsenenwelt ermöglicht, und einen vorantreibenden, stets den besonderen Moment suchenden Erzählimpuls, der sich in einer dynamischen, neugierig schweifenden Kamera realisiert. Eine Schwäche, weil die Naivität dieses Blicks oft zur Naivität der Erzählung selbst wird."

04. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Zwar ist SOMMER IN ORANGE (SOMMER IN ORANGE Trailer) laut Nils Fortmann vorhersehbar, "doch weil er mit Liebe zum Detail und zu seinen Figuren erzählt, langweilt sich der Zuschauer zu keiner Zeit. Die Gags sind sparsam eingesetzt, funktionieren allerdings dank eines guten Ensembles jederzeit."

18. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • OLOsBlog

Orlindo Frick wandelt den PR-Satz des Verleihers etwas um. "Eine Culture-Clash-Komödie wie aus jener Zeit, als Mainstream noch lässig war und die deutsche 'Seele' nach wie vor ausschließlich aus bayrischen Klischees bestand."

15. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • schnitt.de

Heiko Martens hat mehr erwartet. "Obwohl eine Kinoauswertung vorgesehen ist, hat ein gefühltes Dutzend TV-Redakteure mitgewirkt. Da zerfasert wohl auch die letzte Stringenz, wodurch es SOMMER IN ORANGE (SOMMER IN ORANGE Trailer) auch erst im dritten oder vierten Versuch gelingt, die Geschichten des Films einem Ende zuzuführen. Und wie es sich für einen Konflikt beschriebener Couleur gehört – die Lösung liegt irgendwo dazwischen."

15. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • bummelkino.de

"SOMMER IN ORANGE (SOMMER IN ORANGE Trailer) ist sehenswertes Unterhaltungskino aus Deutschen Landen, das – wenn auch nur in sanften Zwischentönen – die Toleranzfrage in unserer Gesellschaft in diese amüsante Schlacht der Kulturen geschickt einflechtet: Am Ende des Tage hat jeder Vorurteile. Ursula Gruber und Marcus H. Rosenmüller fragen deshalb zielgenau: Wer ist hier eigentlich Spießer und was ist daran so schlimm?"

12. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • filmrezension.de

Ein schlechtes Drehbuch, urteilt Lida Bach. "Was dem Dorf seine Burschenschaft ist den Sannyasins ihr Satsang, die Mala-Halskette mit Bhagwan-Bild ersetzt das Kruzifix und selbst dem Pfarrer vermischt das Amen mit Om. Dergleichen sprachliche Missverständnisse und überspitzte Klischees charakterisieren den angepassten Humor der Heimatposse, die beim Versuch fremde Ressentiments zu enthüllen unfreiwillig ihre eigenen offenbart."

02. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • strandgut.de

Birgit Roschy stellt fest: "Die Botschaft ist versöhnlich und läuft auf ein pink- und orangefarbig aufgepepptes bayerisches 'dolce vita' hinaus, in dem Wellness und Tantra-Sex so genehm sind wie eine Maß Bier. Da dürfte sich mancher Ex-Esoteriker düpiert fühlen. Jedenfalls wurde die Komödie von der Auswahlkommission des diesjährigen Münchner Filmfestes abgelehnt. Was nicht gegen den Film spricht."

01. August 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • ultimo-bielefeld.de

Das Ganze ist laut Martin Schwickert "nett anzusehen und mit Lust gespielt. Petra Schmidt-Schaller ist als Eso-Braut bestens besetzt, der Österreicher Georg Friedrich auch in der orangen Sektenuniform ein echtes Original. Wie in früheren Filmen wählt Marcus H. Rosenmüller auch hier die Erzählperspektive des Kindes, die einerseits für einen unverstellten Blick auf die Geschichte, andererseits aber auch für eine Komik sorgt, die niemandem wehtun will."

26. Juli 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • br-online.de

Margot Köhler findet die Komödie gelungen. "Kindliche Naivität und Neugier ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Culture-Clash-Komödie, bilden die Klammer zwischen Bauernhof und Buddhahalle, Trachtenverein und Urschreitherapie. Marcus H. Rosenmüller gelingt mit SOMMER IN ORANGE (SOMMER IN ORANGE Trailer) erneut eine ganz eigene Art von Heimatfilm. Sogar der märchenhafte Auftritt von Elefanten am Ende stimmt. Auch sie passen in sein Konzept von bayerischer Heimat."

05. Juli 2011 | SOMMER IN ORANGE • Kritik • Vision Kino

SOMMER IN ORANGE (SOMMER IN ORANGE Trailer) ist eine leichte Komödie, die die Welt der Erwachsenen aus Kinderaugen zeigt, wie Rotraut Greune feststellt. "Verlogenheit und Heuchelei, Missgunst und Eifersucht, Egoismus und die Suche nach Glück – es ist auf beiden Seiten des dargestellten Zwists keine perfekte Welt. Der Film bietet deshalb eine sehr gute Möglichkeit, über persönliche Lebensvorstellungen zu sprechen und eigene Erfahrungen mit Bigotterie und Lügen seitens der Erwachsenen zu thematisieren. Außerdem lässt sich das Thema Vorurteile und Abgrenzung von Gruppen an zahllosen Beispielen aufgreifen."

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