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IN TIME

IN TIME

Regie Andrew Niccol
Kinostart 01.12.2011
Genre Thriller, Science Fiction, Drama, Actionfilm

Kritiken • IN TIME

02. Dezember 2011 | IN TIME • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ciprian David erklärt, warum IN TIME (IN TIME Trailer) weder Kritiken noch den Zuschauern gefällt. "Der Film unterhält, keine Frage, geht aber davon aus, dass sein Publikum nur aus Minderbegabten besteht. So verbietet er sich, über diese Ebene des Wortwitzes hinaus, das Thema interessant zu behandeln. Politisches, Philosophisches, gar Filmisches wird grob vernachlässigt und schließlich wirkt alles eher etwas unkonzentriert, etwas planlos, dazu bestimmt, in Vergessenheit zu geraten."

30. November 2011 | IN TIME • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann nahm müde Genrestandards wahr, die sich im Wesentlichen in einer recht tempoarmen Verfolgungsjagd und zum Ende hin einer Robin-Hood-Volte erschöpfen. "Hieran vermag auch die recht überzeugende Darstellerleistung von Justin Timberlake wenig zu ändern. Sein Will Sallas ist gekennzeichnet von einer fast fatalistischen inneren Ruhe, die ihm eine gewisse Stärke verleiht. Entwickeln kann sich diese Figur mangels Raum hierfür jedoch nicht. Hingegen ist die Figur der Sylvia offensichtlich nur ein der Konvention geschuldeter Sidekick."

01. Dezember 2011 | IN TIME • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist begeistert, dass der Film zur Studie darüber wird, "was die Macht des Geldes den Massen an Ohnmacht „schenkt“. Damit wird der Thriller wirklich zum ernst zu nehmenden Unterhaltungsangebot für Leute, für die das Denken zu den größten denkbaren Vergnügungen gehört."

01. Dezember 2011 | IN TIME • Kritik • From Beyond Filmblog

Rajko Burchardt lobt die Idee des Filmes. "Dass Niccol sie bestenfalls für eine recht platte und abgehangene Kapitalismuskritik bemüht, dem aktuellen Gesinnungstrend aus weltweiten Bürgerprotesten gegen die "Diktatur der Finanzmärkte" nur allzu dienlich, schadet IN TIME (IN TIME Trailer) als Unterhaltungsfilm nicht. Der Verzicht auf eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema (ein derartiges System wie das im Film dargestellte kann eigentlich keine zivilisierte Gesellschaftsordnung mehr zulassen) ermöglicht natürlich die Fokussierung auf einen genretypischen Road-Movie-Plot und dessen unverzichtbarer Liebesgeschichte."

01. Dezember 2011 | IN TIME • Kritik • filmtogo.net

Denis Sasse war nicht ganz überzeugt: "IN TIME (IN TIME Trailer) leidet darunter, dass versucht wurde, zu viele Stränge in zu wenig Zeit unterzubringen. So vielschichtig hier gearbeitet werden soll, so sehr verkümmert jede Schicht an der Oberfläche. Der Film schafft es nicht tiefer in seine eigene Materie einzudringen, bloße Anspielungen sollen ausreichen um ein Science-Fiction Thema aufzugreifen, welches mit fokussierter Herangehensweise besser hätte inszeniert werden können."

30. November 2011 | IN TIME • Kritik • Die Welt

Dirk Peitz schaut genau auf den Hauotdarsteller, der allerdings durch den Film weder zum Actionhelden noch zum Charakterdarsteller wird. Aber er trägt ihn, "so gut es geht, über manch sehr bemühte Szene hinweg, wenn etwa Wills Mutter unbedingt in seinen Armen sterben muss oder sich sein Sportwagen arg computeranimiert überschlägt. Justin Timberlake kämpft, und er tut es mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: ziemlich überzeugend. "

30. November 2011 | IN TIME • Kritik • bummelkino.de

"Insgesamt weiß der nicht clevere, sondern stupide Film kaum zu unterhalten, nervt bisweilen durch seine äußerst brachial vorgetragenen sozialkritischen Zwischentöne, die neben all der Coolness gar noch Ernsthaftigkeit vorgaukeln. Nö, das klappt nicht. Dann doch lieber MOMO schauen."

30. November 2011 | IN TIME • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik sah eine hervorragenden Sci Fi-Geschichte. "Justin Timberlake spielt dabei ganz anständig einen Messias, der eine neue Zeitrechnung einführt, nicht nur nimmt, sondern gibt. Aber vor allem Cillian Murphy ist großartig gefährlich und mysteriös als Zeitjäger Raymond Leon. Außerdem glänzt IN TIME (IN TIME Trailer) mit Retroautos wie Jaguar E-Type und Citroen DS, auf Partys läuft Nouvelle Vague, der Soundtrack von Craig Armstrong will Blade Runner-Erinnerungen hervorrufen. Die (in der Originalfassung) guten Dialoge erfreuen konstant mit Zeit-Wortspielen. Der Film ist seine Laufzeit wert!"

29. November 2011 | IN TIME • Kritik • textezumfilm.de

Obwohl das Drehbuch an manchen Stellen logische Schwächen offenbart und die Inszenierung mit zunehmender Filmdauer auf immer mehr Action setzt, wodurch IN TIME (IN TIME Trailer) bei weitem nicht die atmosphärische Dichte von GATTACA erreicht, vermag der Subtext des Filmes José García dennoch zu fesseln. "Die Kamera Roger Deakins spiegelt in diesen Dekors den seelischen Zustand einer durch und durch materialistischen Gesellschaft wider."

22. November 2011 | IN TIME • Kritik • Das Manifest

Enttäuscht ist Martin Eberle über den Science Fiction IN TIME (IN TIME Trailer): Regisseur Andrew Niccol interessiert sich gar nicht für irgendeine der möglichen Implikationen seines settings. Der Regisseur "stellt nie wirklich die Systemfrage, bleibt im System des Zeitmanagements (sprich: Kapitalismus) und lässt Schmalspur-Bonnie und Aufschneider-Clyde einfach nur immerweiter Zeit-Banken ausrauben. Zugegeben, Amanda Seyfried mit Wumme in der Hand sieht umwerfend aus, aber das war's dann auch."

22. November 2011 | IN TIME • Kritik • filmering.at

Für David Avazzadeh wirkt der Film stellenweise unausgereift, nicht zuletzt durch einige Plotlöcher. "Er schafft es kaum den gesellschaftspolitischen Tiefgang zu erreichen, der mit diesem Thema aufgrund seiner Aktualität, gerade im Hintergrund weltweiten Finanzproteste und der Occupy-Bewegung durchaus möglich gewesen wäre. Für Kapitalismuskritik hat IN TIME (IN TIME Trailer) zu wenig Biss, für ein BONNIE UND CLYDE-Remake zu wenig Charme und für eine ROBIN HOOD-Allegorie versprüht Justin Timberlake zu wenig Charisma."

22. November 2011 | IN TIME • Kritik • outnow.ch

"IN TIME (IN TIME Trailer) erzählt eine interessante, wenn auch nicht besonders ausgeklügelte Story, die kaum Überraschungen bereithält und teilweise auch ein paar Längen hat. Mit den vielen jungen, attraktiven Darstellern und der schlicht-eleganten Ausstattung ergibt sich jedoch ein ansprechendes Gesamtpaket, das den Spruch "Zeit ist Geld" auf unterhaltsame Weise zum Science-Fiction-Film umfunktioniert."

20. November 2011 | IN TIME • Kritik • cineman.ch

Catharina Steiner findet Positives: "Was den Film rettet sind die stylische Arbeit von Kameramann Roger Deakins und die gut gewählten Drehorte, die die seelische Entleertheit einer solchen Gesellschaft widerspiegeln. Dass alle Erwachsenen als 25-Jährige "festgefroren" sind, und Mütter gleich alt aussehen wie ihre Töchter und Enkeltöchter, ist ein verstörendes, filmisch interessantes Konzept. Auch Justin Timberlake macht seine Sache respektabel und beweist einmal mehr, dass sich Hollywood auf seine Qualitäten als Leading Man verlassen kann."

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