Inhalt • IN TIME
In einer vielleicht nicht allzu fernen Zukunft ist es den Genforschern endlich gelungen, den Alterungsprozeß aufzuhalten. Jeder Mensch hört nun mit Erreichen des 25 Lebensjahres auf, äußerlich zu altern. Damit nicht genug haben es die Forscher auch geschafft, dass jeder Mensch unsterblich ist.
Kritik • IN TIME •
Enttäuscht ist Martin Eberle, da sich der Regisseur Andrew Niccol so gar nicht für irgendeine der möglichen Implikationen seines settings interessiert, vielmehr bleibt alles im Rahmen des kapitalistischen Zeitmanagments. Robert Zimmermann nahm müde Genrestandards wahr, die sich im Wesentlichen in einer recht tempoarmen Verfolgungsjagd und zum Ende hin einer Robin-Hood-Volte erschöpfen. Für David Avazzadeh wirkt der Film stellenweise unausgereift, nicht zuletzt durch einige Plotlöcher: Die gesellschaftspolitische Kritik des Films ist nicht nur dadurch ziemlich gering. Laut Catharina Steiner wird der Film durch die stylische Arbeit von Kameramann Roger Deakins und die gut gewählten Drehorte, die die seelische Entleertheit einer solchen Gesellschaft widerspiegeln, gerettet. Die Kamera Roger Deakins spiegelt in diesen Dekors den seelischen Zustand einer durch und durch materialistischen Gesellschaft wider. Dirk Peitz schaut genau auf den Hauptdarsteller, der allerdings durch den Film weder zum Actionhelden noch zum Charakterdarsteller wird. Aber er trägt ihn, so gut es geht, über manch sehr bemühte Szene hinweg