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TOAST

TOAST

Regie S.J. Clarkson
Kinostart 11.08.2011
Genre Drama, Komödie

Kritiken • TOAST

04. August 2011 | TOAST • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Oliver Kaever sah einen starken Anfang. "In diesem ersten Teil von TOAST (TOAST Trailer) präsentiert sich der Film als erzählerische Einheit, in der die einzelnen Zutaten fein aufeinander abgestimmt sind. Regisseurin S.J. Clarkson spielt mit durch Beleuchtung, Farbgebung, Kostüme und Ausstattung stilisierten Einstellungen, die ein pastorales Bild des ländlichen England zeichnen."

10. August 2011 | TOAST • Kritik • textezumfilm.de

José García lobt das "bis in die Details sorgfältige Produktionsdesign mit den bunten Kleidern und Einrichtungsgegenständen aus den siebziger Jahren. Ebenso ausdrucksvoll nehmen sich die Bildausschnitte und die verspielte Musik aus, die sich zusammen mit den zugespitzten Kameraeinstellungen und den typischen 360 Grad-Drehungen an Die fabelhafte Welt der Amélie (Jean-Pierre Jeunet, 2001) unmissverständlich anlehnen. Leider schrammt auch die Filmmusik an einigen Stellen knapp am Kitsch vorbei."

10. August 2011 | TOAST • Kritik • bummelkino.de

Völlig ungenießbar findet Arne Hübner den Film über den Starkoch Nigel Slater. "Helena Bonham Carters (endlich einmal ohne Goth-Schick, denkt man anfangs) Charakter entspringt direkt einem Tageszeitungs-Comicstrip, obwohl sogar manchmal diese gezeichneten Figuren mehr Tiefe besitzen. Bis auf die sehr schöne Ausstattung, die den typisch britischen Zeitgeist der 1960er/70er einfängt, hat diese verkitschte Komödie keine erwähnenswerten Aspekte zu bieten."

10. August 2011 | TOAST • Kritik • filmtabs

Alles an diesem köstlichen TOAST (TOAST Trailer) ist unglaublich detailliert und liebevoll gestylt, bemerkt Günter H. Jekubzik. "Die Möbel, Tapeten und die historischen Kulissen der 60er und der frühen 70er umgibt ein Hauch von pastellfarbener Künstlichkeit. Die tollen Songs wirken als Zeitmaschine und als treffsichere Gefühlsverstärker. Dabei werden die Figuren nicht vergessen."

09. August 2011 | TOAST • Kritik • schnitt.de

Matthias Wannhoff fand gefallen an den Wendungen. "Das plötzliche Auftauchen eines ruppigen Hausmädchens etwa, das bald Nigels Stiefmutter – von Helena Bonham Carter erwartbar großartig gespielt – wird, birgt zwar eine Tragik, die der Film auch angemessen würdigt. Zugleich ist es köstlich, wie sich Biest und Filius bald ein kulinarisches Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, um des Hausherrens Gunst zu erlangen."

02. August 2011 | TOAST • Kritik • film-dienst

Rüdiger Suchsland lobt die Sympathiefigur des Films. "Patent, sarkastisch, voller Selbsterkenntnis, psychologischem Scharfsinn und Geduld mit dem missratenen Stiefsohn, stiehlt diese Figur dem Film und dem Rest der Geschichte die Schau und verkehrt alle dramaturgischen Absichten ins Gegenteil. So ist S.J. Clarksons Film zwar nicht mehr als eine unterhaltsam inszenierte, wenngleich nicht außergewöhnliche Feel-Good-Komödie. Aber doch auch ein Lehrstück, wie sich ein Film selbstständig machen und eine Darstellerin das Projekt retten kann: Denn Mrs. Potter/Helena Bonham Carter ist unbedingt sehenswert."

01. August 2011 | TOAST • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann findet es schade, "dass Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik) als älterer Nigel erst sehr spät seinen Auftritt bekommt und man kaum mehr Gelegenheit hat, sich an ihn zu gewöhnen. Helena Bonham Carter als selbstbewusst ihr Unterschicht- gegen ein Mittelstandsleben eintauschende Mrs. Potter hingegen gefällt mit ihrem Wolverhamptoner-Provinzslang. Appetitanregend ist TOAST (TOAST Trailer) durchaus (vor allem hinsichtlich seiner Ausstattung und Bebilderung), gänzlich sättigend jedoch nicht."

28. Juli 2011 TOAST • Kritik • doppelpunkt.de

Die Zutaten sind schlicht und klebrig, das Ergebnis kaum genießbar, wie Dieter Oßwald kritisiert: "Verkochter Figuren-Salat in schlappe Story-Soße mit mehligem Dialog-Quark. Selbst die sonst so bewährte Helena Bonham Carter kann mit ihrem schrillen, aber immer gleichen Auftritt an dem ungenießbaren Brei noch etwas retten. Allein die Vorspeise mit einem quirligen Vorspann gelingt. Der Rest ist so trostlos und langweilig wie die labernden Lafers und Lichters dieser Welt."

26. Juli 2011 | TOAST • Kritik • aviva-berlin.de

Marie-Luise Wache stellt fest: TOAST (TOAST Trailer) "rückt als ehrlicher, schriller und magischer Film weniger die Kochkünste des Nigel Slaters in den Vordergrund, als vielmehr die in der Kindheit verwurzelten Motive seiner Kochleidenschaft. Dabei geht es zwar auch ums Essen, aber vor allem um das Duell mit der Schwiegermutter und die Erziehung in einem kleinbürgerlichen, englischen Ort in den 1960er Jahren - verpackt als leichte Kost."

18. Februar 2011 | TOAST • Kritik • frombeyond

"Die tränendrüsige Baukastendramaturgie hätte TOAST (TOAST Trailer) sicherlich nicht gebraucht. Und wer hat eigentlich irgendwann mal beschlossen, dass Kindheit und Jugend in gediegenen Qualitätsfilmen (oder Biopics) immer als pastellfarbene Feel-Good-Nostalgie verkauft werden müssen? In Erinnerung bleiben daher einzig die wunderbare Titelsequenz und das neu entdeckte Jungtalent Oscar Kennedy."

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