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HELL

HELL

Regie Tim Fehlbaum
Kinostart 22.09.2011
Genre Thriller, Science Fiction, Drama

Kritiken • HELL

19. September 2011 | HELL • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Dennis Vetter sah einen guten, wenn auch nicht sehr guten Debütfilm. "Im Gedächtnis blieb, das er sauber inszeniert, auch spannend war, dass er Hoffnung gemacht hat auf mutige Variation, aber mit zu viel Bekanntem etwas brav wirkte. Schöne Bilder, das hatte er auch, aber dann auch wieder nicht schön genug, um ihn ein zweites Mal sehen zu wollen."

10. August 2011 | HELL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Tim Fehlbaum bedient sich in seinem post-apokalyptischen Horrorthriller HELL (HELL Trailer) zwar kräftig bei John Hillcoats Endzeitvision THE ROAD (THE ROAD Trailer), findet aber dennoch zu einer starken Inszenierung des Überlebenskampfes, wie Martin Gobbin argumentiert. "In visueller Hinsicht zeigt sich der Film mitunter ebenfalls unkonventionell: Anstelle der sonst im Horror-Bereich üblichen Dunkelheit ist es hier gerade die gleißende Helligkeit, die Gefahren unsichtbar macht und dem Bildmaterial einen gelb-bräunlichen, Sepia-ähnlichen Stich verleiht. Und als Marie einmal einen Blackout erleidet, wird ein Filmriss imitiert, der auch den Zuschauer vom Geschehen trennt."

08. August 2011 | HELL • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Christian Moises meint, dass HELL (HELL Trailer) doch etwas zu brav ist. "Vor allem angesichts der Tatsache, dass Fehlbaum durchaus mit Elementen des Horror- und Splatterkinos kokettiert, hier allerdings weit hinter der Vehemenz und Drastik etwa der Franzosen oder Amerikaner zurückbleibt. Man wäre geneigt, dies dem Film nachzusehen, wenn er diese Zahmheit durch Originalität und Kreativität in Inhalt, Darstellung und/oder Figurenzeichnung wieder wettmachen würde. Doch kommen einem die Versatzstücke allzu vertraut vor und der „unappetitliche“ Plottwist gegen Ende des Films sollte dem eingefleischten Genrefan seit den 1970er Jahren vertraut sein."

23. September 2011 | HELL • Kritik • getidan.de

Peter Claus stellt fest: "Wie gerade erst bei den meisten Spielfilmen, die während des Festivals Venedig gezeigt wurden, erweisen sich auch hier die Frauen als stark und mutig. Die Männer sind mal wieder Schlaffis. Klar also: Hier wird durchaus gegenwärtiges Lebensgefühl der so genannten westlichen Welt gespiegelt."

21. September 2011 | HELL • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik lobt die Ästhetik und die hervorragenden Darsteller. "Die deutsche Variante von THE ROAD (THE ROAD Trailer) ist ein äußerst spannender Genre-Film, den man klein und dreckig nennen würde, wäre er nicht so hell und in jeder Hinsicht treffend inszeniert."

21. September 2011 | HELL • Kritik • Spiegelonline

Jörg Schöning war von der Bildästhetik angetan. "Auffälligstes Ausstattungsstück ist gleißendes Licht. Oft handelt es sich um schlichte Scheinwerferstrahlen, die das Filmmaterial partiell überbelichten und damit auch den Betrachter blenden. Klug lässt die Kameraführung in HELL (HELL Trailer) das Publikum andererseits dann wieder im Dunkeln. Absenzen der Protagonisten infolge harter Schläge auf den Hinterkopf reißen wiederholt Löcher in die Erzählung, die vom Zuschauer selbst gefüllt werden wollen."

20. September 2011 | HELL • Kritik • schnitt.de

Das Debüt von Tim Fehlbaum macht laut Heiko Martens eine Menge richtig. "Dennoch mag einen der Sonnenwind nicht recht mitreißen. Das liegt zum einen am Buch, das in seiner Wortkargheit noch geschwätzig wirkt – verflochten mit der Moral, daß wir alle wieder zu Tieren werden, wenn der Rausch von Wachstum und Wohlstand vorüber ist, wird hier kurz gegriffen und zugleich dick aufgetragen. Entweder, man lotet im »Was wäre wenn«-Szenario neue philosophische Tiefen aus oder bedient eindeutig den Slash’n’Gore-Faktor. HELL (HELL Trailer) verharrt unentschieden in der Mitte."

12. August 2011 | HELL • Kritik • horrorblog.org

"Das dramaturgische Potential der ökologischen Dystopie ignoriert HELL (HELL Trailer) geflissentlich zugunsten einer ermüdend konventionellen Variante des Motivs der kannibalischen Hinterwäldler-Familie, die auch die durch Roland Emmerich gesicherten Produktionswerte nicht vor der Redundanz bewahren können."

12. August 2011 | HELL • Kritik • outnow.ch

"HELL (HELL Trailer) steht nicht nur für gleissendes Licht, sondern für die Hölle an sich. Wie beim unübersehbar verwandten Endzeit-Drama THE ROAD (THE ROAD Trailer) wird auch hier verlautet: Wenn es ums Überleben geht, stellt ein jeder seine Regeln selbst auf. Eine keineswegs überraschende Kernaussage eines keineswegs überraschenden Films, der trotz alledem gebannt zuschauen lässt."

08. August 2011 | HELL • Kritik • Das Manifest

Benjamin Hahn war von diesem deutschen Horrorfilm recht angetan: "Technisch ist hier alles perfekt: Die Inszenierung eines von der Sonne ausgedörrten Deutschlands ist überzeugend, die Ausstattung detailverliebt, die Kostüme und das Schauspiel glaubhaft. Lediglich Angela Winkler legt ihre Rolle viel zu früh zu durchschaubar an. Ansonsten aber ist alles in sich stimmig."

08. August 2011 | HELL • Kritik • Sennhausers Filmblog

Michael Sennhauser lobt: "Die Dramaturgie des Films ist fast perfekt, die Szenen sind gespenstisch dicht und in seiner Drastik steht der Film in einzelnen Sequenzen den härtesten Genrefilmen nicht nach. Was um so stärker wirkt, da alle übrigen Szenen und die Dialoge intensiv und glaubwürdig alltäglich wirken."

08. August 2011 | HELL • Kritik • tagesanzeiger.ch

Florian Keller stellt einen Vergleich zu THE ROAD (THE ROAD Trailer) auf. "Die Natur als Friedhof, der Mensch als Raubtier, die unverblümten Verweise auf die christliche Heilsgeschichte: Vieles von dem, was Tim Fehlbaum in HELL (HELL Trailer) durchspielt, hat man unlängst auch in THE ROAD (THE ROAD Trailer) gesehen, dem Endzeitfilm nach dem Roman von Cormac McCarthy. Die verwüstete Zukunft war dort aschgrau, hier ist sie sandfarben. HELL (HELL Trailer) ist nicht nur der bessere Film von beiden, sondern auch weniger reaktionär."

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