| Regie | Brett Ratner |
| Kinostart | 03.11.2011 |
"Die Bilder, mit denen Ratner die Welt geldgieriger Spekulanten der Welt der kleinen Leute, die unter deren Trickgeschäften zu Leiden haben, gegenüberstellt sind durchaus sehenswert", meint Simon Born. Allerdings wird die "eigentliche Raub-Erzählung all zu hastig übers Knie gebrochen wird. Zurück bleibt ein kurzweilige Gangsterkomödie mit eher plakativen Bezügen zur Finanzkrise, dessen Hauptattraktion, der Einbruch, die Grenzen der Glaubwürdigkeit zum Ende hin mehr als einmal überstrapaziert."
"Die Bilder, mit denen Ratner die Welt geldgieriger Spekulanten der Welt der kleinen Leute, die unter deren Trickgeschäften zu Leiden haben, gegenüberstellt sind durchaus sehenswert", meint Simon Born. Allerdings wird die "eigentliche Raub-Erzählung all zu hastig übers Knie gebrochen wird. Zurück bleibt ein kurzweilige Gangsterkomödie mit eher plakativen Bezügen zur Finanzkrise, dessen Hauptattraktion, der Einbruch, die Grenzen der Glaubwürdigkeit zum Ende hin mehr als einmal überstrapaziert."
Robert Zimmermann wäre fast versucht, dem Publikum von der Investition in eine Kinokarte abzuraten. "Was an Engagement im Bild fehlt, versucht Christophe Beck in seiner jazzig angereicherten blechbläserdominierten Heist-Action-Musik wettzumachen. Doch das Prinzip „Viel hilft viel“ hilft dem undynamischen, lahmen Film nicht auf die Beine, sondern offenbart vielmehr, dass es hier an allen Fronten mächtig scheppert."
TOWER HEIST ist durchschnittliche Unterhaltung. Viele Gelegenheiten für gelungene Lacher bleiben ungenutzt, und der Ach-so-schwierige-Auftrag läuft dann doch etwas zu einfach ab. Erst wenn gegen Schluss ein paar Sachen schief gehen, zieht das Tempo und sogar die Spannung an, was auch wieder mehr Lacher bringt. Leider ist das viel zu spät, und damit macht Ratner nur dort weiter, wo er vor seiner Schaffenspause aufgehört hat: im Mittelmass."
Hannelore Heider guckt auf das Ende. "Was uns dann allerdings als furios inszenierter Show Down angeboten wird, überschreitet in seiner abstrusen Logik auch das in einer Komödie Erlaubte und ruiniert letztlich die durchaus akzeptable Absicht, aus einer gesellschaftlich unhaltbaren Situation komödiantisches Kapital zu schlagen."
Ist AUSHILFSGANGSTER (
) nun eine Komödie oder nicht, fragt sich René Loch. "Von Anfang an bleiben die großen Lacher aus. Zunächst ist das auch gar nicht mal so verkehrt, opfert man eine durchaus interessante Exposition eben nicht vielleicht überflüssigem Brechstangen-Humor. Wenn das Plot-Konstrukt jedoch mehr und mehr in sich zusammenfällt, bleibt außer einem gewissen Star-Appeal nichts mehr übrig. Zentrale Elemente der Handlung führen ins Nichts oder kommen eben daraus – der Safe, Ziel des Einbruchs, spielt dabei eine wichtige Rolle."
Martin Kowalcyk erfreute sich an einem Mix aus Komödie und Actionfilm. "Inszeniert von Regisseur Brett Ratner entwickelt sich nach ruhigem Beginn eine unterhaltsame Komödie mit einem gut aufgelegten Darstellerensemble. Spaß macht vor allem, wie das Team der AUSHILFSGANGSTER (
) zusammenfindet: Vor allem Eddie Murphy als Ex-Ganove unterhält bestens, wenn er seine "neuen" Schützlinge erst mal zur "Diebesprüfung" auf die Straße schickt, um ihre Fähigkeiten für den großen Coup zu testen. Er liefert eine seiner besten Leistungen seit Langem."
Thomas Groh war nicht ganz überzeugt. "AUSHILFSGANGSTER (
) ist in der ersten Hälfte am stärksten und zeigt, wie präzise das amerikanische Kino immer noch Zeitgeschehen ins Bild setzen kann. Der Film beginnt als räumliche und figurative Verdichtung der Finanzkrise so konzentriert und ökonomisch wie einige der Qualitätsfernsehserien der letzten Jahre, nur um sein Potenzial dann doch nicht auszuschöpfen, wenn der Film zur von Plot- und Logiklöchern durchsetzten Komödie im Heist-Movie-Gewand ausfranst (die, das soll nicht unerwähnt bleiben, überdies zu einem eigentümlichen Rassismus neigt)."
Julia Binder gefällt weder die Action noch der Witz. "Natürlich lebt eine Action-Komödie nicht in erster Linie von einer realistischen Geschichte, doch auch Action und Komödie sind bei AUSHILFSGANGSTER (
) noch ausbaubar. Einige Witze zünden, viele leider nicht. Die Actionszenen wirken zwar dramatisch (und teuer), aber wirklich ernst nehmen kann man die auch nicht. Eher als über die Unbeholfenheit der Ganoven lacht man über die der Filmemacher."
Thomas Altenhofer sah eine solide Action-Komödie. "AUSHILFSGANGSTER (
) ist eine Komödie vom Fließband der Hollywood Industrie. Stars, solide Kameraarbeit, flott inszeniert. Das dabei eine schlüssige und kohärente Handlung verloren geht, scheint mittlerweile schon Usus zu sein und stimmt der Humor, ist diese Tatsache kein Grund mehr zur Aufregung. Jedoch gelingt es dem Film nicht das erwartete Gagfeuerwerk zu entzünden und was übrig bleibt, ist eine mäßige Actionkomödie, die an Witz missen lässt und obendrein nicht an die Intelligenz seines Publikums glaubt."
AUSHILFSGANGSTER - Offizielle Website (deutsch)
AUSHILFSGANGSTER - Offizielle Website (englisch)
AUSHILFSGANGSTER - Offizielle Facebook-Seite (deutsch)
AUSHILFSGANGSTER - imdb.com
AUSHILFSGANGSTER - filmmag.de
AUSHILFSGANGSTER - moviepilot.de