Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

I'M STILL HERE

I'M STILL HERE

Regie Casey Affleck
Kinostart 11.08.2011

Kritiken • I'M STILL HERE

29. Juli 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking fragt sich, was I'M STILL HERE (I'M STILL HERE Trailer) dem Zuschauer sagen soll. "Dass ein Schauspieler sich selbst so wichtig nimmt, über mehrere Jahre ein Alter Ego anzunehmen oder auszuleben, um den Narzissmus im Showbusiness und die Promigeilheit der Medien anzuprangern? Als „Rolle seines Lebens“ ist Phoenixs stereotype und auf Dauer eintönige One-Man-Show eher überzogen als überzeugend, und in manchen Szenen fällt es ihm sichtlich schwer, eine ernste Miene zu bewahren."

10. September 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • epd-film

Barbara Schweizerhof stellt fest: "Die Tatsache, dass dieses Stück "Reality-TV" vom jüngeren Bruder des früh an Drogen verstorbenen River Phoenix handelt, und vom jüngeren Bruder des am Medienrummel einst fast zu Grunde gegangenen Hollywoodstar Ben Affleck gedreht wurde, spricht in dieser Hinsicht aber vielleicht für sich. Casey Afleck, der die Pressetermine ohne seinen Protagonisten bestritt, beharrte auf Nachfrage auf seiner Rolle als neutraler Dokumentarist. Aber wahrscheinlich spielt auch er damit nur eine Rolle."

12. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • perlentaucher.de

Laut Lukas Foerster geht es um die Lust an der Maskierung. "Deswegen führt es auch nicht allzu weit, "I'm Still Here (I'm Still Here Trailer)" als entlarvende Satire über die amerikanische Kulturindustrie oder die Medienmaschinerie im Internetzeitalter betrachten zu wollen. Der Film bietet schlicht und einfach keine Außenperspektive an, von der das möglich wäre."

10. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • filmtogo

Eenn sich zum Ende des Filmes ganz Hollywood über Joaquin Phoenix lustig macht, sei es in Talk- oder auf Award Shows, dann merkt Denis Sasse, "dass der Schauspieler reichlich auf sich genommen hat um diesen Film zu realisieren. Das ist dann die eigentlich traurige Erkenntnis dieser Mockumentary. Dort hat ein Mann sehr viel mit sich machen lassen, um diesen Ausrutscher wahr werden zu lassen."

09. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • schnitt.de

Oliver Baumgarten war begeistert. "I'm Still Here (I'm Still Here Trailer) ist dabei aber weitaus mehr als nur ein medialer Gag, der die Promigeilheit der Öffentlichkeit entlarvt, sondern ein vielschichtiger Film übers Scheitern, über geplatzte Träume und tiefe Einsamkeit. Casey Affleck dokumentiert eine herausragend konsequente Performance von Joaquin Phoenix, angesiedelt irgendwo zwischen der Körperkunst der Wiener Aktionisten, Sacha Baron Cohen und dem Selbstzerstörungspotential eines Charlie Sheen."

04. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • bummelkino.de

Arne Hübner sah Murks. "Und nach dem Ende der Mockumentary – Phoenix und Affleck haben mittlerweile erklärt, dass I'm Still Here (I'm Still Here Trailer) – ein Seitenhieb auf das Starsein und die Reality-Show-Manie sein soll – frage ich mich nur eins: Wer will das sehen?"

02. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • film-dienst

Esther Buss findet I'M STILL HERE (I'M STILL HERE Trailer) "streckenweise nervtötend und nicht immer angenehm anzusehen – manches geht über das erträgliche Maß an Fremdschämen schlichtweg hinaus. Letztendlich erscheint die Konsequenz des gesamten Projekts zwar "konzeptuell" richtig, doch das Ergebnis ist überaus hermetisch. Am Ende spielt Joaquin Phoenix seine Method-Acting-Performance bis zum Erbrechen durch – und das buchstäblich."

01. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • filmszene.de

Was R. Loch "positiv in Erinnerung bleibt, das sind die unzähligen Cameo-Auftritte, darunter sehr kurze wie jene von Jack Nicholson, Danny Glover, Bruce Willis oder Danny DeVito, aber auch etwas längere, die der Überraschung wegen an dieser Stelle nicht verraten werden sollen. Positiv in Erinnerung bleibt aber auch die Bereitschaft von Joaquin Phoenix, nicht nur einen unsympathischen Charakter wie den des Commodus in GLADIATOR zu verkörpern, sondern gleich sich selbst, also das vermeintlich reale Ich, als absolut hassenswerte Person zu präsentieren."

01. August 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • programmkino.de

Dieser Film offeriert laut Thomas Volkmann "eine Vielzahl von Lesarten, Diskussionsstoff gibt er reichlich her - auch als Kommentar über das Räderwerk namens Hollywood, das kein Recht auf Privatsphäre einzuräumen scheint. So wie sich Joaquin Phoenix vor der Kamera gibt, scheint ihm das aber auch egal zu sein. Oder tut er etwa nur so und macht sich über sein Publikum lustig, das – siehe Dschungelcamp oder Castingshow – gerne in der ersten Reihe sitzt, wenn andere ihre Seele verkaufen?"

06. Juli 2011 | I'M STILL HERE • Kritik • negativ-film.de

Elisabeth Maurer fragt sich, wie die beobachtende Kamera etwas Wahres finden soll? "Hier gibt es nichts Wahres. Und doch begibt sich Casey Affleck und mit ihm Joaquin Phoenix gerade in diesen Sumpf der reinen Lüge, weil sie auf der Suche nach der Wahrheit sind. Die einzige Wahrheit, die sie finden, ist die Lüge."

27. November 2010 | I'M STILL HERE • Kritik • Die Presse

Christoph Huber vergleicht den Film: "Erschöpft sich Banksys Streich [EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (EXIT THROUGH THE GIFT SHOP Trailer)] in schlauer, doch folgenloser Spaßkunst, so hat der Joaquin Phoenix-Schmähfilm etwas echt Unheimliches. Zwar bieten beide keine neuen Erkenntnisse. Aber selten ist die Herrschaft von Medienmüll in der Unterhaltungsindustrie so drastisch gespiegelt worden wie in der Szene, als der Assistent von Joaquin Phoenix genug von dessen "I shit on your face"-Tiraden hat– und aus Rache genau das tut."

04. November 2010 | I'M STILL HERE • Kritik • evolver.at

Die Botschaft ist für Christoph Prenner "unmißverständlich: Der Kasperl wird so lang im Hollywood-Dorf hofiert, wie er für Unterhaltung sorgt und noch ein paar billige Lacher liefert; wenn er dann aber immer noch glaubt, Spompanadeln machen zu können, wird er fertiggemacht - nach und nach. So ungefiltert und wirkungsvoll, wie der große Kindskopf Joaquin Phoenix die gnadenlosen Mechanismen der Celebrity-Kultur aufzeigt, kann man dem Film auch nicht wirklich nachtragen, daß er um einiges zu lang und oftmals redundant ist."

08. September 2010 | I'M STILL HERE • Kritik • outnow.ch

"Kann es wirklich sein, dass Casey Affleck immer in den Schlüsselmomenten mit der Kamera vor Ort war? War Sean Combs (unbezahlbare Szene im Tonstudio!) effektiv nicht in die Pläne eingeweiht? Fragen über Fragen, über die man sich nach diesem überaus spannenden und stellenweise schockierenden Doku-Film eingehend unterhalten kann. Fazit: Absolut sehenswert!"

07. September 2010 | I'M STILL HERE • Kritik • Berner Zeitung

Das sieht– richtig – inszeniert aus, meint Hans Jürg Zinsli. Der Kritiker fragt sich, ob die ganze Sache echt oder inszeniert ist.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,80105