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ARSCHKALT

ARSCHKALT

Regie Andre Erkau
Kinostart 21.07.2011
Genre Komödie

Kritiken • ARSCHKALT

08. Juni 2011 | ARSCHKALT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Oliver Kaever sagt es unumwunden: ARSCHKALT hat nichts im Kino zu suchen. "Hier ist nichts genuin filmisch erzählt, sondern orientiert sich allein an den Präsentationsmodi einschlägiger TV-Filme. Jedes Gefühl, jede Handlung wird in Dialogen ausbuchstabiert, bis zum letzten erklärt und ausgewalzt. Und Bergs immer wieder eingeschobene, anfangs noch leidlich witzige philosophische Kommentare werden zum Zeichen der Unzulänglichkeit: Was die Kamera nicht in der Lage ist zu zeigen, wird ins Off ausgelagert."

13. Juli 2011 | ARSCHKALT • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl lobt die Teamarbeit. "Die kleinen Ungereimtheiten und Holprigkeiten des Drehbuchs machen die sentimentalen Akkordeonklänge im Soundtrack von Dürbeck & Dohmen vergessen. Beschaulich sind die Landschaftsaufnahmen von Dirk Morgenstern, der das norddeutsche Flachland ungekünstelt und unaufdringlich in eine klassische weite Kinolandschaft verwandelt. In den besten Momenten erinnert der Film an die Arbeiten des finnischen Lakonikers Aki Kaurismäki."

12. Juli 2011 ARSCHKALT • Kritik • doppelpunkt.de

Martin Schwarz sah lebensechte Figuren, einen ungewöhnlichen Schauplatz und gute Schauspieler. "Auf den ersten Blick macht Andre Erkau erneut alles richtig. Doch leider gleitet die herzensgute Komödie mitunter in Albernheiten ab, besonders die Figur des Moerer geht mit ihrer Dumpfbackigkeit nicht nur Berg auf den Wecker. Doch so mancher geschliffener Dialog macht das wieder wett."

12. Juli 2011 | ARSCHKALT • Kritik • filmgazette.de

Michael Schleeh kann ARSCHKALT (ARSCHKALT Trailer) nicht viel abgewinnen. "Ihm fehlt jene bissige Abgründigkeit, die den Blick hinter die Oberfläche freigibt, um so das eigentliche Drama ins Zentrum zu rücken. In dieser also letztlich flachen Komödie versandet jede Gesellschaftskritik in stereotypen Unterhaltungs(fernseh)filmkonventionen, die – und das darf man ihm dann doch zugute halten – in einigen wenigen, seltenen Momenten funktioniert; Momente, in denen Herbert Knaups Zynismusdarstellung durchschlägt."

11. Juli 2011 | ARSCHKALT • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch meint, der Film bringt "seine Mischung aus Witz und Depression am Ende folgerichtig [in] eine hoffnungsvolle Perspektive, für die es sich lohnt aus der emotionalen Erstarrung zu erwachen. Angemerkt sei noch, dass die Rezeptur und Grundidee des norddeutschen Roadmovies stark an den österreichischen Kultfilm INDIEN erinnert. In dieser grandiosen, dialogstarken Monsterkomödie mit dem begnadeten Kabarettisten Josef Hader geht es dann freilich ungleich derber, provokanter und noch authentischer zu."

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