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GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS

GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS

Regie Tetsuya Nakashima
Kinostart 28.07.2011
Genre Thriller, Drama

Kritiken • GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS

12. August 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Eine allgegenwärtige (Be-)Drohung liegt laut Nino Klingler "über dem gesamten Film, eine visuelle, akustische und menschliche Hässlichkeit. Gerade mit seinem Jukebox-Soundtrack und den karikaturhaften Charakterzeichnungen wird Geständnisse bestimmt viele Feinde finden, gerade zum Ende hin ist er zudem sehr plakativ und schwelgt in seiner Boshaftigkeit. Aber man kann auch diese Widerstände produktiv umdeuten: Durch solche Verletzungen des guten Geschmacks erteilt der Film quasi performativ eine Lektion. Die bittere Pille der Erziehung."

27. Dezember 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • wieistderfilm.de

Man kann GESTäNDNISSE - CONFESSIONS (GESTäNDNISSE - CONFESSIONS Trailer) durchaus pathetisch und überinszeniert nennen, sagt Philipp Stroh. "Doch die Faszination sollte überwiegen, schließlich sind die kalte Grundstimmung und die absolute Unvorhersehbarkeit immer sehr präsent, schließlich verhalten sich die fulminant komponierten Bilder stimmig zu der zugunsten vieler Überraschungen sprunghaften, verwobenen Erzählstruktur."

28. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • getidan.de

Peter Claus sah einen "Horrorfilm der sehr anderen Art. Regisseur Tetsuya Nakashima bemüht keine Geistererscheinungen, keine Kreisch- und Schlachtorgien. Schließlich geht es ihm ja auch um den Horror alltäglicher Gewöhnlichkeit."

28. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen meint: "Schulabgänger, die auf eine halbwegs erträgliche Zeit zurückblicken, dürfte dieser Film aber befremden. Dem arg konstruierten Plot fehlt jede plausible psychologische Motivierung. Wer hier wen beeindrucken will, indem er andere abmurkst, wird bald unbegreiflich."

28. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh überlegt, ob das größte Problem des Filmes ist, "dass sich der Film schlussendlich für die endlosen Dramen und Tragödien aller Beteiligten - es geht um emotionale Vergletscherung genauso wie Empathielosigkeit, zerborstene Familien und mangelnde Anerkennung - im Endeffekt nur soweit interessiert, als es sich im Bild mit Gewinn anordnen oder, noch besser, in Zeitlupe ästhetisieren lässt."

22. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • filmrezension.de

Oliver Forst war angetan. "Regisseur Tetsuya Nakashima, der sich bislang einen Namen durch farbenfrohe Komödien mit Musicaleinschlag (Memories of Matsuko) gemacht hat, zeichnet mit Geständnisse ein düsteres und nihilistisches Gesellschaftsbild, bei dem es letztendlich weniger um Rache, als um Verantwortung sowie Kritik an familiärer und schulischer Erziehung geht."

22. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • Das Manifest

Alexander Karenovics lobt den Film von Tetsuya Nakashima, den "Tim Burton Japans". "CONFESSIONS ist so wunderschön und bitterkalt wie ein Wintermorgen in Hokkaido; statt Schnee fallen Kirschblütenblätter, trotzdem weht stimmungsmäßig ein solch scharfer Wind, daß man im Kino unwillkürlich zu frösteln beginnt."

18. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • negativ-film.de

Yavuz Say ist beeindruckt. "Auf visuell teilweise spektakulärer Ebene, mit Bildern von düsterer Schönheit und netten Special Effects, breitet Tetsuya Nakashima hier eine japanische Variante von Schuld und Sühne aus. Der Plot weist allerdings nicht wenige Logiklöcher auf, auch wenn einige davon künstlerisch motiviert zu sein scheinen. Ein weiteres Problem ist die Aussage des Films."

18. Juli 2011 | GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS • Kritik • miseencinema

"Die klaren Bilder werden immer wieder mit Zeitlupenaufnahmen verknüpft, die sich in diesem Fall sogar äußerst gut in das visuelle Konzept einfügen und nicht auf prätentiöse Weise aus der Reihe fallen. Vor allem das furiose Finale gewinnt dadurch unheimlich an Intensität. Getragen wird die hypnotische Atmosphäre außerdem vom herausragenden Soundtrack, der unter anderem mit Bands wie Radiohead und Boris bestückt ist. GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS (GESTÄNDNISSE - CONFESSIONS Trailer) ist definitiv Tetsuya Nakashimas ambitioniertester Werk, ein handwerklich hervorragendes, mitreißendes Drama, das mit seiner beklemmenden Sogwirkung zu begeistern weiß."

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