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ATMEN

ATMEN

Regie Karl Markovics
Kinostart 08.12.2011
Genre Drama

Kritiken • ATMEN

06. Juli 2001 | ATMEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz ist begeistert. "Die Reintegration eines jugendlichen Gewalttäters gerät nicht zur Nabelschau und reicht über das reine Sozialdrama hinaus. Man darf sich also freuen über die Selbsternennung des Schauspielers Karl Markovics zum Regisseur. Er arbeitet mit Brüchen, Ellipsen, Short Cuts und langen Einstellungen, pflegt einen eigenwilligen Humor und trifft anscheinend immer die richtigen Entscheidungen. Ein famoses Debüt."

08. Dezember 2011 | ATMEN • Kritik • textezumfilm.de

José García lobt Film wie Schauspieler. "Die bei allen routinierten Arbeitsabläufen durch die greifbare Ehrfurcht des Bestattungsmitarbeiters vor der Toten zum Ausdruck kommende Pietät zeugt von hoher Schauspielkunst, aber ebenso von einer seltenen Inszenierungskraft des Regisseurs. Durch den Umgang mit den Toten kehrt ein scheinbar Toter zum Leben zurück."

05. Dezember 2011 | ATMEN • Kritik • dasmanifest.com

Florian Lieb sah "eine ruhige und besonnene Charakterstudie einer Figur, die nicht nur ihre Umwelt (einschließlich des Publikums) falsch bewertet hat, sondern selbst sich auch. Dass dabei stets nur die Oberfläche angekratzt wird, nimmt dem Film nichts von seiner Intensität. Karl Markovics präsentiert vielmehr authentische Charakterschablonen, derer sich der Zuschauer zur Figurengestaltung selbst bedienen kann."

28. Oktober 2011 | ATMEN • Kritik • screenshot-online.com

Harald Mühlbeyer sah ein gelungenes Spielfilmebüt des Schauspielers Karl Markovics, denn der Regisseurs weiß "genau umzugehen mit Beobachtungen, Blicken, ruhigen Momenten, die der Figur Raum lassen - Raum, der im klar geregelten Strafvollzug fehlt, Raum, durch den man der Figur nahekommt."

28. Oktober 2011 | ATMEN • Kritik • outnow.ch

"ATMEN (ATMEN Trailer) ist ein ruhiges Drama um einen Jungen, der sich versucht zurück in die Gesellschaft zu kämpfen. Das Erzähltempo ist jedoch gewöhnungsbedürfig, lässt aber einzelne Sequenzen umso besser werden. Bewusst wird dies einem jedoch erst nach dem Kinobesuch, wenn man Zeit gehabt hat, den Film zu verarbeiten und die Zeichen zu deuten. Bleibt zu hoffen, dass Markovics noch mehr solche tollen Visitenkarten in der Hinterhand hat."

28. Oktober 2011 | ATMEN • Kritik • artechock.de

Stefanie Graul ist begeistert. "Obwohl oder weil der Film sich erst gegen Ende schlagartig auflöst, ist er sofort spannend, spannend wie Bergman, spannend wie Antonioni, spannend wie Vinterberg: Auf der Bühne monotoner Handlungen, des (sicheren) und gleichförmigen und kleinen Gefängnisalltags, auf der Bühne der aus immer denselben Handgriffen bestehenden Arbeit der Leichenbestatter entfaltet sich das innere Drama der Gefühle, die nicht ausgedrückt werden können. Markovics, der vom Schauspiel kommt, hat die Seite gewechselt – sein Fokus bleibt jedoch gleich."

28. Oktober 2011 | ATMEN • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns lobt die beiden Debütanten. "Mit erstaunlicher Präsenz hält Thomas Schubert in seinem ersten Film den ungeschönten Blick der Kamera aus. Ebenso erstaunlich, wie unaufgeregt der bislang als Schauspieler bekannte Karl Markovics diese Geschichte erzählt, wie er der Versuchung widersteht, sie dramatisch zuzuspitzen und sich stattdessen viel Zeit lässt."

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