| Regie | Na Hong-jin |
| Kinostart | 24.05.2012 |
Sascha Keilholz lobt den Regisseur. Er "nimmt sich viel Zeit, die Figuren dort zu platzieren, wo er sie haben will, ehe Ende des zweiten von vier Kapiteln nicht nur das Tempo, sondern auch die Leichenfrequenz gesteigert wird. Das ist, wie der Name der Produktionsfirma, Popcorn Film, vermuten lässt, äußerst unterhaltsam und manchmal an der Grenze zum Exzess. Anders als in dem humorlosen CHASER, der die Nähe des Serienkillerfilms zum Horror betont, berauscht sich The Yellow Sea zum Teil an der eigenen Materialschlacht. Im Gegensatz zu vergleichbaren amerikanischen Produktionen erreicht der Actionthriller dieser Couleur allerdings eine Intensität, die auf technischer Virtuosität gepaart mit Fantasie basiert."
Laut Robert Cherkowski "entwirft Na Hong-jin in ausgewaschenen Farben, labyrinthischen Story-Wendungen und einigen wahrhaft erschöpfenden, sowohl in Länge als auch Material- und Menschenverschleiß exzessiven Actionszenen das Bild einer Welt, in dem ein Hund den anderen frißt."
"THE YELLOW SEA (
) ist ein hartes Thrillerdrama", schreibt Harald Mühlbeyer, "in dem Na Hong-jin - durchaus auch mit trockenem, lakonischem Humor - geschickt die Handlungsfäden, die Figuren, die Zuschauer durch einen atmosphärisch dichten, abwechslungsreichen und zugleich stringenten Plot führt."