Inhalt • WESTWIND
Der Sommer 1988 verändert für die ostdeutschen Zwillinge Isabel (Luise Heyer) und Doreen (Friederike Becht) alles! Zusammen verreisen sie aus der DDR zum ersten Mal ins sozialistische Ausland. Während ihrer Ferien am Balaton in Ungarn lernen sie Arne (Franz Dinda) und Nico (Volker Bruch) aus Hamburg kennen. Trotz Ausgehverbots gelingt es den Mädchen, sich aus dem Pionierlager zu schleichen, um sich heimlich mit den Westdeutschen zu treffen.
Kritik • WESTWIND • 10. Juni 2011 • visionkino.de
Den jugendlichen Zuschauerinnen und Zuschauern wird laut Lisa Gadatsch "vorgeführt, dass vor nicht allzu langer Zeit in ihrem Land noch nicht für alle galt, was ihnen heute als selbstverständliche Normalität erscheint: Sich frei bewegen zu dürfen, frei zu entscheiden, wohin man geht und wen man liebt. Fern von politischen Dimensionen erzählt der Film außerdem etwas über das Erwachsenwerden und die schmerzhafte Notwendigkeit, sich von Menschen loslösen zu müssen, um den eigenen Weg zu finden."