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DAME, KÖNIG, AS, SPION

DAME, KÖNIG, AS, SPION

Regie Tomas Alfredson
Kinostart 02.02.2012
Genre Thriller, Drama

Kritiken • DAME, KÖNIG, AS, SPION

19. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann lobt Regisseur Tomas Alfredson, der auf die üblichen Schauwerte des actiondominierten Mainstreamkinos verzichtet. "Das hochkomplexe, aus einer undurchdringlichen Vielzahl von Konstellationen, Verdachtsmomenten und Fährten bestehende Whodunit entspinnt sich beklemmend ruhig und regelrecht entschleunigt, ohne jedoch an Dynamik zu verlieren: Denn die unaffektierte Narration wird mit sprunghaften Orts-, Zeitebenen- und Sichtwechseln verdichtet und fordert so vom Zuschauer von Anbeginn eine gewisse Konzentration, ohne die mancher Handlungsfaden verloren ginge."

06. Februar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • wieistderfilm.de

Im letzten Drittel entweicht die Luft, meint Philipp Stroh. "Tomas Alfredsons erste englischsprachige Produktion ist im Kern eine erfrischend andere Agentengeschichte über die schwere Last des ständigen Misstrauens und moralischen Zwiespalts, die es sich durch ihre hohen Ansprüche ein Stück weit selbst verbaut, einen Draht zum Publikum herzustellen. Was bleibt, ist die Freude an der Cleverness für Knobelfreunde, eine meisterhafte Inszenierung mit eleganter Kameraführung und glänzend ausgearbeiteter, aber selten aufdringlicher 70er Jahre-Ausstattung sowie eine brillante Starbesetzung."

02. Februar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • kunstundfilm.de

Renée-Maria Richter glaubt, dass der Film eine abschreckende Wirkung hat. "Alles ist so geheim wie gefährlich, und Verrat lauert überall. Ein irrlichterndes Dasein im Schutz von Decknamen, Codewörtern und falschen Papieren. Diese surreale Atmosphäre beschwört der Film perfekt herauf. Mit abschreckender Wirkung für Berufsanfänger, die mit einer Karriere beim Nachrichtendienst liebäugeln: Wer diesen hoch qualifizierten Kaputtniks nacheifern wollte, schlösse mit seinem Leben ab, bevor es begonnen hat."

02. Februar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist begeistert. "Der jugendlich wirkende Benedict Cumberbatch als Peter Gilliam und der gestandene Gary Oldman in der Rolle des George Smiley führen das mit aufregender Gelassenheit agierende Schauspielensemble an. Populäre Akteure wie Colin Firth und Ciarán Hinds unterstützen sie mit nicht unbedingt großen, aber äußerst wirkungsvollen Auftritten. Sie lassen einen frösteln, wenn sie ganz locker und nebenbei beweisen, wie tödlich ein charmantes Lächeln sein kann. Und sie zeigen, dass der Kalte Krieg keine Angelegenheit war, die allein „die da oben“ betraf, sondern eine politische Katastrophe, die das Leben unzähliger so genannter kleiner Leute auf oft dramatische Weise geprägt hat."

02. Februar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • Gamona.de

Selbst aufmerksame Zuschauer können bei den verzweigten Erzählsträngen den Überblick verlieren, findet Rajko Burchardt. "Fast könnte man die verwirrende Handlungskonstruktion als Köder verstehen, so wenig setzt der Film auf vordergründige Spannung und so unbefriedigend bleiben die Auflösungen seiner Plotstränge. Die Erzählführung von DAME, KÖNIG, AS, SPION (DAME, KÖNIG, AS, SPION Trailer) ist unberechenbar, wie ein Drehbuchspiel verschiebt und lenkt er die Richtung seiner Inhalte."

02. Februar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • perlentaucher.de

"DAME, KÖNIG, AS, SPION (DAME, KÖNIG, AS, SPION Trailer) ist perfektes Ausstattungskino", schreibt Elena Meilicke. "Oft sieht man Smiley alte Häuser durchstreifen, mit knarrenden Dielen und verrümpelten Wohnzimmern, wo der Staub im fahlen Gegenlicht tänzelt. Das alles ist herrlich verwunschen und kommt in schmutzig-pastoser Farbpalette daher, mit viel gedecktem Grau, Grün und Braun. Komplettiert wird das visuelle Konzept des Films durch den exzessiven Einsatz langsam wabernder Zooms, die die Geheimdienst-Paranoia kameratechnisch ins Bild setzen."

31. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • FILMtabs.com

"Es sind die ganz feinen Töne im mit herrlichem Anti-Flowerpower ausgestatteten Film, die ihn so ungemein spannend machen", fand Günter H. Jekubzik heraus. "Da zeigt etwa eine störende Fliege im Auto unauffällig die überlegene Intelligenz von Smiley: Während es die Kollegen vergeblich mit Schlagen versuchen, öffnet er einfach ein Fenster."

31. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • textezumfilm.de

José García schreibt: "Der komplexe Spionagethriller schreitet zwar bei allen Orts- und Zeitebenenwechseln in einem langsamen Tempo voran, bleibt aber von Anfang an atmosphärisch dicht und spannend. Alfredsons Film fordert allerdings dem Zuschauer einiges an Konzentration ab. So erkennt er beispielsweise die Rückblenden teilweise lediglich an Smileys Brille: In den Rückblenden trägt er eine Anfang der siebziger Jahre als antiquiert geltende Fassung, die er irgendwann einmal durch eine dieser großen Brillenfassungen ersetzte, die in den beginnenden Siebzigern in Mode kamen."

30. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • filmtogo.net

"DAME, KÖNIG, AS, SPION (DAME, KÖNIG, AS, SPION Trailer) ist ein charakterstarkes Kammerspiel, bei dem alle Beteiligten als Gewinner hervorgehen", schreibt Denis Sasse. "Tomas Alfredson bringt den Spionagethriller zurück auf die Leinwand, ganz ohne bildgewaltige Explosionen, sondern als Krimi, in dem Misstrauen, Detailreichtum und spannende Verwicklungen für dauerhafte Anspannung sorgen."

23. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • br-online.de

Laut Gregor Wossilus hat der Regisseur die Essenz von John LeCarrés Romanschaffen erfasst. "Der Film blickt tief ins Innere seiner Charaktere. Er zeichnet ein ebenso faszinierendes wie verstörendes Bild von Menschen, die an einem gigantischen, teuflischen Schachspiel mit ihnen selbst als Figuren teilnehmen. Alles im Vertrauen auf eine gerechte, größere Sache. John LeCarrés Roman ist auch eine psychologische Untersuchung des Kalten Krieges und seiner Kämpfer, und der Film trägt dem Rechnung."

12. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • dasManifest.com

Technisch sieht alles ganz gut aus, schreibt Florian Lieb. "Aber eine nette Kameraführung und ein gefälliges Set Design trösten nicht darüber hinweg, dass DAME, KÖNIG, AS, SPION (DAME, KÖNIG, AS, SPION Trailer) die Tuchfühlung mit seinem literarischen Material fehlt.... Infolgedessen kann Alfredsons Film lediglich als stilistische Fingerübung überzeugen, doch auch die hübscheste Bühne produziert kein Meisterstück, wenn die Handlung falsch strukturiert und von unterforderten Schauspielern vorgetragen wird."

12. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • schnitt.de

Sven Lohmann ist begeistert: "Ohne überflüssiges Fett kommt hier eine äußerst komplexe Geschichte rundheraus zur Sache und sie ist auch dann interessant und spannend, wenn sie teilweise geradezu verwirrende Ausmaße annimmt und ohne weiteres auch für zwei Besuche gut ist. Wahnsinnig persönlich oder emotional mitreißend ist DAME, KÖNIG, AS, SPION (DAME, KÖNIG, AS, SPION Trailer) nicht, nein. Aber: Filme wie dieser, die so konzentriert und geradlinig zur Sache kommen, und dann auch noch mit größter Schlichtheit, sind durchaus eine Seltenheit."

12. Januar 2012 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • schnitt.de

Sascha Ormanns lobt den Hauptdarsteller. "Der Komplexität der Handlung wird eine statische, detailverliebte und übersichtliche Bildwelt gegenübergestellt, die den allesamt großartigen Schauspielern zu jeder Zeit ausreichend Raum gibt, ihre Rollen zu entwickeln. Und endlich darf auch Gary Oldman wieder als Haupdarsteller und zentrale Figur agieren, die nach und nach alle Puzzleteile zusammenfügt. Er verleiht seiner Rolle eine fast stoische Zurückhaltung und läßt seine große Schauspielkunst in minimalistischen Details aufblitzen."

02. Dezember 2011 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • programmkino.de

Gaby Sikorski lobt "ein toller Film" und fügt hinzu "Die Story ist kompliziert, ein Puzzle, das sich aus vielen einzelnen Teilen zusammensetzt. So gehört es sich für einen Thriller. Wer John Le Carrés Bücher kennt, wird diesen Film lieben. Ebenso alle, die sich gern an die großen Klassiker der „Schwarzen Serie“ und an alte Hitchcock-Filme erinnern, in denen es um Schuld und Unschuld geht und um desillusionierte Helden."

06. September 2011 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • Die Welt

Peter Zander ist begeistert von der Adaption, da sie sich vor dem Buch und dem Film verneigt und was ganz eigenes ist. Regisseur Tomas Alfredson gelingt es, mittels distanzierten Bildern "die Paranoia und Anspannung des Kalten Krieges wiederauferstehen" zu lassen. Er "baut dabei eine Spannung, eine atmosphärische Dichte auf, die trotz aller Handlungswirre fesselt. Dabei zückt er noch für kleinste Rollen Joker wie Colin Firth und John Hurt aus dem Ärmel."

06. September 2011 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh freut sich, dass der Regisseur "auf neumodische Aktualisierungen verzichtet und sich stattdessen mit viel Akribie an die Rekonstruktion des grau-beigen Glanzes von Klassikern wie Alfred Hitchcocks DER ZERRISSENE VORHANG macht." Aber dramaturgisch gelingt es ihm "nicht immer, die großen erzählerischen Bögen aufrecht zu erhalten. Der Film gleicht eher einer Kette aus Episoden. Das schwächt den Nährboden der Angst."

06. September 2011 | DAME, KÖNIG, AS, SPION • Kritik • getidan.de

Peter Claus sah einen kühlen, von britischem Understatement geprägten Thriller. "Großartige Schauspieler auch in kleinen Rollen, wie etwa Colin Firth und John Hurt, geben dem Film eine wirkliche Klasse. Gary Oldman sowieso. ... Denn gerade seine differenzierte Charakterisierung öffnet den Blick auf die über allem Geschehen stehende Frage, die dem Katz-und-Maus-Spiel der Agenten, Doppelagenten und Gegenagenten Gewicht gibt: Warum eigentlich sind Tugenden wie Anstand, Loyalität und Idealismus heutzutage kaum mehr zu finden?"

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