| Regie | Maans Maarlind |
| Björn Stein | |
| Kinostart | 02.02.2012 |
Rochus Wolff schreibt: "Aber so düster UNDERWORLD: AWAKENING (
) in seiner gewohnten blauschwarzen Ästhetik auch daherkommt, die Handlung biegt dann doch auf die aus den vorherigen Filmen gewohnten Pfade ein – „mehr vom Gleichen“, das ungeschriebene und doch so oft wiederholte Franchise-Grundgesetz – und positioniert die Vampire gegen die Werwölfe, ein paar Menschen geraten da nur nebenher mit in den Konflikt hinein. (Und natürlich sind am Ende die Vampire mindestens so human, zu Liebe und Erbarmen fähig, wie die Menschen.)"
"Der Blut-Bombast bleibt ziemlich fahl", urteilt Barbara Lussi. "Len Wiseman zeichnet auch im vierten Teil der Underworld-Saga für das Drehbuch verantwortlich, und legt die Regie diesmal in die Hände der Schweden Maans Maarlind und Björn Stein. Die verlangen dem Zuschauer einen starken Magen ab. Neu spritzt das Blut in 3D, Hirnmasse wird in jede Himmelsrichtung weggepustet und Knochen splittern, während Flammenwerfer und Explosionen im Hintergrund für das richtige Ambiente sorgen – und das bereits in den ersten zehn Minuten. Gemächlichkeit ist hier nicht zu erwarten."
"Und auch wenn Mårlind und Stein sich hin und wieder dem Waffen-, Lack- und Lederfetischismus ergeben, der zum Markenzeichen des Franchises geworden ist, so präsentieren sie doch mehr Schauwerte als nur phallisch in den Zuschauerraum ragende Pistolenläufe", findet Tim Slagman. "Wilde, blutige Action-Choreographien in dunkelster Nacht haben die Filmemacher entworfen, und sie beweisen dabei ein erstaunliches Gefühl für Rhythmus und Bewegung, Montage und Raum."
"UNDERWORLD: AWAKENING (
) ist der schlechteste Teil der Serie geworden. Dies vor allem, weil er nicht viel zu erzählen weiss und seinen Fokus fast nur auf die Action legt. Mal abgesehen vom Finale überzeugen aber die wenigsten actionreichen Passagen. Schluss soll übrigens noch lange nicht sein: Am Ende wird überdeutlich auf einen nächsten Teil hingewiesen, der aber rein von der Ausgangslage her nicht viel mehr bringen kann als die vergangenen 88 Minuten."
Günter H. Jekubzik kann dem Film einiges abgewinnen. "Der blaugraue Look von Vancouver wirkt auch bei den neuen schwedischen Regisseuren Maans Maarlind und Björn Stein wieder ebenso cool wie Beckinsales Figur in schwarzem Gummi. Doch statt Atmosphäre gibt es vor allem satt Action, die durch unglaubliche Geschwindigkeit von Selenes Morden beeindruckt. Die gibt es nicht zu knapp, obwohl UNDERWORLD: AWAKENING (
) endlich mal ein Film ist, der mit knappen 80 Minuten echter Laufzeit nicht übertreibt - nicht in der Länge, in allem anderen schon."
UNDERWORLD: AWAKENING - imdb.com
UNDERWORLD: AWAKENING - imdb.com
UNDERWORLD: AWAKENING - moviepilot.de
UNDERWORLD: AWAKENING - filmmag.de