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CLOUD ATLAS

CLOUD ATLAS

Regie Lana Wachowski
Andy Wachowski
Tom Tykwer
Kinostart 15.11.2012
Genre Drama

Kritiken • CLOUD ATLAS

29. Oktober 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke sah einen Film, "der zugleich über- wie unterfordert, ein Hochglanzprodukt, das es auf Überwältigung anlegt, für eine übertrieben prononcierte, dennoch schwer zu greifende humanistische Botschaft. Es handelt sich, das sollte deutlich geworden sein, um alles andere als ein gelungenes Werk. Man langweilt sich im Kino dennoch nicht: Wegen mancher schauspielerischer Kabinettstückchen, vor allem aber, weil das über den Film gespannte Beziehungs- und Verweisnetz bei aller Aufdringlichkeit voller entdeckenswerter Details steckt."

15. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • kunst + film

"Eine hervorragende Leistung", urteilt Eric Mandel. "Erfolgreich kombiniert CLOUD ATLAS sechs eher harmlose, von einem Klebstoff aus Esoterik, Schwarz-Weiß-Malerei und erzählerischer Allmacht zusammen gehaltene Episoden zu einem größeren Ganzen, das mehr ergibt als die Summe seiner Teile."

15. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • wieistderfilm.de

CLOUD ATLAS ist "ein großes, mal übermütiges, mal revolutionäres Projekt, das zu viel ausprobiert, um tief bewegen zu können. Trotzdem kann man in diesem radikalen Genremix durchaus Spaß haben, sich verzaubern lassen und zum Nachdenken angeregt werden – insofern hat diese Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen des Kinos funktioniert."

14. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • TAZ

Obwohl an CLOUD ATLAS drei Regisseure mitwirkten, findet Bert Rebhandl den Film erstaunlich einheitlich. Zudem lobt er ihn als "visuell ansprechende Großproduktion". Bemängeln tut der Kritiker jedoch, "dass die Erzählkunst von Mitchell in der Substanz arg dürftig ist".

14. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • textezumfilm.de

"Die schnellen Genre- und Handlungswechsel könnten den Zuschauer, der den Roman nicht kennt, verwirren, zumal die beachtlichen Stilunterschiede in Mitchells Roman bis auf die archaische Sprache im Erzählstrang aus dem Jahre 2346 im Film kaum eine Entsprechung finden", bemerkt José García.

14. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • filmtabs

"CLOUD ATLAS gehört zu den Filmen, die über ihre Atmosphären, über die neu geschaffenen Welten in Erinnerung bleiben", stellt Günter H. Jekubzik fest. "Und über eine ganze Wolke aus philosophischen Andockstellen, die eine ähnliche Diskussion hervorrufen werden, wie es MATRIX tat. Nicht die schlechteste Nachwirkung für drei Stunden packende, faszinierende und erstaunende Unterhaltung!"

13. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film, der dauernd zwischen Historienepos, Abenteuer-Movie, Science-Fiction, Komödie und Thriller wechselt und dabei sechs auf fünf Jahrhunderte verteilte Episoden abzubilden trachtet, macht es laut Jan Schulz-Ojala jedem Publikum schwer. "Wo das Buch vor allem sprachlich intelligent unterhält, setzt der Film massiv auf den Erbaulichkeitsnutzen."

13. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek ist formell von dem Film begeistert: Er "verwendet nicht nur etablierte Methoden konsequent, sondern schiebt eine neue Subtextebene ein: Verständnis, ja Bedeutung entsteht aus der Mehrfachbesetzung der Darsteller. ... Zugleich erlaubt diese Mehrfachbesetzung, bei aller knappen Zeit, ein In-die-Tiefe-Gehen."

13. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Der Spiegel

Das Mammutwerk ist durchaus geglückt, findet Hannah Pilarczyk, obwohl der Film stellenweise hochnotpeinlich ist. "So ambivalent die Besetzungspolitik von CLOUD ATLAS auch ist: Überraschenderweise geht sie erzählerisch auf. Denn je mehr Raum die Masken, Perücken und Prothesen einnehmen, je stärker also die Verschleierung wird, desto offener ist gleichzeitig die Menschlichkeit der Figuren sichtbar."

13. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • gamona

"Ein metaphorisch-philosophischer Kitschfilm besonderer Größenordnung, der eine Vielzahl von Genres und Stilen abarbeitet und dabei vor allem entsetzlich langweilt", urteilt Rajko Burchardt. "Ein überteuertes Eso-Mischmasch-Flickwerk, das einen wahrlich ratlos zurücklässt."

12. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg bezeichnet den Film als größenwahnsinniges Humanismusprojekt, in dem der Mensch auf der Strecke bleibt. "Oft wirkt CLOUD ATLAS dabei wie die Provinzfaschingsvariation eines Lady-Gaga-Konzerts: ein unfreiwillig komisches, bisweilen lächerliches Kostümfest mit bekannten Gesichtern."

12. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • filmering.at

Michael Föls sah den wohl radikalstn Genremix des Kinojahres. "Der Film ist eine kolossale Spielwiese, ein radikaler Mix und für den Zuseher eine einzigartige Erfahrung, die durch alle Höhen und Tiefen führt, die das Kino so bereithält. Es wird sicher nicht jeder Gefallen daran finden, aber trotzdem ist CLOUD ATLAS ein einzigartiges und herausragendes Erlebnis, das man sich nicht nehmen lassen sollte."

09. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal sah ein monströses, kulinarisch-philosophisches Großereignis. Der Film fusioniert die unterschiedlichen Medien, "statt das Besondere der Formen herauszuarbeiten. Und so flüstern diese sechs Geschichten alle gleichermaßen aus einer unbestimmten Nacht der Welt zu uns Zuschauern – ohne dass sie unsere Vorstellungswelten erschüttern."

06. November 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • Tagesanzeiger

Philippe Zweifel sah einen ehrgeizigen Film, dem es allerdings nicht gelingt, die vielen Erzählebenen geschickt zu verbinden. So gibt es zwar optisch nichts auszusetzen, die Geschichte ist allerdings ermüdend.

22. Oktober 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach ist von der Schalheit der Episoden genervt: "Die Frage eines Buchkritikers auf der Leinwand scheint an Mitchell gerichtet: "Was hat der stumpfe Stift, den Sie Ihre Fantasie nennen, für diese Szene für ein Ende vorgesehen?" Die Antwort gibt mit Tom Hanks der anstrengendste der Dauercharaktere: "400 Seiten an dröger Prahlerei und ein Ende, dass nicht zu überbieten ist an Plattheit und Idiotie."

04. Oktober 2012 | CLOUD ATLAS • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald lobt die verschiedenen Genre-Blüten. "Politthriller und schwule Genie-Romanze, Science-Fiction-Epos und Senioren-Komödie, Kostümschinken und Stammeskriege wechseln sich ab und ergeben doch mit verblüffender Leichtigkeit ein zauberhaftes Ganzes. Selbst Slapstick hält dieses cineastische Überraschungsei bereit."

14. September 2011 | CLOUD ATLAS • Kritik • Der Tagesspiegel

Es ist Drehbeginn von DER WOLKENATLAS. Laut Andreas Conrad vereint der Film viele Hollywood-Stars. Er zählt sie in seinem Text auf und schreibt über Hintergründe der Produktion.

28. Juli 2011 | CLOUD ATLAS • Kritik • Die Welt

Der teuerste deutsche Film war bislang DAS PARFÜM. DER WOLKENATLAS mit Tom Hanks und Halle Berry wird doppelt so viel kosten, sagt Produzent Stefan Arndt im Interview mit Hanns-Georg Rodek.

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