Inhalt • CLOUD ATLAS
Große Dramen und Gefühle: Durch Zufall führt eine menschliche Entscheidung fast zum Untergang der Welt. Sechs Menschen und ihre Geschichten im Zeitraum von 1820 bis 2500.
| Regie | Lana Wachowski |
| Andy Wachowski | |
| Tom Tykwer | |
| Kinostart | 15.11.2012 |
Große Dramen und Gefühle: Durch Zufall führt eine menschliche Entscheidung fast zum Untergang der Welt. Sechs Menschen und ihre Geschichten im Zeitraum von 1820 bis 2500.
Regie: Lana Wachowski, Andy Wachowski, Tom Tykwer
Darsteller: Tom Hanks, Halle Berry, Keith David, Ben Whishaw
Verleih/Copyright: X Verleih AG, Berlin
Dieter Oßwald ist angetan, dass die Filmemacher trotz der Fülle an Handlung und Genre mit verblüffender Leichtigkeit ein zauberhaftes Ganzes hervorzaubert. Lida Bach nervte hingegen die Schalheit der Episoden und ein Ende, das an Plattheit und Idiotie nicht zu überbieten ist. Thorsten Funke sah einen Film, der zugleich über- wie unterfordert, ein Hochglanzprodukt, das es auf Überwältigung anlegt, für eine übertrieben prononcierte, dennoch schwer zu greifende humanistische Botschaft. Optisch ist an dem Film laut Philippe Zweifel nichts auszusetzen, die Geschichte ist allerdings ermüdend. Anke Westphal sah ein monströses, kulinarisch-philosophisches Großereignis. Markus Keuschnigg bezeichnet den Film als größenwahnsinniges Humanismusprojekt, in dem der Mensch auf der Strecke bleibt. Der Film, der dauernd zwischen Historienepos, Abenteuer-Movie, Science-Fiction, Komödie und Thriller wechselt und dabei sechs auf fünf Jahrhunderte verteilte Episoden abzubilden trachtet, macht es laut Jan Schulz-Ojala jedem Publikum schwer. Bert Rebhandl sah eine visuell ansprechende Großproduktion, dessen Erzählkunst jedoch dürftig ist. Günter H. Jekubzik nennt CLOUD ATLAS hingegen packende, faszinierende und erstaunende Unterhaltung.