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ALOIS NEBEL

ALOIS NEBEL

Regie Tomás Lunák
Kinostart 12.12.2013

Kritiken • ALOIS NEBEL

11. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Alois Nebel nutzt ein altes Animationsverfahren mit neuer Technologie. Er zitiert einen historischen Stil, bleibt dabei aber doch immer Produkt der HD-Generation, die dem Zuschauer jedes Detail klar präsentieren will", schreibt Michael Kienzl. "Lunák hat zwar einen Film gemacht, der unheimlich düster daherkommt, zugleich aber so gestochen scharf ist, [.....] als befände man sich in einem Kreißsaal."

12. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • kunst + film

In Alois Nebel geht es laut Gregor Torinus darum, "die besondere Stimmung in diesem dünn besiedelten tschechischen Grenzland einzufangen: zwischen verdrängter, düsterer Vergangenheit und zaghaftem demokratischen und menschlichem Neubeginn. Das gelingt diesem kleinen schwarzweißen Film-Juwel ganz meisterhaft."

12. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • Die Zeit

Stefanie Flamm gefiel besonders, dass Alois Nebel am Ende des Films nicht als strahlender Held hervorgeht, sondern zu einem "skeptischen Otto-Normal-Tschechen" wird. Denn er ahnt, dass auch in der Zukunft nicht alles besser, sondern nur anders wird.

12. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Matthias Meisner und Erik Wenk sind begeistert, wie der Regisseur aus den Farben Weiß, Grau und Schwarz eine ganz Farbpalette macht. Diese schafft es hervorragend, die "schwermütige Stimmung des mährischen Altvatergebirges" einzufangen.

12. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • TAZ

Andreas Busche lobt die angewandte Methode der Rotoskopie, die die Geschichte, in der die Übergänge von Vergangenheit zu Gegenwart fließend sind, kongenial umsetzt. Darüberhinaus "verschmelzen fotorealistische Hintergründe mit linolschnittartigen Zeichnungen."

12. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • artechock.de

In Gregor Torinus erweckte der Film "die Hoffnung auf die Möglich­keit eines mensch­li­chen Neube­ginns" und für Rüdiger Suchsland lag die Schönheit des Films, der durchaus rebellisch ist, "in den edlen Schwarz­weiß-Bilder."

09. Dezember 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • filmtabs

"Die Verfilmung von Tomás Lunák begeistert ebenso durch ihren Stil: Alois Nebel ist ein "übermalter" Realfilm. Diese "Rotoskopie" wird oft eingesetzt, um schwer Ausdrückbares zu zeigen", so Günter H. Jekubzik. Dieses Verfahren macht "die Gesichter teilweise arg grob zu Masken, aber in der künstlerischen Überhöhung entstehen auch einzigartige Bilder."

05. November 2013 | ALOIS NEBEL • Kritik • programmkino.de

Caren Pfeil sah ein ästhetisches Experiment. "Die schauspielerische Lebendigkeit wird durch die Kraft der Zeichungen ins Poetische verstärkt und ist Teil einer ausgefeilten Bild- und Tonkomposition, in die auch Versatzstücke aus dem Realfilm eingefügt sind; Grenzen verschwimmen, verwirrende Ansichten von Realität entstehen."

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