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KABOOM

KABOOM

Regie Gregg Araki
Kinostart 16.06.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • KABOOM

16. Juni 2011 | KABOOM • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Dennis Vetter ist begeistert. " KABOOM (KABOOM Trailer) ist Kino für die Sinne, unterstrichen und mit getragen durch eine erneut hervorragende und charakteristische Soundtrack-Auswahl (u.a. Explosions in the Sky, Ladytron, Friendly Fires, Tears Run Rings, Iron Curtain, Cut/Copy) Gregg Arakis. Sein Film – sei er nun eine gescheiterte Rückkehr zu den eigenen Wurzeln oder nicht – handelt ganz unbefangen betrachtet von der Leichtigkeit des Zuschauer-Seins, die für manche unerträglich banal sein mag."

23. August 2010 | KABOOM • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

KABOOM (KABOOM Trailer) erscheint, allem Unterhaltungswert zum Trotz, für Jochen Werner "auch immer ein wenig wie aus einer anderen Zeit – ein Historienfilm jedenfalls eher als ein Porträt gegenwärtiger Jugend- oder Popkultur. Das große Jahrzehnt des Nerdismus ist, jedenfalls im Kino, vorbei, und das weiß Gregg Araki auch – beinahe scheint er es mit Kaboom noch einmal demonstrativ zu einem vielleicht auch persönlichen Abschluss führen zu wollen. Ob er freilich mehr als eine knallbunte Fußnote vorgelegt hat, darüber mögen kommende Jugendkulturen richten."

16. Juni 2011 | KABOOM • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen hat sich nicht überzeugen lassen. "Gegen den Leerlauf führt Gregg Araki aus heiterem Himmel Horror-Elemente ein. Damit macht er seinem Film den Garaus: Nun überstürzen sich die Unwahrscheinlichkeiten, bis alles egal wird. Auch hochglanzpolierter Trash braucht ein Minimum an Binnenlogik, um zu fesseln. Wie das geht, hat der Genre-Klassiker LIQUID SKY 1982 vorgeführt: Da ernähren sich Außerirdische von Endorphinen, die bei Sex und Drogenkonsum freigesetzt werden."

16. Juni 2011 | KABOOM • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander schätzt den Regisseur. "KABOOM (KABOOM Trailer) ist einer seiner leichteren Filme, sympathisch und zugänglich, aber auch wieder wild und laut und bunt und brachial, das Leben eine gefährliche, aber lustige Party, vor der Apokalypse der Orgasmus. Und das wirkt nicht einmal angestrengt. Die große Stärke von Gregg Araki ist es, betont ungewöhnliche Charaktere in selbstverständlicher Glaubwürdigkeit zu zeichnen, ohne sie als Freaks vorzuführen. Er liebt seine Figuren, und wenn eine davon eine durchgeknallte Hexe auf Rachefeldzug ist, dann muss sie noch kein schlechter Mensch sein - sie könnte ihre Gründe haben. Araki wird versuchen, die zu finden."

07. Juni 2011 | KABOOM • Kritik • film-dienst

Alles verschwimmt für Kathrin Häger "zum egalitären Nichts, wird ad absurdum geführt und fühlt sich dabei wie ein einziger großer Witz an. Das ist die ultimative, in gebrochener Hochglanz-Optik trotz Low Budget präsentierte Demontage seiner früheren, wesentlich gebeutelteren Figuren, deren "Teenage Angst" und Hedonismus fast nicht mehr zu finden sind. Vielleicht passt das zu einer Jugendkultur, die sich statt um ihre Distanz zur Elterngeneration eher darum sorgt, ausgerechnet deren Lebensstil und -standard von der erfolgreichen Ausbildung über gut bezahlte Jobs bis zur sicheren Rente nachzueifern."

01. Juni 2011 | KABOOM • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel lobt den Regisseur. "Obwohl die einzelnen Teile nie richtig zueinander passen, unterhält uns Gregg Araki bestens mit seinen schrägen, erotischen College-Anekdoten. Vor allem die geschliffenen Dialoge, in denen von ungewöhnlichen Liebeskonstellationen über schmutzigen Sex bis hin zu seltsamen Drogenerfahrungen all das verhandelt wird, was dem konservativen Amerika offenkundig ein Dorn im Auge ist, fungieren als Taktgeber dieser rastlos erzählten Groteske."

25. Mai 2011 | KABOOM • Kritik • Die Presse

Ein verrücktes Vergnügen ist der Film für Christoph Huber. "Dafür garantiert eine meschuggene Mischung gute Laune: Klassische Farce – die Türen knallen, während man von einem Bett ins nächste hüpft und die tiefen Pointen fliegen – in modisch aufgebrezeltem Design, und dazu ein Schuss David Lynch. Ganz in dessen Stil wird KABOOM (KABOOM Trailer) zum zusehends paranoiden Mystery-Thriller, in dem sich ebenfalls jugendliche Gefühle spiegeln: nicht zuletzt ein Hang zum Nihilismus, der dem poppigen Weltuntergangstitel mehr als gerecht wird."

19. Mai 2011 | KABOOM • Kritik • Der Standard

Isabella Reicher ist durchaus angetan. KABOOM (KABOOM Trailer) "ist grell, stylish, frech, schnell inszeniert. Die Anspielungen in der Erzählung reichen von Donnie Darko bis zu zeitgenössischem Fantasy-Horror. Schwulenklischees werden ebenso persifliert wie amerikanische Campus-Stereotype oder filmische Sex-Metaphorik. Smiths Identitätssuche fällt vor diesem Hintergrund kompliziert, aber dafür auch unterhaltsam aus."

01. Mai 2011 | KABOOM • Kritik • cineman.ch

Von Beginn an spielt Gregg Araki laut Cornelis Hähnel "mit den Realitätsebenen, die er stets weiter verschachtelt, bis sie untrennbar miteinander verschmelzen. Immer wieder versucht KABOOM (KABOOM Trailer) den Zuschauer in die Irre zu führen, Traumsequenzen und übersinnliche Momente durchbrechen permanent die Narration und untergraben somit das Vertrauen in das Gesehene, bis sich die losen Handlungsstränge am Ende zu einem grellen apokalyptischen Trip zusammenfügen. Die Popkultur ist hier destruktive Verschwörung und pulsierender Lebensinhalt zugleich und es scheint, als wolle Gregg Araki sie noch einmal zelebrieren."

01. Mai 2011 | KABOOM • Kritik • ray-magazin.at

Dass der Regisseur hier narrative Logik oder erzählerische Mainstream-Konventionen einfach außen vor lässt, tut laut Jörg Schiffauer "dem Vergnügen nicht nur überhaupt keinen Abbruch, sondern erweist sich als geradezu kongeniales Stilmittel. Gerade durch das Hinwegsetzen über inhaltliche und formale Konventionen und vor allem mit einer jeden Kader durchdringenden ironischen Grundhaltung erweist sich KABOOM (KABOOM Trailer) als herrlich funktionierendes, total abgedrehtes Spaßvergnügen, wie man es in dieser Form nicht oft im Kino findet."

21. Mai 2010 | KABOOM • Kritik • outnow.ch

"Schade um die wirklich interessante Schauspiel-Crew. Von Haley Bennett, dem immer top gestylten Schandmaul, wird man hoffentlich noch hören in der Zukunft. Roxane Mesquida wird spätestens beim Start von Sennentuntschi zumindest in der Schweiz etwas bekannter werden. Und die Britin Juno Temple scheint, nachdem sie sie sich eine Rolle in der nächsten Drei-Musketier-Verfilmung geschnappt hat, schon auf dem Weg zum Star."

01. März 2010 | KABOOM • Kritik • Kaboom

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