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AUFNAHME

AUFNAHME

Regie Stefan Landorf
Kinostart 16.06.2011

Kritiken • AUFNAHME

26. Mai 2011 | AUFNAHME • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Daphne Knickrehm stellt fest: "Das Wechselspiel aus Krankheitsbildern und bürokratischen Gängen wird filmisch vor allem in Ausschnitten regelrecht distanziert eingefangen und lässt die Patienten vielmehr als Objekte erscheinen. Die ständige Bewegung und Routine des Krankenhausalltags ist untermalt von den oftmals gleichförmigen und stetigen Geräuschen der Instumente, Ärzte und Patienten, wodurch sich der Eindruck eines lebenden Organismus Hospitals weiter aufdrängt."

16. Juni 2011 | AUFNAHME • Kritik • negativ-film.de

Ciprian David stellt fest: "Die Dominanz der Struktur in BESPRECHUNG ist auch hier zu finden, viel prominenter sogar, denn in AUFNAHME (AUFNAHME Trailer) sucht Stefan Landorf nach den passenden Komplementärbildern für die Einstellungen der Patienten während den Untersuchungen: Auf Körperteile durch die Kamera reduziert und funktionalisiert, sind diese als Arbeitsobjekte für das Personal inszeniert, genauso wie, eine Ebene weiter, das Personal selber zum Untersuchungsobjekt des Films erklärt wird, im Schnitt und in der assoziativen Montage."

07. Juni 2011 | AUFNAHME • Kritik • film-dienst

Immer wieder werden laut Hans-Joachim Neubauer "Ton- und Bildebene dissoziiert; mit gezieltem Voice Over autonomisiert der Film die Tonebene. All das zeugt vom Willen zur Kunst, doch in keiner Szene opfert Stefan Landorf seinen Gegenstand der experimentellen Ästhetik. Sein reichhaltiges, anregendes und feinfühlig gebautes Debüt entdeckt das Krankenhaus – trotz aller Technik und allem Mechanischen, trotz Routine und Betrieb – als einen sympathischen Ort. Denn hier kümmern sich Menschen um Menschen. AUFNAHME (AUFNAHME Trailer) zeigt, dass das auch ein Wunder ist, wenn man nur genau genug hinschaut."

22. November 2001 | AUFNAHME • Kritik • heise.de

Der Blick bleibt laut Barbara Pichler "auf Distanz, ebenso wie die Emotionen, die in den professionellen Krankenhausalltag nicht eindringen. Der Angelpunkt dieses Alltags wie auch des Films ist die Wiederholung, eine rhythmisierte Wiederholung von Arbeitschritten, die das Publikum zum Teil an die Grenzen seiner Geduld führt. Die visuelle Ebene wird von einem wunderbaren Soundtrack begleitet."

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