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HERZENSBRECHER

HERZENSBRECHER

Regie Xavier Dolan
Kinostart 07.07.2011
Genre Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • HERZENSBRECHER

04. Juli 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ciprian David ist begeistert. "Die Präzision, mit der Xavier Dolan ikonische Bilder verfremdet und neudefiniert, um sie dann in Slow Motion auf die Netzhaut des Zuschauers einzuprägen, ist erstaunlich. Vor allem die Entwicklung der Kameraführung und der Lichtsetzung seit dem ersten Film verlagert die Gewichtung der ohnehin reißerischen Dialogzeilen in HERZENSBRECHER (HERZENSBRECHER Trailer) auf die visuelle Ebene. Aus Blicken und Bewegungen schöpft er Warten, Verlangen oder Frustration mit demselben Geschick, mit dem er die Natur, die Räume, die Lichtspiele und die Schatten zur Geltung zu bringen weiß."

06. Juni 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

HERZENSBRECHER (HERZENSBRECHER Trailer) ist laut Almut Steinlein eine unwiderstehliche, intelligente Komödie über die unerwiderte Liebe. "Francis und Marie sind Opfer ihrer eigenen Imagination, und die Stärke von Xavier Dolans Film ist es, dass er seine Figuren über ihren Herzschmerz nicht sprechen lässt, sondern dass er diesen durch dem Kino eigene Mittel ganz körperlich zeigt. Nachdem der homosexuelle Francis dem abweisenden Nicolas seine Liebe gestanden hat, geht er in Zeitlupe einen engen dunklen Gang hinunter. Dieses Bild, vollkommen still, ist wie ein Abstieg in die ewige emotionale Verdammnis und schnürt einem die Kehle zu."

07. Juli 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • perlentaucher.de

Anfänglich war Nikolaus Perneczky schon irritiert, "wie distanzlos Dolan das hippe, urbane Studentenleben seiner Figuren bebildert und im Ansatz sogar fetischisiert. Gleichzeitig muss man Dolan die Aufrichtigkeit zugute halten, mit der er dabei vorgeht: Er ist sich nicht zu blöd, eine ganze ausgedehnte Zeitlupensequenz auf die Simulation des Hochgefühls zu verwenden, mit neuer Hose und Frisur den Bürgersteig entlang zu schlendern. Shoppen ist in HERZENSBRECHER (HERZENSBRECHER Trailer) noch ein wirkliches Erlebnis - im philosophischen Wortsinn."

04. Juli 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • br-online.de

Walli Müller lobt den eleganten Stil. "Stil bedeutet nicht nur seinen Filmhelden sehr viel. Wie Regisseur Xavier Dolan sorgfältig Details abfilmt, wie er elegante Bilder mit teils klassischer, teils super hipper Pop-Musik verbindet, das erinnert stellenweise an die Filmsprache eines Wong Kar-Wai. Wie in dessen ästhetischem Meisterwerk In the Mood for Love lässt er ganze Passagen lang seine Figuren in Zeitlupe zu Klassik-Klängen einfach nur dahin schreiten."

02. Juli 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • 451.ch

Doris Senn sah einen Film – ebenso sanft wie leidenschaftlich und tiefgründig. Der Regisseur "zeigt sich unbekümmert und findet zu diesen ewig aktuellen Themen einen ebenso innovativen wie überraschenden Zugang. Und dies durchaus im Wissen um die grossen Vorläufer: Xavier Dolan zitiert, entzieht den Meisterwerken die Essenz ... um sie als Erinnerung flüchtige Wiedererkennungsmomente lang aufscheinen und dann mit der Textur seiner Erzählung verschmelzen zu lassen."

02. Juli 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • kulturagenda.be

Gekonnt macht Xavier Dolan über den ganzen Film Anleihen bei altbewährten Regisseuren, stellt Lukas Tinguely fest. "Etwa bei Woody Allen, wenn die eigentliche Story von Zwischensequenzen unterbrochen wird und unbeteiligte Personen von verflossener Liebe, mörderischer Sehnsucht und amourösen Misserfolgen erzählen. Oder bei Jean-Luc Godard und Wong Kar-Wai, wenn farbintensive Szenen in Zeitlupe und extreme Nahaufnahmen der Protagonisten über die Leinwand laufen. Überhaupt hat Xavier Dolan das visuelle Erlebnis ins Zentrum gestellt und beeindruckende Bilderwelten gestalterisch zu einem Mosaik zusammengefügt."

30. Juni 2011 HERZENSBRECHER • Kritik • doppelpunkt.de

Der Regisseur versteht es laut Martin Schwarz, "seine Protagonisten gekonnt und bewusst artifiziell in Szene zu setzen, überrascht immer wieder durch schräge Kameraeinstellungen oder kleine inszenatorische Gimmicks. Zugleich zeigt er aber auch die Unfähigkeit der beiden Verliebten, sich verbal zu äußern; ganz viel bleibt hier ungesagt, was das Leben von Francis und Mary nicht gerade erleichtert – und mitunter für ein paar Längen sorgt."

27. Juni 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • br-online.de

Als gelungene Stilübung bezeichnet Margret Köhler den Film. "Den Erzähl- und Bilderfluss unterbrechen immer wieder Zeitlupen, Kunstwerke, die sich nahtlos einfügen und Randfiguren, die direkt in die Kamera über die Schwierigkeiten von Liebe, Verabredungen und Zusammensein philosophieren. HERZENSBRECHER (HERZENSBRECHER Trailer) ist trotz einiger Längen eine gelungene Stilübung, in der man wie in einem Kaleidoskop Vieles neu zusammengesetzt findet."

12. Januar 2011 | HERZENSBRECHER • Kritik • Berner Zeitung

Marcus Rothe interviewt Regisseur Xavier Dolan.

29. November 2010 | HERZENSBRECHER • Kritik • outnow.ch

"Die Zwischensequenzen - in denen an der eigentlichen Geschichte völlig Unbeteiligte von ihren eigenen amourösen Fehltritten erzählen - stören in keiner Weise, sondern untermalen die Grundaussage der Story nur zusätzlich. Dagegen ist die Kameraführung sehr gewöhnungsbedürftig. Die scheinbar unwillkürlichen Slowmotions und Zooms sind etwas unglücklich und viel zu grosszügig eingesetzt."

01. November 2010 | HERZENSBRECHER • Kritik • brf.be

Frank Vandenrath findet HERZENSBRECHER (HERZENSBRECHER Trailer) "amüsant und traurig, kitschig und pathetisch, genau das, was junge Liebe ausmacht. Und wenn Sie noch nicht vergessen haben, wie das ist, wenn man verliebt ist und noch nicht weiß, ob das Gegenüber die eigenen Gefühle erwidert, dann dürfte Ihnen der Film gefallen."

| HERZENSBRECHER • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann stellt fest: "Seine im Grunde simple Versuchsanordnung peppt Xavier Dolan formal mit einigen Kniffen auf, die man teilweise auch schon aus seinem Erstling kannte, träumerisch-federnde Slow-Motion etwa. Wiederholt angespielt wird in einem von französischen Chansons der 60er und 70er Jahre, Popsongs, Elektrorock wie auch klassischer Musik durchzogenen Soundtrack die italienische Version von Dalidas "Bang Bang"."

Kurz-Kritiken • HERZENSBRECHER

"Hier ist ein Zwanzigjähriger, der entwaffnend offen ist, aber auch hohen Formwillen hat." - Frankfurter Rundschau

"Erfrischend wildes und junges Kino." - film-dienst.de

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