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DIE EISERNE LADY

DIE EISERNE LADY

Regie Phyllida Lloyd
Kinostart 01.03.2012
Genre Drama, Biopic

Kritiken • DIE EISERNE LADY

15. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Oliver Kaever bemängelt, dass DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) darauf verzichtet, Margaret Thatchers Leben in einer offenen Form zu erzählen, die Widersprüche zulässt. Er lobt jedoch die Hauptdarstellerin. "Meryl Streep spielt tatsächlich überwältigend. Denn ihr Ansatz geht über eine reine Imitation weit hinaus. Erstaunlich ist, wie sie völlig natürlich, wie nebenbei, ein großes Reservoir an Emotionen sichtbar macht, während sie gleichzeitig der Mimesis von Margarete Thatcher treu bleibt."

01. März 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • getidan.de

Peter Claus war nicht vollends überzeugt. "In Selbstgesprächen Margaret Thatchers wird angedeutet, sie betrachte die Jahre in der Politik im Nachhinein als verlorene Jahre. Das mag sein. Nur sind es Jahre, die England und auch Europa entscheidend geprägt haben. Den Anteil von Margaret Thatcher an dieser Prägung nicht zu zeigen, nicht einmal zu kommentieren, das ist sträflich, und der Film schrumpft deshalb zur Schmonzette."

29. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • Der Standard

Für Dominik Kamalzadeh hat Regisseurin Phyllida Lloyd das Thema verfehlt, da die Auseinandersetzung um Geschlechterrollen viel mehr Raum einnimmt, als die umstrittene Politik Margaret Thatchers.

29. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • filmgazette.de

Drehli Robnik schreibt: "Welt und Geschichte sind als musikunterlegte Montagesequenzen samt körnigem Video-Archivmaterial regelmäßig zwischen den intimen Dialogschlüsselszenen (bei denen Figuren frontal auf Thatchers Blickperspektive zu agieren) aufgefädelt. Vor dem Hintergrund solcher Nivellierung und Paketierung fällt umso mehr auf, dass der Kalte Krieg, in dessen Kontext Thatcher von sowjetischer Seite ihren filmtitelgebenden Beinamen erhielt, in "The Iron Lady" kaum eine Rolle spielt."

29. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • textezumfilm.de

José García stellt fest: "DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) ist ein Film nicht nur über Margaret Thatcher, sondern ebenso auch über Meryl Streep beziehungsweise über die Verwandlungsfähigkeit der amerikanischen Schauspielerin. Zwar trägt die Arbeit der für Kostüme und Make-Up verantwortlichen Consolata Boyle, J. Roy Helland und Marese Langan wesentlich dazu bei. Wie aber Meryl Streep nicht nur den Tonfall der Premierministerin, sondern auch die Körpersprache einer gebrechlichen, dementen Frau darstellt, kann nur als atemberaubend bezeichnet werden."

15. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • Sophies Berlinale

"Insbesondere in der Rolle der alten, leicht senilen Margaret Thatcher hat mich Meryl Streep überzeugt. Von der Körperhaltung, über die Mimik bis hin zur Sprache hat sie sich diese Rolle zu eigen gemacht. Damit gelingt es ihr trotz aller dramaturgischen Schwächen, uns für ihre Figur einzunehmen. Die Konflikte der ersten weiblichen Premierministerin Großbritanniens, ihre Ängste und Sorgen, aber auch ihr Hochmut werden von der zweifachen Oscargewinnerin glaubhaft dargestellt. Wenn doch nur an DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) alles so toll wäre wie die Schauspielleistung von Meryl Streep!"

15. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • negativ-film.de

"Ist aber die Regisseurin dafür zu entschuldigen, dieses Biopic als eine dramatische Geschichte um Frauenpower und um den Aufstieg auf der Gesellschaftsskala zu drehen und das Politische nur zu streifen", fragt sich Ciprian David. "Die Story wirkt dadurch rund, denn alles ist um MTs Leben herum gestaltet, doch die Antwort auf die Frage kommt von Meryl Streep.... Ihr Schauspiel ist makellos und die Zuschauer wollen sie sehen, also wird sie uns angeboten. Dadurch wird der Film vor jeglichen Vorwurf geschützt, denn es wurde auf die beste Karte gesetzt."

15. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof ist überrascht, dass DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) ais Margaret Thatcher keinen "historischen Dämon" macht, sondern einfach ein Leben und eine Karriere Revue passieren lässt.

14. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal schreibt, dass sie über Meryl Streeps Darstellung der Margaret Thatcher nur Gutes sagen kann: Vom perfekten Akzent, über die überzeugend dargestellten "geistigen Absenzen" bis zur perfekten Maske. Jedoch, meint Anke Westphal, der Rahmen für Meryl Streeps Leistung, "sprich dieser Film, ist zu klein entworfen".

06. Februar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • FILMtabs.com

Günter H. Jekubzik schreibt: "DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) ist ein Schauspiel-Film wie vor wenigen Jahren THE QUEEN. Die Streep ist kaum zu erkennen, hingegen direkt die extrem hohe, sich überschlagende Stimme, die furchtbaren Kostüme der verhassten Politikerin. Sollte man Streep dafür nicht eher eine politisch motivierte Goldene Himbeere anstelle eines Goldenen Ehrenbären verleihen? Dem politischen Kino, das die Berlinale immer auf ihre Fahnen schrieb, erfüllt man damit einen Bärendienst. Denn Phyllida Lloyd, die Regisseurin von MAMMA MIA! (MAMMA MIA! Trailer) erzählt in ihrem sentimentalen Stückchen wenig analytisch und gibt keine biographische Erklärung für die eiskalten Kürzungen, die ein Land in Elend gestürzten."

19. Januar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • outnow.ch

"DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) trumpft mit seinen Darstellern gross auf. Doch auch diese können nicht kaschieren, dass die Macher sich besser auf die Premierministerin-Jahre der Thatcher konzentriert hätten. Was vorher passiert, ist pathetisch und sogar kitschig. Was von Thatcher im neuen Jahrtausend zu sehen ist, bremst den Film des Öfteren aus. Die Sprünge im Film verunmöglichen es so, ein genaues Bild von dieser starken Frau zu erhalten. Dies und auch die für Biopics ungewöhnliche kurze Laufzeit von gerade mal 105 Minuten lässt den gross angedachten Film letztendlich eher wie eine TV-Produktion aussehen."

16. Januar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • tagesanzeiger.ch

Peter Nonnenmacher findet es interessant, wie sehr DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) das Königreich spaltet. Für die einen ist der Film ein "übler Rehabilitierungsversuch", für die anderen ist er ein spätes "Tribut an eine aussergewöhnliche Politikerin".

11. Januar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • TAZ

Julia Grosse behauptet, dass DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) ein linkes Publikum dazu bringen würde, Margaret Thater zu lieben. Zudem wirft sie einen Blick auf die Geschlechterdebatte, die im Zuge dieses Filmes entstanden ist. Getreu dem Motto. "Sie sind modern, weitsichtig und haben schon vor Jahren gewusst, dass Frauen die besseren Politiker sind."

11. Januar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • Die Welt

DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer) löst zwar laut Thomas Kielinger viele verschiedene Empfindungen aus, eins ist jedoch sicher: Die Bewunderung für Meryl Streep, die die Rolle der Margaret Thatcher übernommen hat - und diese bis hin zum englischen Akzent perfekt gespielt hat.

09. Januar 2012 | DIE EISERNE LADY • Kritik • diePresse.com

Der Film nimmt es laut Julia Kastein mit der Wahrheit nicht ganz genau, jedoch überzeugt Hauptdarstellerin Meryl Streep als Margaret Thatcher auf ganzer Linie. Besonders hat ihr die "künstlich tiefe, blasierte Stimme" gefallen.

01. Dezember 2011 | DIE EISERNE LADY • Kritik • Spiegelonline.de

Carsten Volkery reflektiert die ersten britischen Kritiken zu DIE EISERNE LADY (DIE EISERNE LADY Trailer). So sagt der Guardian, dass Meryl Streeps Darstellung ein "Meisterstück des Mimikry, das Thatcher in ihrem ganzen halbvergessenen Ruhm zeigt" sei. Und die Sunday Times sagt: "Man müsste ein Herz aus Stein haben, um nicht Mitleid mit Margaret Thatcher zu fühlen".

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