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VERBLENDUNG

VERBLENDUNG

Regie David Fincher
Kinostart 12.01.2012
Genre Thriller, Drama

Kritiken • VERBLENDUNG

29. Dezember 2011 | VERBLENDUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler sah den Film so: "VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) ist ein formal enorm präzise inszenierter, niemals allzu gewagter Psychothriller. Neben der erwähnten sprachlichen Altertümlichkeit lässt sich dieser beizeiten fast Pastiche-artige Klassizismus nirgendwo besser ablesen als an der James-Bond-artigen Titelsequenz. Zu Trent Reznors und Karen O.’s noisigem Cover von Led Zeppelins Immigrant Song fließen da pechschwarze Flüssigkeiten wie Teer, Öl und Lack ineinander, formen die Gesichter der Protagonisten und zerstäuben wieder im Schlag des Beats – aus der Schwärze gerinnen Gestalten, gleichsam wie Erinnerungen, geformt aus bis zum Bersten verdichtetem Vergessen."

12. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • perlentaucher.de

Nikolaus Perneczky fragt sich, warum Regisseur David Fincher sich mit einem solch banalen Stoff aufgehalten hat. "Sollte VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) sich zuletzt als eine Art formradikaler Autorenfilm herausstellen, der, in Anlehnung an die Lektürepraxis mancher Auteurs, nach dem Ideal eines reinen Films strebt, den es aus der narrativen Umklammerung zu lösen gilt? Die Klammer ist bei Fincher wohlweislich noch da, aber sie ist von einer solchen Belanglosigkeit, dass sie sich gleichsam selbst erübrigt. Dass der Versuch, VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) ernst zu nehmen, vielleicht sogar zu mögen, auf eine so gespreizte Interpretation angewiesen ist, spricht nicht gerade für den Film."

12. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • filmgazette.de

8 von 10 Punkten vergibt Harald Steinwender und lobt besonders eine Darstellerin. "Der Coup des neuen Films ist Rooney Mara als Lisbeth Salander: eine rotzige Punkrockgöre, ein furioses Riot Grrrl, eine schwarze Pippi Langstrumpf. Mara ist ein mörderisches Mädchen mit den Schwefelhölzern und einem Benzinkanister. Natürlich wird es diejenigen geben, die Noomi Rapace als Lisbeth Salander weiter die Treue halten werden. Aber ganz im Ernst: Mara ist die bislang glaubwürdigste Inkarnation von Larssons androgyner Kriegerin mit all ihren Widersprüchen."

11. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • FILMtabs.com

Günter H. Jekubzik schreibt: "Fincher sei Dank verlässt sich der Film bei gleicher Story nicht auf die eindrucksvolle Besetzung.... Obwohl - bei Fincher, dem Regisseur von FIGHT CLUB, SIEBEN und ZODIAC (ZODIAC Trailer) erwartet man das Dunkle noch etwas dunkler. Wie bei ZODIAC (ZODIAC Trailer) geht es um einen Serienmörder, die Grausamkeiten von „Millennium" stehen denen von SIEBEN nicht viel nach, biblische Verweise sind sowieso Grundausstattung der meisten Krimis. VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) ist allerdings vor allem stringenter erzählt, Styling und Schnitt sind geschliffener, was vielleicht der Spannung gut tut, aber die Geschichte und ihr Grauen von den realer gefühlten Menschen in den ungefährlicheren Hollywood-Kosmos überführt."

11. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • Spiegelonline.de

Andreas Borcholte ist begeistert von David Finchers Talent, "eine Atmosphäre der unterschwelligen Bedrohung allein durch Farbspiele, geschickte Schnitte und Bildkompositionen zu erzeugen", jedoch meint er auch, dass VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) zwar durch seine tolle Optik besticht, dem Orginal jedoch nichts hinzuzufügen hat.

11. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof ist begeistert von Daniel Craig, der so gar nichts mit dem originalen Reporter Mikael Blomkvist zu tun hat und so als ganz neue Figur erscheint. Auch über Rooney Mara äußert sie sich lobend, sagt sogar, dass sie ihre Vorgängerin Noomi Rapace verblassen lässt.

11. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • Berliner Zeitung

"VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) ist voller Gewalt und Auflösung", schreibt Anke Westphal und bemerkt, dass David Fincher ganz offensichtlich kein Interesse daran hatte, die manchmal unerträglich harten Momente im Roman in seinem Film abzuschwächen.

09. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • schnitt.de

Jochen Werner schreibt: "Im direkten Vergleich zu Oplevs Erstadaption fällt das Remake nicht ab, kann jedoch auch keinen unstrittigen Mehrwert kreieren: Während Finchers Version des Stoffes visuell etwas filmischer angelegt ist, gelingt es Oplevs geradliniger, rasanterer Adaption etwas besser, narrative Spannung zu generieren.... Für sich stehend ist zwar Finchers VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) keineswegs zur Enttäuschung geraten, sondern als durchaus angemessene Verfilmung einer starken Romanvorlage zu betrachten. Wer allerdings die schwedische Adaption bereits kennt, für den gibt es im Grunde keinen einzigen nachvollziehbaren Anlaß, sich Finchers VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer), der letztlich doch vor allem ein luxuriöser Gebrauchsfilm für US-Kinogänger mit Untertitelphobie ist, nun auch noch anzuschauen."

09. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • film-dienst.de

Rüdiger Suchsland ist angetan. "Finchers Interesse an der Dialektik von moralisierender Gesellschaft und moralischer Verderbtheit, an der Verschlungenheit von Gut und Böse führt dazu, dass er die Handlung nicht sentimentalisiert, sondern dass er sich auf die Grausamkeit, den grundsätzlichen Pessimismus und die emotionale Achterbahnfahrt der Vorlage einlässt, gelegentlich gar mit den Augen des Voyeurs auf sie blickt. Fincher ist der perfekte Regisseur für diesen Stoff. Er reichert ihn noch an, gleicht seine Schwächen aus, indem er die Handlung musikalisch-rockig erzählt."

09. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • br-online.de

Ein mitreißend gefilmter Thriller, urteilt Harald Steinwender. "Im Vergleich zu Niels Arden Oplevs "VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer)"-Adaption ist Finchers Version eleganter, souveräner – und vor allem filmischer ausgefallen. Der Regisseur, der mit SIEBEN und ZODIAC (ZODIAC Trailer) bereits zwei thematisch verwandte Thriller inszeniert hat, überhöht und stilisiert das Material mit elegant gleitenden Kamerafahrten und sorgfältig kadrierten Bildern. Die abgründigen Motive der Vorlage werden durch krasse Kontrapunkte verstärkt, zu denen etwa der zynische Einsatz von Enyas Popsong "Orinoco Flow" zur entscheidenden Konfrontation mit dem Serienmörder im weiß gekachelten Folterkeller zählt. Wie schon für The Social Network (The Social Network Trailer) liefern Trent Reznor und Atticus Ross einen Filmscore, der die düstere Bildsprache kongenial ergänzt."

04. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns schreibt: "Immer wieder hat Fincher betont, dass er nicht daran glaubt, dass es viele richtige Möglichkeiten gibt, eine Szene zu filmen. In seinen Augen gibt es genau eine „richtige“ Einstellung, genau eine Einstellung, die frei von Subjektivität, frei von Emotionen ist. Diese Präzision, das kalte sezieren menschlicher Verhaltensmuster führt er auch in VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) weiter."

04. Januar 2012 | VERBLENDUNG • Kritik • programmkino.de

"Insgesamt ein filmischer Erfolg", lobt Thomas Engel. "Fincher, Drehbuchautor Steven Zaillian und Kameramann Jeff Cronenweth haben aus der Bestseller-Story einen packenden Flm gemacht. ... Das Tempo ist rasant, die Szenen wirken intensiv. Ein Thriller-Drama, das von Anfang bis Ende das Interesse wach hält. Die Atmosphäre und die Schauplätze stimmen ebenfalls."

22. Dezember 2011 | VERBLENDUNG • Kritik • outnow.ch

VERBLENDUNG (2011) (VERBLENDUNG (2011) Trailer) ist "die Rückkehr von David Fincher zum Genre, welches ihn berühmt gemacht hat, und dabei zieht er alle Register seines Könnens. Zarte Gemüter sind aber wieder vor dem Kinobesuch gewarnt: Denn verwässert wurde im Gegensatz zu anderen Remakes hier gar nichts, weshalb das R-Rating in den Staaten eindeutig verdient ist. Wenn doch Neuauflagen immer so gut wären, dann könnte man sich Sprüche wie "Amis hassen Untertitel" in Zukunft sparen."

19. Dezember 2011 | VERBLENDUNG • Kritik • dasManifest.com

"Da wäre deutlich mehr gegangen!" sagt Benjamin Hahn. "Finchers Film ist keine schlechte Adaption, aber angesichts seiner Filmografie und der guten ersten Verfilmung, die aus einem mediokren Roman einen überzeugenden Film gemacht hat, bleibt man enttäuscht zurück."

08. August 2011 | VERBLENDUNG • Kritik • buttkickingbabes.de

"Ich mache mir etwas Sorgen um die Neuverfilmung ... Hier wird für die Werbekampagne die Figur der Lisbeth Salander (in David Finchers Film von Rooney Mara verkörpert) in einer Weise dargestellt (und deshalb wird das Poster hier auch nicht reproduziert), die vor allem dazu geeignet ist, sie als sexuelles Wesen dar-, vor- und auszustellen."

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