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THE DESCENDANTS

THE DESCENDANTS

Regie Alexander Payne
Kinostart 26.01.2012
Genre Drama

Kritiken • THE DESCENDANTS

07. Februar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Merle Fischer ist nicht ganz zufrieden. "Der Film hat seine raren Glanzmomente, wenn Vater Clooney mit Tochters Stoner-Freund Sid (Nick Krause) über Erziehung und das Leben fachsimpelt oder Liebhaber Speer von Matt und Alex per double takedown zu Boden gebracht wird, und hält so die schwierige Balance zwischen Tragik und Komik – jedoch leider auf Kosten der unbeirrbaren Nonchalance, mit der Payne sonst so genussvoll seine Figuren zerlegt."

30. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

"Alexander Payne gelingt es spielend, die Balance zwischen Tragödie und Komödie zu halten", lobt Christian Alt und fügt hinzu, dass der Regisseur wieder einmal beweist, "dass er ein fantastischer Gesellschaftsbeobachter ist. Die nachbarschaftliche Welt Hawaiis, dort, wo jeder jeden kennt, wird für ihn zur Folie für grundlegende Beobachtungen menschlichen Zusammenseins. Die Beziehung Matts zu dessen Frau wird retrospektiv erschlossen, ganz ähnlich zu About Schmidt. Die Unfähigkeit zu Hassen führt hier zu bodenloser Melancholie."

01. Februar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh blickt auf die Darsteller. "Hauptdarsteller George Clooney spielt einmal nicht den Womanizer und demonstriert dies mit geschmacksunsicherer Kleidung und minimal zu langen Haaren. Dieser Rolle dann gleich eine Oscar-Nominierung zu verpassen, ist sicherlich etwas hochgegriffen. Allerdings muss man anerkennen, dass Clooney auch abseits seines typischen Image – ohne gleich eine Farce daraus zu machen, wie in Burn After Reading (Burn After Reading Trailer) und Männer, die auf Ziegen starren (Männer, die auf Ziegen starren Trailer) – absolut überzeugend ist. Als echter Geheimtipp erweist sich die junge Shailene Woodley in der Rolle der älteren Tochter. Stellenweise spielt sie Clooney regelrecht an die Wand."

26. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • getidan.de

Peter Claus sah "ein Rührstück, das nie rührselig ist, weil Regie und Schauspiel die Geschichte mit genauem Blick auf die Realität servieren. Alexander Paynes genialer Trick: Die Sozialsatire ist scharf, aber mit einer so raffinierten Mischung aus Tragik und Komik gewürzt, dass man die bitteren Pillen über die ganz durchschnittliche Dummheit von uns allen mit Genuss schluckt. Später, wenn das Aufstoßen kommt, entdeckt man, wie viel einem hier zum Nachdenken über das eigene Leben angeboten wird."

24. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • outnow.ch

"Alexander Payne präsentiert mit THE DESCENDANTS (THE DESCENDANTS Trailer) nicht das erwartete Meisterwerk, beweist aber mit dem harmonierenden Cast und dem grandiosen Setting auf Hawaii, dass er ein feinfühliges, mit Humor versehenes und intimes Drama locker auf die Reihe kriegt. Clever, denn genau ein solches Rezept scheint die Filmpreisjurys zu überzeugen."

24. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • textezumfilm.de

In dem Film entwickelt der Regisseur mehrere Handlungsfäden, die er allerdings meisterhaft miteinander verknüpft und nach und nach mit viel Gefühl für Rhythmus zum jeweiligen Abschluss führt, lobt José García. "Die wohldosierte Mischung aus komischen und dramatischen Momenten trägt darüber hinaus dazu bei, diese Charaktere zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht nur um die für George Clooney ungewohnte Hauptfigur des orientierungslosen Matt King, der in der Mitte seines Lebens seine Vergangenheit überdenken und seine Vaterrolle neu definieren muss."

24. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • filmtabs

George Clooney gewinnt in der ungewohnten Rolle laut Günter H. Jekubzik durchaus Sympathien, kann auch dieser untypischen und wenig glamourösen Figur Substanz und Tiefe geben. "Auf den ersten Blick ist der neue Payne allerdings nicht so witzig, nicht so berührend und auch nicht so gut besetzt oder sogar nicht so gut gespielt wie seine Vorgänger. Was Alexander Payne jedoch über seine stille und unspektakuläre Geschichte an menschlichen Werten transportiert, merkt man erst zum Ende."

23. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • schnitt.de

Der virtuoser Balanceakt der Stimmungen macht diesen Film meisterlich, aber erst diese tief empfundene Menschenliebe macht ihn auch im Wortsinne wirklich gut, schreibt Daniel Bickermann. "Wie einst Ozu zelebriert Alexander Payne dabei die Vergänglichkeit und Unausweichlichkeit des ewigen Wandels mit langen, kontemplativen Bildern – was bei Ozu rauchende Schornsteine und im Fluß treibende Gräser waren, sind hier einsame Treppenhäuser, fließendes Wasser und vorüberziehende Wolken."

23. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • br-online.de

Louis Vazquez gefällt der Film. "Die wendungsreichen, pointierten Drehbücher zeugen von genauer Beobachtung und schicken ihre Helden oft auf eine Reise voll absurder Situationen. Auch diesmal müssen Matt und seine Töchter nicht nur zueinander finden, sondern sich bald auf eine Suche begeben und dabei ihre Beziehung zur Ehefrau bzw. Mutter überdenken. Dieser Teil des Plots funktioniert ziemlich gut, weil Clooney und die beiden jungen Schauspielerinnen perfekt harmonieren und der Film nie ins banal Melodramatische driftet. Payne und Kameramann Phedon Papamichael gelingen oft wunderbar wortlose, visuelle Inszenierungen, die die gelegentliche Voiceover des Films umso überflüssiger erscheinen lassen."

01. Januar 2012 | THE DESCENDANTS • Kritik • strandgut.de

Hans Schifferle hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Nicht immer klappt der sicherlich wagemutige Nexus von Komik und Melodram, von Entzauberung und Verzauberung. Beim spannenden, von George Clooney großartig gespielten Zusammentreffen mit dem Liebhaber seiner Frau kann Payne auf ein paar billige Gags nicht verzichten. Dabei ist diese Konfrontation ein bitterer Showdown: Welche Defizite muß George Clooneys schöne, reiche Figur aufgewiesen haben, damit ihn seine Frau mit einem von Matthew Lillard gespielten billigen Karrieristen betrogen hat?"

02. Dezember 2011 | THE DESCENDANTS • Kritik • programmkino.de

Heinz-Jürgen Rippert resümiert: "Die tropischen Hawaii-Inseln stellen den optischen Kontrast zur Handlung dar - eine selten zu sehende Szenerie in amerikanischen Filmen. Üppig ist die Vegetation, einladend die Strände. Da läßt man sich gerne auf diese komische und berührende Tragikomödie mit einem sehr guten Ensemble ein."

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