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CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE

CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE

Regie Paolo Sorrentino
Kinostart 10.11.2011
Genre Drama, Biopic, Road Movie

Kritiken • CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE

22. Mai 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Eines ist Paolo Sorrentino mit Sicherheit laut Frédéric Jaeger nicht: sparsam. "Sein neues Werk ist ein Roadmovie, das mit ununterbrochenen Kranfahrten die Vereinigten Staaten von heute erschließt. Zu fast gleichen Teilen ist es das Porträt eines unglücklichen Rockstars, der seit Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten ist und mit einer kindlichen Naivität die Welt durchleuchtet. Er ist auf Nazi-Jagd. Aber so spektakulär das klingt, so nebensächlich ist es inszeniert. Geschickt verwischt Sorrentino die Spuren eines Racheplots mit einer Initiationsgeschichte und der Drifter-Existenz seines Protagonisten. Drei emotionale Temperaturen setzt der Film mit Gleichmut nebeneinander: Wut, Neugierde und Selbstaufgabe."

20. März 2012 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh vergibt 8 von 10 Punkten. "CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE (CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE Trailer) erzählt mit faszinierend alternativer Ästhetik ein dezent nostalgisches Roadmovie mit vielen unvorhersehbaren, zugegebenermaßen etwas konstruiert wirkenden Begegnungen, getarnt als Quasi-Musikfilm, und andersherum."

10. November 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • filmrezension.de

Hilde Ottschofski war begeistert. "Eine unglaublich schöne, mal temporeiche, mal melancholische Musik – hauptsächlich von und mit David Byrne – trägt den Film. "Home is where I want to be ..." ist ein Leitmotiv des Soundtracks und des Films zugleich. In gewissem Maße suchen alle Figuren des Films ein Zuhause, ein Ankommen, inneren Frieden – manche wissen es am Ende: "This Must Be the Place"."

10. November 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland ist wenig angetan. "Ein trauriger und geschmackloser Fall von Holocaust-Exploitation, der zwischendurch aussieht wie ein amerikanisches Road-Movie, aber dann doch vor allem zu einem eitlen Selbstfindungstrip wird. Dabei wurde der Italiener Paolo Sorrentino mit IL DIVO bekannt, einer surrealen Politikerfarce über Giulio Andreotti. Das Konzept überdrehter Realität geht hier nicht auf. In CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE (CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE Trailer) hat der Haushund eine Halskrause, und auch sonst ist hier alles bemüht komisch, möglichst skurril und zugleich possierlich. Vor allem aber ist das ein sentimentaler Film aus Kunstfiguren, der schwer erträglich ist."

07. November 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • FILMtabs.com

Günter H. Jekubzik erfreute sich daran, wie Regisseur Paolo Sorrentino seinen Hauptdarsteller Sean Penn durch ein skurriles bis absurdes Amerika tapsen lässt. "Hier findet Sorrentinos scharf sarkastischer Blick ... zahlreiche dankenswerte Objekte. Dabei ist CHEYENNE, die erste englischsprachige Produktion des Neapolitaners, milder und menschlicher. Im Staunen über diese seltsame Welt versteht man den verstörten Blick des Protagonisten immer mehr, identifiziert sich mit dieser nur anfangs lächerlich wirkenden Gestalt."

07. November 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • schnitt.de

Über die kalkulierte Kauzigkeit in CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE (CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE Trailer) schreibt Michael Kienzl. "Am Ende ist der Film trotz heterogener Versatzstücke nur ein aus allen Poren menschelndes Road Movie. An jedem Ort wartet eine neue Figur, mit der sich ein sentimentales Gespräch über die großen Fragen des Lebens führen läßt. Und je weiter die Sinnsuche Cheyennes in den Vordergrund rückt, desto schwerer ist der Film zu ertragen. Was als Genre-Bastard Potential hatte, ist dann nur noch rührseliges, bedeutungsschwangeres Arthouse-Kino."

21. Oktober 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • filmtogo.net

Denis Sasse sah ein skurriles Adoleszenz-Road Movie. "Was auf schauspielerischer Ebene durch Sean Penn sehenswert inszeniert wurde, zieht sich auch auf der Bildebene durch. Regisseur Sorrentino und sein Kameramann Luca Bigazzi erschaffen Bildkompositionen, die sowohl eine gewisse Einsamkeit, als auch die Langeweile und Depression wiedergeben. Eine Kombination aus Landschaftsmotiven, oft mit dem Fokus auf dem Bildrand, und den darin platzierten und verloren wirkenden Figuren macht die Gesamtsituation anschaulich, hübsch und zugleich bedrückend."

21. Oktober 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • filmgazette.de

In CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE (CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE Trailer) geht es laut Harald Mühlbeyer um die Selbstfindung - oder zumindest die Selbstsuche. Aber für Regisseur Paolo Sorrentino ist ein "zumindest ebenbürtiger Teil seiner Filmerzählung der skurrile Witz, den er einflicht. Und er bleibt da nicht nur bei dem Sean Penn-Porträt eines bizarren Relikts aus vergangenen Popjahrzehnten, nein: die ganze Welt, die der Film zeigt, hat Symptome des leichten, komischen Irrsinns."

10. Oktober 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt die Panoramen, die in einem fesselnden Spannungsverhältnis zur Figur stehen: "Vom Grün der irischen Wahlheimat zum Gold der amerikanischen Prärie bis zum Weiß der Schneelandschaft im Schlussakkord. Gleichzeitig spiegelt der Soundtrack von "Talking Head" Sänger David Byrne die unendlichen Weiten des Landes und die tragische Nostalgie des Rockstars und melancholischen Drifters perfekt wider. Wie einst Ry Cooders minimalistische Gitarrenklänge die Romantik der Entfremdung in Wim Wenders Klassiker PARIS, TEXAS beschwor, veredelt seine Musik Sean Penns Odyssee durch Amerika."

21. Mai 2011 | CHEYENNE - THIS MUST BE THE PLACE • Kritik • outnow.ch

Der Film ist "sowas von unoriginell, dass man sich schon während des Schauens nicht mehr an den Titel des Film erinnern kann. Einprägend sind jedoch die Aufnahmen des nigelnagelneuen irischen Nationalstadions, des Aviva Stadium, das Brügglifeld-mässig mitten in einem Wohngebiet zu stehen scheint, aber alle Topschikanen einer von der FIFA genehmigten Spielstätte hat. Dafür lohnen sich sogar Sorrentinos Kranfahrten mit der Kamera."

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