Inhalt • DRIVE
Der schweigsame Driver (Ryan Gosling) ist der beste Stuntfahrer in der Traumfabrik Hollywood. Doch was für andere ein Traumjob wäre, ist für ihn einfach nur eine Arbeit. Denn für Driver ist nur eines wichtig: Dass er fahren kann. Unterstützung erhält er dabei von seinem Mentor und Manager Shannon (Bryan Cranston), der die Jobs an Land zieht.
Kritik • DRIVE • 06. Oktober 2011
Die Kritiker sind besonders von der Atmosphäre und den Bildern angetan. Rüdiger Suchsland sah eine Hommage an die 80er Jahre und Bilder, die ansonsten nur bei Abel Ferrara zu sehen sind. Für Jan Schulz-Ojala ist der Streifen eine vollkommene Film-Erfindung, gemacht aus der Liebe zu Billiarden gespeicherter Bilder und der puren Lust, ihnen eine weitere, höchst überschaubare Anzahl hinzuzufügen. Michael Sennhauser fühlt sich an Klassiker wie BULLITT erinnert und lobt Atmosphäre und Charakterzeichnung. Nino Klinger erkennt in dem Style von DRIVE (
) eine fiebrige Übersteigerung ins Obsessive und der Film getränkt in Kinofantasien. Grandioses Kino ist das für Florian Keller, der besonders den phänomenalen Prolog lobt. Der unironische, kraftvolle Umgang mit dem US-Kino und dessen Mythen macht einen nicht unbeträchtlichen Teil des Vergnügens an dem Film aus, schreibt Dominik Kamalzadeh. Robert Cherkowski bleibt nach 100 viel zu kurzen Minuten nur ein trauriger Blick in den Rückspiegel auf einen der besten Filme des Jahres. Nachdem bei Hannah Pilarczyk Schock und Verblüffung gewichen sind, macht sich bei ihr das Gefühl breit: Hier hat sich ein herausragender Regisseur selbst auf die Ästhetik reduziert; das allerdings auf höchstem Niveau.