Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

ARIRANG

ARIRANG

Regie Kim Ki-Duk
Kinostart 26.01.2012
Genre Drama

Kritiken • ARIRANG

31. Januar 2012 | ARIRANG • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ciprian David ist sehr von dem Regisseur Kim Ki-Duk angetan. "Er weint, schreit, beschimpft aus seiner Einsamkeit heraus diejenigen, die ihn in seinem Glauben verraten haben, beschimpft das Publikum, zahlt den Preis der Ehrlichkeit. Er wälzt diese Ehrlichkeit philosophisch um, indem er sie als Filmemacher und potenzieller Zuschauer analysiert und interpretiert. Wir fragen uns mit ihm mit, er bringt uns bei zu verstehen, wie wichtig seine Filme sind, wie wichtig aber auch sein Seelenfrieden ist. Er interviewt sich, kadriert sich, verdoppelt sich auf einem Bildschirm und lacht und weint mit und über sich selbst, während wir fasziniert ihm, seinen Motiven, näher kommen. Uns seinen nächsten Film wünschen."

04. Januar 2012 | ARIRANG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

ARIRANG (ARIRANG Trailer) bietet mehr als "nur einige gelungene Bilder (von Schattenspielen über Fischkopf-Lampenschirme bis hin zu auf die Kamera gerichteten Schusswaffen)", resümiert Martin Gobbin. "Theoretischen Überlegungen zur Funktion des Films zwischen Emotion und Epistemologie gesellen sich nackte wirtschaftliche Fragen über die finanzielle Abhängigkeit des Künstlers hinzu. Gedanken über die Beziehung von Kunst und Realität oder die Verantwortung des Künstlers gehen über in anthropologisches Sinnieren."

27. Januar 2012 | ARIRANG • Kritik • kunstundfilm.de

Bela Akunin stellt fest: "Endloses Gedankenkreisen, das wenige Motive unermüdlich und ergebnislos variiert: Ein hypertrophes Ich übernimmt für alles die Verantwortung und leidet unter unauflösbaren Schuldgefühlen. Hass auf die conditio humana und Vernichtungs-Fantasien. Rabenschwarze Weltsicht und Selbstmord-Absichten. Kim Ki-Duk bei seiner Selbst-Zerfleischung zuzuschauen, quält ähnlich wie diese ihn. Zumal keine Erlösung in Sicht ist."

24. Januar 2012 | ARIRANG • Kritik • FILMtabs.com

"Ein großes Werk", lobt Günter H. Jekubzik. "ARIRANG (ARIRANG Trailer) ist extrem persönlich und trotzdem als Kunstwerk geformt. Ein radikales Eingeständnis der eigenen Depression und der Weg über einfachstes Handwerk zurück zum Film."

22. Januar 2012 | ARIRANG • Kritik • schnitt.de

ARIRANG (ARIRANG Trailer) von Kim Ki-Duk ist laut Werner Busch ein an Obszönität grenzendes intimes Selbstbildnis eines kranken Egomanen, ein in vielerlei Hinsicht überaus schwieriger und problematischer Film. "Auch wenn Kim Meta-Ebenen einstreut, indem er sich beispielsweise lachend beim Sichten von besonders tränenreichen Selbstinterviews zeigt, insgesamt bleibt man vor allem peinlich berührt. Entblößter hat man vielleicht noch keinen Menschen in der schwierigsten Phase seines Lebens auf Film gesehen. Zumindest nicht im eigenen Film."

07. Dezember 2011 | ARIRANG • Kritik • programmkino.de

Günter H. Jekubzik sah "nicht das auf digitalen Datenträger gespeicherte Selbstmitleid eines Depressiven, es ist - ausgehend von ganz banalen Beobachtungen - ein großes Werk! Wer den zurückgezogenen Koreaner bei der Premiere in Cannes erlebte, kann ihm nur wünschen, dass er bald wieder einen neuen Film macht. Nicht für das Weltkino sondern für sich selbst."

17. Mai 2011 | ARIRANG • Kritik • Berliner Zeitung

Bei aller Rohheit ist ARIRANG laut Daniel Kothenschulte "das wohl schonungsloseste und ehrlichste Selbstporträt, das wir von einem Filmemacher kennen. Kim Ki-Duk ist auch im Moment der Lethargie noch zu sehr ein Künstler, um etwas Kunstloses zu machen. Seine Bilder haben das, was den meisten anderen in Cannes bisher fehlte: eine Notwendigkeit, einen Grund, dass es sie gibt."

16. Mai 2011 | ARIRANG • Kritik • negativ-film.de

Filmisch ist ARIRANG (ARIRANG Trailer) für Rüdiger Suchsland "einer der interessantesten Filme Kim Ki-Duks, weil er ehrlich ist. Wahrhaftigkeit ist ja auch eine ästhetische Kategorie. Mehr und mehr hatte man zuletzt bei seinen neuen Werken den Eindruck der Mache, der Verlogenheit. ... Das Gefühl, das man als Zuschauer bei diesem Film hat, entspricht etwa dem, mit einem Volltrunkenen in einer Bar zu sitzen, der auf einen einredet, ohne eine Antwort zu erwarten, der einem erzählt, dass er früher mal berühmt war, dass seine ganzen Freunde und Bekannten Vollidioten seien, und er jetzt endlich den Sinn des Lebens begriffen habe."

16. Mai 2011 | ARIRANG • Kritik • blog.film-dienst.de

Filmisch ist ARIRANG (ARIRANG Trailer) für Josef Lederle "über weite Strecken eine Tortour, doch sie lässt tiefe Einblicke ins Wesen Kim Ki-duks zu, dessen filmische Gewaltphantasien nicht aus dem Nichts entsprungen sind. Die Gerüchte über seine angebliche christliche Bekehrung, mit denen man nach „The Isle“ die Abkehr von expliziten Exzessen zu erklären versuchte, scheinen angesichts diese Tour de Force jedenfalls ins Reich der Fantasie zu gehören."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,41484