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STRAW DOGS

STRAW DOGS

Regie Rod Lurie
Kinostart 01.12.2011
Genre Horrorfilm, Thriller, Drama

Kritiken • STRAW DOGS

27. November 2011 | STRAW DOGS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Fast bildgleich kopiert Rod Lurie das Meisterwerk von Sam Peckinpah. Die Neuverfilmung STRAW DOGS (2011) (STRAW DOGS (2011) Trailer) weiß gerade deswegen aber auch zu gefallen, schreibt Stefan Jung. Dies macht den Film "überzeugend und mitreißend. Gerade für einen erklärten Fan des Originals ist es ein selten schönes Erlebnis, ein stimmig inszeniertes Remake zu sehen."

01. Dezember 2011 | STRAW DOGS • Kritik • derFreitag

Regisseur Rod Lurie hat die Stärken des Stoffes sehr genau identifiziert und gepflegt, findet Tim Slagman "Sam Peckinpahs Original löste seinerzeit heftige Diskussio­nen aus, nicht zuletzt wegen einer Vergewaltigungsszene, in der das Opfer nur vielleicht den Widerstand aufgibt, vielleicht aber auch beginnt, Lust zu spüren. Nicht einmal das hat Lurie glattgebügelt und STRAW DOGS (STRAW DOGS Trailer) – WER GEWALT SÄT so vor dem Schicksal vieler weichgespülter Remakes der rauen, gewalttätigen Independents im – oder gegen den – Geist von 1968 bewahrt."

01. Dezember 2011 | STRAW DOGS • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl lobt: "Gut füllen die Darsteller ihre Rollen, Bosworth gefällt als sexy Southern Belle, überzeugend mutiert Marsden vom Feingeist zum Racheengel, während Skarsgård viril und optisch ansehnlich die Muskeln spielen lässt. Sam "The Man" Peckinpah wäre mit der Neuinterpretation seines Filmes wohl zufrieden."

01. Dezember 2011 | STRAW DOGS • Kritik • filmszene.de

Volker Robrahn fehlte die Demaskierung von Sam Peckinpahs Film, in dem Gut und Böse ineinander über gingen. "Dieser David Sumner tut hier nichts als sich selbst zu verteidigen, und dabei dann auch nur das was dafür nötig ist. So moralisch einwandfrei, dass die Frage nach „Notwehr“ gar nicht erst gestellt werden muss, weil „gut“ und „böse“ hier problemlos zu trennen sind. Und somit bekommt ein Film durch im Grunde nur minimale Änderungen im Verhalten der Charaktere dann eine gänzlich andere Aussage, schleift sich selbst sämtliche Ecken und Kanten ab und verliert dadurch immens an Wirkung."

01. Dezember 2011 | STRAW DOGS • Kritik • Das Manifest

Björn Lahrmann blickt auf den sexuellen Übergriff. "Mit superappetitlichen Großaufnahmen von Kate Bosworths verschwitztem Körper wird das Publikum in Komplizenschaft zu Amys späterem Vergewaltiger getrickst, den Alexander Skarsgard als wandelndes Sixpack mit Schlafzimmerblick verkörpert; der Akt selbst ist diesmal eindeutig unerwünscht, sieht dafür aber hübscher aus. Wo die nihilistische Hässlichkeit des Originals jedes einzelne Bild unverhohlen ins Zeichen der Verderbnis stellt, artikuliert sich in der Softporno-Ästhetik der Neufassung der immergleiche postmodern-ironische Bruch zwischen der Fassade und den Abgründen, die dahinter lauern."

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