Inhalt • MICHAEL
Der 35jährige Michael (Michael Fuith) ist ein unscheinbarer Mann. Tagsüber verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Versicherungsfachangestellter und ist darin so gut, dass er schon bald mit einer Beförderung rechnen kann. Auch sonst ist Michael eher unauffällig, zwar ein Außenseiter, aber ein scheinbar netter Mensch.
Kritik • MICHAEL • 23. Januar 2012
Nur lobende Worte finden die Kritiker zum Debütfilm MICHAEL (2011) (
) von Markus Schleinzer. Laut Christoph Huber brilliert Hauptdarsteller Michael Fuith als Durchschnittstyp und auch Andreas Borcholte nennt den Hauptdarsteller mutig. Carsten Happe sah MICHAEL (2011) (
) als einen Film, der weder moralisiert noch psychologisiert und deswegen so unbehaglich ist. Michael Meyns fand den Film schwer zu ertragen, aber dennoch bemerkenswert. Und Michael Sennhauser empfand die letzte Szene wie einen Schrei. Als zunächst hermetische Studie eines Psychopathen enttäuscht der Film laut Claudia Lenssen konsequent das Bedürfnis, sich im Kinosessel ungeschoren mit gruseligem Opfererleben identifizieren zu dürfen.