Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN

Regie Lynne Ramsay
Kinostart 16.08.2012

Kritiken • WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN

02. April 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl schreibt: "Obwohl Ramsay immer wieder Versatzstücke aus dem Horrorkino verarbeitet und Kevin als kleinen Satan inszeniert, widersetzt sich der Film letztlich dieser einfachen Lesart. Die Spannung von WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) speist sich lange aus der Unklarheit, ob der Junge nun das personifizierte Böse ist oder Eva ihm vielleicht doch etwas zu konsequent die Liebe verweigert hat."

23. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • artechock

"Wenn man den Film und seine Auflösung kennt, dann begreift man, dass Ramsay mit Vertuschungsmanövern arbeitet, dass sie einen Großteil ihrer Kunst dazu verschwendet, um den heißen Brei herumzureden, anstatt ihn am Kochen zu halten, und die bewusst offen gehaltenen Fragen und schwarzen Löcher ihres Stoffs aufzuklären", schreibt Rüdiger Suchsland.

23. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • filmosophie

"Letztlich überwiegt der positive Eindruck allerdings bei weitem, auch wenn WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) freilich nicht zu den Filmen gehört, die man sich öfters anschauen kann. Er geht dahin, wo es wehtut, in die Regionen, wo sich die verdrängten Gedanken über die eigene Schulzeit und Ängste über die Zukunft der (eventuellen oder bereits vorhandenen) Kinder befinden."

22. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • wieistderfilm.de

"WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN ist eine atmosphärisch dichte Indie-Perle, die einfach mal zum Nachdenken anregt. Statt einen bloßen Satansbraten zu zeigen, wie man es vielleicht vermutet, gibt es immer genau so viele Hoffnungsschimmer, das alles letztendlich dubios bleibt und auf der Kippe steht. Das ergibt dann erst den Zündstoff."

16. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte sah einen kunstvollen Film, der hauptsächlich über Bilder erzählt wird und lobt das psychologische Drama als bessere Alternative zu den leichten Sommerkomödien.

16. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • kunst + film

"We need to talk WITH Kevin wäre vermutlich der bessere Ansatz für Eva gewesen, der in ihrer Familie zu Miteinander und Ehrlichkeit hätte führen können", meint Lydia Starkulla. "Denn die Frage nach Opfer, Täter und dessen Schuld ist ausweglos: In einem Fall wie diesem gibt es nur Verlierer und keine Erlösung."

15. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche lobt die Regisseurin Lynne Ramsay: Sie zeigt in WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN große erzählerische Umsicht. " Die Vorgeschichte, die in den Zeitsprüngen langsam Konturen annimmt, ist so schmerzhaft, dass sie erst in fragmentierten Bildern erträglich wird."

15. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • textezumfilm.de

Über die kunstvolle, manchmal jedoch eine Spur zu künstliche Inszenierung hinaus beeindrucken José García "insbesondere die Schauspieler. Tilda Swinton verkörpert die völlig überforderte Mutter auf überaus überzeugende Weise. Von der postpartalen Depression über ihre Versuche, Verständnis für das sie immer wieder zurückweisende Verhalten ihres Sohnes, bis hin zu den Schuldzuweisungen – Swinton gestaltet all diese Empfindungen authentisch."

14. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß ist beeindruckt von diesem zwischenzeitlich als Horrorfilm inszenierten Mutter-Sohn-Drama, in dem nicht nur Tilda Swinton grandios spielt, sondern auch die drei Jungen, die ihre Söhne in verschiedenen Altersphasen spielen, perfekt gecastet wurde.

14. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • schnitt.de

Laut Jochen Werner "entsteht ein dichtes, provokatives moralisches Geflecht um eine Tat herum, für die es keine Erklärung und keine Rechtfertigung geben kann."

14. August 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • FILMtabs

Die Regisseurin Lynne Ramsay legt laut Günter H. Jekubzik "ihr in vieler Hinsicht packendes und Fragen aufwerfendes Drama - nach Lionel Shrivers Roman „Wir müssen über Kevin reden" - berauschend und erschlagend an. Inhaltlich wie formal. Ein gewaltiges Kino-Stück!"

18. Juli 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • filmrezension.de

"Der Film geht an die Nerven, macht trotzdem Spaß und hat nahezu keine Längen", lobt Daniel Forstner. "Wie aus einem Guss wird allmählich auf das Finale zugearbeitet, das so überraschend wie folgerichtig zugleich erscheint. Wem Filme gefallen, die im Genre des Psycho-Thrillers verhaftet sind, offene Fragen ungeklärt lassen und größtenteils Unbehaglichkeit ausstrahlen, der wird hier eine Goldgrube vorfinden".

02. Juli 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • programmkino.de

"WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) erzählt von der ungeheuren Verantwortung, die es bedeutet, ein Kind großzuziehen", schreibt Oliver Kaever. "Und er provoziert, weil er zeigt, dass Elternschaft eben nicht nur Glück und Zufriedenheit mit sich bringt, sondern auch Ängste, Zweifel und Überforderung."

28. März 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • manifest

Björn Lahrmann schreibt: "So wird, was als derber Horrorstoff womöglich getaugt hätte, mit falschen Ambivalenzen verkünstelt, überformt zum psychopädagogischen Lehrstück bar jeder Vernunft. Dass KEVINs konkurrierende Ambitionen - exploitativer Schocker hier, Traktat über Teenagergewalt da - sich gegenseitig auskreuzen, überrascht nicht; dass die avantgardistisch angehauchte Erzählform diesen Eindruck eher verstärkt als zerstreut, hingegen schon."

16. März 2012 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • filmering.at

David Avazzadeh ist voll des Lobes. "WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) ist ein grandios gespieltes, furios inszeniertes und famos erzähltes Indie Drama, dass die universelle Thematik von Schuld & Vergebung im Mikrokosmos einer Familie abhandelt und weder Antworten liefert noch Lösungsansätze anbietet. Dabei entwickelt das Drama eine derartige Schlagkraft, dass der Zuseher nach dem Film seine Fassung unter den Kinositzen suchen kann."

14. Mai 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist Lynne Ramsays WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer), gedreht in möglichst blutroten Farben, "ein Hammer. Ein Vorschlaghammer. Ein extremes, ja, manieristisches exercice de style in Cinemascope, mit starken Kinobildern um der starken Kinobilder willen, nahezu ohne Dialoge, ohne Psychologie. Nein, in dieser Familie spricht niemand über Kevin. Und es spricht auch niemand mit Kevin. Hier findet Erziehung schlicht nicht statt. Das aber weiß jeder, der sich mit dem schmerzhaft aktuellen Thema der Schulattentate beschäftigt. Das einzige, was der Film dem - womöglich wider Willen - hinzufügt: Alles scheußliche Leute hier."

14. Mai 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller schreibt: "Das ist ein Fiebertraum in der Farbe des Blutes, gefiltert durch die Wahrnehmung einer Mutter (Tilda Swinton), deren Leben in Scherben liegt. Auch der Film ist in Splittern erzählt, mit den Albträumen der Mutter kehrt er immer wieder zurück zu den Tumulten an der Schule, wo ihr Sohn Kevin offenbar ein Massaker angerichtet hat. Dabei ist Lynne Ramsay nicht auf psychologische Ursachenforschung aus. ... Man mag das manchmal ein wenig penetrant finden. Aber hier zeigt sich eine Regisseurin, die alles draufhat, was Kino ausmacht."

13. Mai 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Die Tageszeitung

Für Cristina Nord ist der Film "beeindruckend als Studie einer missglückten Mutterliebe. Immer wieder werden Kleidungsstücke mit Farbe, Brei, Getränken, Kotze oder Marmelade besudelt, ständig sind hier Flüssigkeiten am falschen Ort ... Zugleich laufen diese Bilder Gefahr, eine Spur zu deutlich auszufallen. WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) lässt keine Rätsel, nur eine Art Unbehagen: Wie ernst nimmt der Film seine Suggestion, dass aus einer scheiternden Mutter-Kind-Beziehung ein Massenmörder hervorgeht?"

13. Mai 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte ist begeistert und lobt Regisseurin und Hauptdarstellerin. "Ihr Blick auf die Psychologie eines High-School-Attentäters ist allem typisch Amerikanischen entkleidet und universell lesbar. Kunstvoll montiert in einer nicht-linearen Erzählung folgt sie dem Lebensweg einer überforderten, aber stets wohlmeinenden Mutter: Tilda Swinton ist in dieser Rolle wieder einmal preisverdächtig."

13. Mai 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • sennhauser.ch

"WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN (WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN Trailer) ist ein Film, der sich von der ersten Sekunde an unglaublich Mühe gibt, ganz ähnlich wie seine Protagonistin Eva, die alles versucht, um ihrem seltsamen Baby eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Anders als Eva hat Lynne Ramsay aber doch Erfolg mit ihren Anstrengungen. Das ist ein Film mit einer Wucht und einer Kraft, die oft unangenehm wirken, aber unbestreitbar beeindrucken."

01. März 2011 | WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN • Kritik • We need to talk about Kevin

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,53718