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BENDA BILILI!

BENDA BILILI!

Regie Renaud Barret
Florent de La Tullaye
Kinostart 19.05.2011

Kritiken • BENDA BILILI!

11. März 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Leider zwängt BENDA BILILI! (BENDA BILILI! Trailer) sein Porträt einer ungewöhnlichen Band in ein enges dramaturgisches Korsett. Erzählt wird letztlich eine klassische Erfolgsgeschichte mit Exposition, Rückschlägen – ein Wohnungsbrand verzögert etwa die Aufnahmen und die Dreharbeiten – und schließlich einem mit internationalen Auftritten gekrönten Höhepunkt. Auch die Begegnung mit Roger, dem Jungen, der aus einer leeren Dose eine einsaitige Laute gebastelt hat und zum musikalischen Adoptivsohn wird, rückt immer wieder in die Nähe des Sentimentalen. Der Trost, der aber selbst in den schwächeren Momenten des Films bleibt, ist die wirklich hervorragende Musik."

19. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lüthge fühlte sich beschwingt. "Die Selbstermächtigung, der Glaube an das eigene Können, die die eigentlich chancenlosen Musiker vermitteln, sind ebenso beeindruckend wie die nah am täglichen Leben operierenden gewitzten Texte ihrer Lieder und das aus Milchdose und Holzstab selbstgebaute einsaitige Instrument von Roger. Wer wollte da schon die offensichtlich zunehmend fehlende kritische Distanz der Filmemacher zu ihrem „Gegenstand“ monieren? Benda Bilili! (Benda Bilili! Trailer) bringt die Verhältnisse im wahrsten Sinne des Wortes zum Tanzen."

19. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • Der Tagesspiegel

Nadine Lange ist ergriffen, wie es die Bandmitglieder trotz aller Widrigkeiten schaffen, eine CD zu produzieren und sogar auf Tournee zu gehen. "Ihre Zähigkeit, ihre Kreativität und ihr Witz machen Benda Bilili! (Benda Bilili! Trailer) zu einem fesselnden, zutiefst anrührenden Werk, das nebenbei einen erhellenden Blick in die Welt der Slums von Kinshasa wirft."

19. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • Die TAZ

Wilfried Hippen meint, dass Benda Bilili! (Benda Bilili! Trailer) "kaum als Dokumentarfilm bezeichnet werden kann, weil die Filmemacher ja selber das mitproduziert haben, was sie abbilden. Immerhin kaschieren sie dieses Dilemma nicht, aber es fällt doch auf, dass sie selber nie vor der Kamera auftauchen, sondern nur in knappen aus dem Off gesprochenen Sätzen und Zwischentiteln ihre eigene Rolle beschreiben. Dies war eine klugen Entscheidung, denn so ist der Film prall gefüllt mit dem Leben dieser afrikanischen Musiker, ihrer Familien und Freunde."

19. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • Berliner Zeitung

Christina Bylow warnt, den Film bloß nicht vorzeitig zu verlassen, trotz des Einstiegs, in dem viel Elend gezeigt wird. "Zuviel Elend? Nein, bloß nicht dieser Elends-Voyeurismus! Wer hier aussteigt, versäumt einen überaus sehenswerten Film. Nicht, weil er Einblick gibt in eine Welt, vor der Europäer sich fürchten, sondern weil er einen immensen Reichtum an Emotion, Witz, Talent und Klugheit zeigt."

17. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • kultiversum.de

BENDA BILILI! (BENDA BILILI! Trailer) ist laut Oliver Heilwagen "kein Musikfilm, sondern ein hinreißendes Dokument menschlicher Selbstbehauptung. Auf Kinshasas Straßen herrscht das Gesetz des Dschungels. Hier können Behinderte nur mit List und Findigkeit überleben: Selbstgebaute Dreiräder ersetzen Rollstühle; bedingungslose Solidarität ein Sozialsystem, das nie existierte. Diesen alltäglichen Irrsinn fangen die Regisseure in lockerer Szenenfolge ein."

13. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • filmgazette.de

Wolfgang Nierlin stellt fest, dass der Film eine Art Tauschhandel ist, da die Regisseure der Band schon vorab zu einem Tonträger verhalfen und nun ihre Bekanntheit erhöhen wollen. "Diese Nähe liefert zwar eine große Unmittelbarkeit und teils faszinierend authentische Bilder, der mangelnde Abstand in der Verschränkung der beiden Produktionsgeschichten produziert aber auch eine Vielzahl täuschender Inszenierungen. Man merkt, dass die Anwesenheit der Kamera für die Porträtierten die Hoffnung und Chance auf ein anderes Leben verkörpert."

03. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • schnitt.de

Das Regie-Duo erzählt laut David J. Lensing "eine Erfolgsgeschichte, wie sie kein Drehbuchautor besser hätte schreiben können. Der klassische American Dream berücksichtigt in seiner strengen Dramaturgie die Exposition, als Plot Points funktionierende Rückschläge und mit den Konzerten vor jubelnden Menschenmengen einen kinoreifen Höhepunkt. Daß der vermeintliche Dokumentarfilm also nur der Mitschnitt einer großartigen Geschichte ist, die immerhin das Leben und kein Autor geschrieben hat, sollte das Publikum indes nicht stören. Einzig der inszenatorische Fehltritt, gegen Ende mit einer einzigen Rückblende unnötige Rührseligkeit heraufzubeschwören, läßt einen minimalen, faden Nachgeschmack zurück."

02. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • cineman.de

Andrea Wildt ist durchaus angetan. "Das Schicksal der Strassenmusiker und ihre ergreifende Musik aus Rumba, Funk, Blues und warmherzigem Gesang gehören zu den bemerkenswerten Komponenten des konventionell gemachten Dokumentarfilms. In kurzen, unspektakulär kadrierten Szenen läuft die Geschichte chronologisch linear auf den Durchbruch der Band hinaus. Ihre Lieder werden nicht ausgespielt, intensive Momente wie die Studioaufnahmen, Proben im Zoo der Stadt oder das Philosophieren der Strassenkinder über den Sinn des Lebens in Afrika bleiben kurz."

02. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • programmkino.de

Viele Bilder sind für Gaby Sikorski "unvergesslich. Da ist vor allem der Zoo von Kinshasa, wo in verwahrlosten Käfigen ein paar einsame Tiere überlebt haben. Ein Ort von schrecklicher Symbolkraft. Hier probt Staff Benda Bilili, hier arbeiten sie an ihrem Stil, einem Rhythmus, der direkt in das Herz des Publikums springt und von dort aus in Arme, Beine, Hände und Füße. "Très très fort" heißt das erste Album. Sehr, sehr stark ist diese Musik. Und ebenso der Film."

02. Mai 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • visionkino.de

Stefan Stiletto stellt fest: "Die Regisseure Renaud Barret und Florent de La Tullaye nehmen in ihrem Dokumentarfilm eine Sonderrolle ein, geben sie doch auch den Anstoß zum Erfolg der Band, deren Karriere sie schließlich beobachten. Von 2004 bis 2009 treffen sie immer wieder mit den Mitgliedern der Band zusammen. Vor allem zu Beginn porträtieren sie diese an ihren Wohnorten, mitten auf der Straße oder an ihrem Treffpunkt im verwahrlosten Zoo von Kinshasa. Trotz all der sichtbaren Armut und den schwierigen Lebensverhältnissen allerdings ist BENDA BILILI! (BENDA BILILI! Trailer), was übersetzt ungefähr "hinter die Oberfläche sehen" oder "zeigen, was verborgen ist" bedeutet, kein Elendsfilm geworden."

01. Januar 2011 | BENDA BILILI! • Kritik • Benda Bilili!

Überblick zum Film auf moviepilot.de

25. November 2010 | BENDA BILILI! • Kritik • agenda.derbund.ch

Fred Zaugg "könnte sagen, wer sich auf den Weg macht, mag er noch so lang und beschwerlich sein, hat auch heute noch eine Chance anzukommen im verwirklichten Traum. Florent de la Tullaye und Renaud Barret bestätigen dies mit einem Film, der auch die Brandkatastrophe nicht ausspart, welche die ärmliche Bleibe zerstört hat, und in den abgewrackten Zoo führt, das Übungslokal unter freiem Himmel."

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