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ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

Regie Karin Kaper
Dirk Szuszies
Kinostart 19.05.2011

Kritiken • ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

17. Mai 2011 | ABER DAS LEBEN GEHT WEITER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die Frage nach der Schuld wird laut Nina Linkel "eher beiläufig gestreift. Vielmehr wird die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung als Unrecht hervorgehoben. Die Regisseure stellen den einzelnen Menschen nicht nur im Bezug auf die Vergangenheit, sondern auch immer mit Blick auf die Gegenwart und die Zukunft in den Vordergrund. Deshalb geht es im Film auch um die generationsübergreifende Begegnung der deutschen und polnischen Frauen. Er unternimmt den Versuch, scheinbar unüberbrückbare Differenzen durch Zusammentreffen und Verständigung abzubauen."

19. Mai 2011 | ABER DAS LEBEN GEHT WEITER • Kritik • Die TAZ

Wilfried Hippen war angetan. "Den Kern des Film bilden die Erinnerungen der drei Zeitzeuginnen. Wie kompliziert das Thema "Flucht und Vertreibung" auch heute noch ist, wird eindrücklich durch diese subjektive Sicht auf die historischen Ereignisse deutlich."

19. Mai 2011 | ABER DAS LEBEN GEHT WEITER • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann bemängelt nur Kleinigkeiten. "Im Bemühen um die möglichst umfassende Dokumentation des Erlittenen ist der Film etwas ausgeufert. Um eine Geschichte fasslich zu erzählen, hätte er Kürzungen und Zuspitzungen vertragen. Aber er zeigt, wie weit der zwischenmenschliche Alltag zwischen Deutschen und Polen von den aufgeheizten Beschimpfungen der Gedenkkulturdebatten entfernt sein kann."

02. Mai 2011 | ABER DAS LEBEN GEHT WEITER • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann schaut auf das Regie-Team. "Karin Kaper, die mit Dirk Szuzies bereits zwei Dokumentationen über das New Yorker "Living Theatre" machte, griff mutig in die eigene Familiengeschichte, verzichtet aber auf Straffungen, Nachfragen und unterstützende Hintergrundinformationen. Das Publikum muss mit den politischen Umwälzungen des Zweiten Weltkrieges bereits vertraut sein, um die Tragweite der Ereignisse zu begreifen. Die mit Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit geförderte, filmische Begegnung der Vertriebenen, bleibt als zu lang geratene, aber hochsensible Skizze stehen."

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