Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

THE BANG BANG CLUB

THE BANG BANG CLUB

Regie Steven Silver
Kinostart 23.06.2011
Genre Drama

Kritiken • THE BANG BANG CLUB

23. Juni 2011 | THE BANG BANG CLUB • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Für Christian Alt bleibt THE BANG BANG CLUB (THE BANG BANG CLUB Trailer) "leider unter seinen Möglichkeiten zurück. Da, wo die Fotografen keine Kompromisse machen, macht Silver eindeutig zu viele. Das Ergebnis ist ein nicht wirklich schlechter, aber auch nicht wirklich guter Film, der nach einigen Wochen wieder aus den Köpfen der Zuschauer verschwunden sein wird. Ganz im Gegensatz zu den Bildern des Grauens, die der Bang Bang Club in den 90ern geschossen hat."

09. April 2011 | THE BANG BANG CLUB • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die hybride Form des Films THE BANG BANG CLUB (THE BANG BANG CLUB Trailer) zeitigt laut Maurice Lahde Effekte, die sicher nicht im Sinne des Erfinders sind. "Der Kontrast von dokumentarischer Schroffheit und künstlich wirkenden Genrestandards ergibt eine ausgestellte Inszeniertheit, die wie ein Kommentar zur Vertrauenswürdigkeit und Redlichkeit der Kriegsfotografie wirkt. Und mit der Darstellung der vier Fotografen als Klischee-Abenteurer drängt der Film den Zuschauer bei der Entscheidung zwischen Pulitzerpreis-würdigen Helden und schießwütigen Paparazzi in eine Richtung, die den realen Vorbildern der vier Figuren einen Bärendienst erweist. Der Blick durch die Kamerasucher während der Kriegsszenen erinnert frappierend an Fadenkreuze."

23. Juni 2011 | THE BANG BANG CLUB • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen stellt fest: "Der südafrikanische Regisseur Steven Silver setzt auf Dichotomie. In der ersten Film-Hälfte baut er das Klischee der verwegenen Haudegen an der Nachrichtenfront auf, um es danach genüsslich zu demontieren. Andere Klischees wie das vom tödlichen Rassismus der Weißen bedient er gar nicht erst: Tatsächlich forderten Kämpfe zwischen Schwarzen mehr Opfer als staatliche Unterdrückung. In der zweiten Hälfte kommt alles Bedenkliche dieses Berufes zur Sprache: die vorgebliche Unparteilichkeit der Reporter; Sensationsgier von Presse und Publikum; schockierende Motive, die an Morden und Sterben nichts ändern."

23. Juni 2011 | THE BANG BANG CLUB • Kritik • filmgazette.de

Louis Vazquez ist enttäuscht. "Wer sich aber dafür interessiert, was das für Menschen sind, die in Krisenregionen arbeiten, hinsehen, wo alle wegsehen wollen, welche Motivationen, Ansprüche oder Botschaften sie haben, ob oder wie sie sich gegen Instrumentalisierung wehren und was diese Arbeit psychisch mit ihnen macht, der muss sich anderswo umsehen und z.B. den ebenfalls streitbaren, aber in dieser Hinsicht viel ergiebigeren Dokumentarfilm Shooting Robert King (Richard Parry, 2008) zu Rate ziehen."

12. Mai 2011 | THE BANG BANG CLUB • Kritik • Das Manifest

Der Kameramann rettet den Film, findet Benjamin Hahn. "Dass der Film aber am Ende trotz seiner Makel dann doch zumindest noch solide wirkt, verdankt er vor allem der Kamera von Miroslaw Baszak (LAND OF THE DEAD), die nicht nur äußerst gekonnt die Originalaufnahmen der vier Fotografen zu rekonstruieren weiß, sondern auch einen eigenen, teils sehr atmosphärischen Stil entwickelt, der die Gräuel eines Massakers gleich gut einfängt, wie einen hippie-esken Ausflug an einen einsamen Bergsee."

Kurz-Kritiken • THE BANG BANG CLUB

"Ein Film in Form von überzeugender Genauigkeit." - Berliner Zeitung

"Die notwendige Neuauflage des Kriegsreporterfilms." - Die Zeit

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,5363