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MARTHA MARCY MAY MARLENE

MARTHA MARCY MAY MARLENE

Regie Sean Durkin
Kinostart 12.04.2012
Genre Thriller

Kritiken • MARTHA MARCY MAY MARLENE

31. Januar 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"MARTHA MARCY MAY MARLENE (MARTHA MARCY MAY MARLENE Trailer) ist ein zurückhaltender Film, der in seiner Differenziertheit auf unnötige Dramatisierungen verzichtet", schreibt Martin Gobbin und lobt besonders den Schnitt. "Der Schnitt von Zachary Stuart-Pontier verleiht Durkins Drama nicht nur eine künstlerische Note, sondern sorgt auch für Verwirrung und Spannung, weil zunächst oft unklar ist, wo und wann die neue Sequenz angesiedelt ist. Mehrfach werden Bewegungen, Anordnungen oder Einstellungen aus einer Szene direkt nach dem Schnitt wieder aufgenommen, sodass der Eindruck einer zeitlichen und räumlichen Kontinuität entsteht, obwohl die sich anschließende Einstellung an einem anderen Ort, zu einem anderen Zeitpunkt spielt."

07. Juni 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • wieistderfilm.de

Laut Philipp Stroh taugt der Film außer als Sprungbrett für Elizabeth Olsen leider zu herzlich wenig. "Das lässige Springen zwischen zwei Handlungssträngen beziehungsweise Zeitebenen mit ein paar netten Match Cuts und die schläfrige Kameraführung gaukeln Tiefe vor, doch kommt MARTHA MARCY MAY MARLENE (MARTHA MARCY MAY MARLENE Trailer) nicht über Andeutungen hinaus."

12. April 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist des Lobes voll. "Der Film setzt sich durchaus ernsthaft mit gängigem Sekten-Unwesen auseinander und nutzt diese Ebene zudem dazu, über den gegenwärtigen (Geistes-)Zustand der US-Gesellschaft nachzudenken. Das geschieht tatsächlich dezent, so dass sich Freunde puren Schock-Vergnügens nicht bedrängt fühlen müssen. Doch wer das Kino auch ein wenig nachdenklich verlassen möchte, wird gut bedient."

12. April 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • perlentaucher.de

Nikolaus Perneczky hat etwas mehr erwartet. "Ein bisschen zu fachmännisch, zu sehr auf der sicheren Seite hat Sean Durkin seinen Erstling angelegt, sodass es gerade diese unentscheidbaren, nur halb gewollten Momente von MARTHA MARCY MAY MARLENE sind, in denen der Film über das Sundance-affine Qualitätskinomilieu, dem er im Übrigen zurechnet (das Drehbuch entstand im Rahmen des Sundance Lab), hinausgeht."

10. April 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • schnitt.de

Dietrich Brüggemann hat etwas mehr erwartet. "Die Welt, die der Film schildert, ist faszinierend, sie sieht überzeugend aus, sie hat zwei glänzende Schauspieler, und wenn man den Trailer anguckt, denkt man: Wahnsinnig interessant. Aber dieses Versprechen wird nicht eingelöst. Die menschlichen Interaktionen bleiben im Sektenteil unterbelichtet und im Familienteil immer etwas nah am Klischee. Der Film klebt an seiner Ästhetik, an seiner Kunstfilmsprache, bleibt damit an der Oberfläche und tut aber so, als wäre er unheimlich tief."

10. April 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • filmtabs

Dem Regisseur gelingt es laut Günter H. Jekubzik "auf sehr sublime Weise, seine spannende Geschichte zu erzählen, die von intensiven Atmosphären zwischen verträumt und "psycho" lebt. Geschickt zeigt er parallel, wie Martha sich zwei mal nacheinander anpassen muss: Auf der Farm und aber nach zwei Jahren "Freiheit" auch im engen bürgerlichen Leben, das sich selbst über Nacktbaden aufregt, geschweige über einen offenen Umgang mit Sexualität. So ist der Flüchtling mit seiner anderen Lebensphilosophie eine Bedrohung für das arrivierte Paar."

12. März 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • filmering.at

Michael Föls ist überaus angetan. "Der Film behält sich seine Mysterien, hebt sich stilistisch deutlich von der Masse ab und schafft es auf beeindruckend subtile Weise für Spannung zu sorgen. Dank ausgezeichnetem Schnitt, der traumwandlerisch die Zeitebenen verbindet und einer feinfühlig erzählten Geschichte wird die Spannungsschraube konstant angezogen und man kann sich ungefiltert in die Desorientierung und Paranoia der Hauptfigur hineinversetzen."

23. Januar 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • filmgazette.de

Carsten Happe lobt: "Vieles in MARTHA MARCY MAY MARLENE (MARTHA MARCY MAY MARLENE Trailer) bleibt unausgesprochen und es ist ein Verdienst der klugen Inszenierung und eines eindrucksvollen Ensembles, dass die Ambivalenzen des Stoffes nicht glattgebügelt werden, sondern eine eigentümlich traumverhangene Faszination in sich tragen."

12. Januar 2012 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns lobt: "Immer wieder herrscht dadurch für einige Momente Unklarheit, ob man sich gerade in Haus und Garten der Sekte oder doch im Haus der Oberschicht befindet. Die Parallelen jedoch verführen nicht dazu, die Sekte mit all ihren Missständen dem gesicherten Luxusleben vorzuführen. In seiner ambivalenten Haltung, die durch die ruhigen, langen Kameraeinstellungen und die bedrohlich im Hintergrund schwebende Musik noch verstärkt wird, zeigt MARTHA MARCY MAY MARLENE (MARTHA MARCY MAY MARLENE Trailer) eine junge Frau, die ohne Halt ist und nach einem für sie funktionierenden Weg zu leben sucht.... Nicht zuletzt dank seiner großen Endeckung Elizabeth Olsen ist Regisseur Sean Durkin mit diesem formal bemerkenswert präzisen Film ein erstaunliches Debüt gelungen."

27. Mai 2011 | MARTHA MARCY MAY MARLENE • Kritik • outnow.ch

"MARTHA MARCY MAY MARLENE (MARTHA MARCY MAY MARLENE Trailer) zeigt den trügerischen Reiz solcher Psychosekten aus der Perspektive einer Direktbetroffenen. Hauptdarstellerin Elizabeth Olsen, die ihre Hauptrolle engagiert als Mischung zwischen verwirrtem Huscheli und selbstbewusster junger Frau spielt, tritt damit aus dem Schatten ihrer älteren Geschwister Mary-Kate Olsen und Ashley Olsen, besser bekannt als Olsen-Twins. Gerne sieht man mehr von ihr. Gleiches lässt sich für Regisseur Sean Durkin sagen, dem es mit seiner behutsamen Inszenierung gelungen ist, einen feinen kleinen Indie-Streifen zu drehen."

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