DARE

film-zeit Film: DARE
Regie Adam Salky
Kinostart 05.05.2011
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Inhalt • DARE

Auf der Bühne wie im richtigen Leben bestimmen Hass bei gleichzeitiger erotischer Anziehungskraft das Verhältnis zwischen Streberin Alexa und Bad Boy Johnny. Eine Unterweisung der örtlichen Schauspielgröße, für die Rolle der Blanche aus Tennessee Williams Endstation Sehnsucht gefühlsmäßig bis an den Abgrund und darüber hinaus gehen zu müssen, öffnet Alexa die Augen und lässt Selbstzweifel an sich und ihrem langweiligen Leben aufkommen. Kurzum verwandelt sie sich in einen aufreizenden Vamp und verführt ihren Bühnenpartner.

Kritiken • DARE

05. Mai 2011 | DARE • Kritik •

Ekkehard Knörer konnte nicht ganz überzeugt werden. "Er versteht sich als ernst gemeinter Gegenentwurf zu Hetero-Sex-Komödien diesseits und jenseits von American Pie; als Indie-Kino, das auf die üblichen Date- und First-Night-Versatzstücke verzichtet, beim Versuch, es besser zu machen, aber von einem ungelenken Moment in den nächsten gerät; als Übung in Ambivalenz, nur dass da oft eher handwerkliche Unsicherheit als gezielte Lust an der Offenheit zugrundezuliegen scheint."

05. Mai 2011 | DARE • Kritik •

Gerhard Midding sah gekuschelte Erotik. "Aber Regie-Debütant Adam Salky inszeniert diese erotische Initiation mit eher kuscheliger Freizügigkeit. Der Wagemut, den sein Film im Titel führt, ist eine Forderung, die er an seine Figuren, nicht an sich selbst stellt."

25. April 2011 | DARE • Kritik •

Daniel Benedict ist durchaus angetan. "Genau in der Figurenzeichnung und „hip“ in Schnitt, Bildsprache und Musikeinsatz, vermag dieser Debütfilm ein breites High-School-Movie-Publikum zu verblüffen, ohne es gleich zu verprellen. Adam Salky hält durchgehend die Balance: Er kontrastiert Situationen von großem Mut mit verrutschenden Kommunikationsversuchen. Er setzt überdurchschnittlich attraktive Darsteller in ein verlockend wohlhabendes Milieu, behält aber auch in der "Bigger than life"-Optik den Blick fürs Düstere."

01. April 2011 | DARE • Kritik •

Ringo Rösener "wünscht diesem Johnny eine kleine Schwester, die ihm kurzzeitig an die Hand nimmt und die Liebe gibt, die der braucht. Oder eben ein Naturkundemuseum, das ihn daran erinnert, was er wirklich will. Doch dieser Holden Caulfield in Adam Salkys DARE (film-zeit Trailer: DARE) hat beides nicht. Johnny muss seinen Weg allein gehen. Ein Erwachsenwerden ohne Gefühle gibt es genauso wenig wie eines ohne Risiko – auch in diesem Film nicht."

01. April 2011 | DARE • Kritik •

"Die Wandlung Johnnys zum feinfühligen Neurotiker wirkt jedoch aufgesetzt und erweckt den Anschein, als schufen Adam Salky und sein Drehbuchautor David Brind gegen Ende künstliche Dramatik, nur, um sich durch das Problembewusstsein von anderen amerikanischen Highschool-Filmen abzugrenzen und einen tiefgründigeren Gesamteindruck zu hinterlassen. Dabei ist der Film gerade über jene Strecken stark, wo die Jugendlichen mit Problemen kämpfen, über die Erwachsene wiederum lachen können."

01. Februar 2011 | DARE • Kritik •

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