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10 VOR 11

10 VOR 11

Regie Pelin Esmer
Kinostart 28.04.2011
Genre Drama

Kritiken • 10 VOR 11

28. April 2011 | 10 VOR 11 • Kritik • film-dienst.de

Bernd Buder sah eine Liebeserklärung an zwei Menschen. "Pelin Esmer, die mit Koleksiyoncu (2002) schon einen Dokumentarfilm über einen Sammler gemacht hat, nähert sich ihren schrulligen Protagonisten mit einer Mischung aus protokollartiger Beschreibung und Melancholie. Mit Liebe für Details beschreibt sie die Entwicklung einer spröden Freundschaft, getragen von Momenten, die das Zusammensein von Jung und Alt eben ausmachen."

28. April 2011 | 10 VOR 11 • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster sah einen kleinen, aber feinen Film. "Das Schöne an dem Film ist, dass es ihm genügt, eine Situation zu beschreiben, dass er über diese Situation dann aber kein Urteil fällt, dass er keine Vorwürfe macht: nicht Mithat, dessen Sammelleidenschaft einst sogar seine Ehe zerstörte; nicht Ali, der dem Alten selbstverständlich nicht ganz selbstlos hilft und der durch den Kontakt mit der Sammlung in ein komplexes Tauschverhältnis eintritt und schließlich in ihr sogar ein Karrieresprungbrett findet; auch nicht den Nachbarn, die gute Gründe haben, in einem erdbebengefährdeten Gebiet ein modernes Wohnhaus beziehen zu wollen."

28. April 2011 | 10 VOR 11 • Kritik • rationalgalerie.de

Hans-Günther Dicks fühlt sich an Klassiker erinnert. "An Brechts Herrn Puntila und seinen Knecht Matti erinnert die Beziehung Mithats zu Ali, die Esmer als einen subtilen Machtkampf gestaltet: den nie im Kommandoton, aber immer bestimmt und mit einer Art selbstverständlicher Arroganz geäußerten Wünschen Mithats begegnet Ali, indem er sie freundlich ignoriert oder nicht so wichtig nimmt."

28. April 2011 | 10 VOR 11 • Kritik • Die TAZ

Begeistert war Detlef Kuhlbrodt. "Pelin Esmers vielschichtiger, in Teilen fast dokumentarisch wirkender Film erzählt auf eine zurückhaltende, respektvolle Weise von den beiden allein lebenden Männern, ihrem Verhältnis zueinander, ihren Begegnungen mit anderen, vom heroischen Versuch des Helden, die Welt durch das Sammeln zusammenzuhalten, von Istanbul und seiner Geschichte."

28. April 2011 | 10 VOR 11 • Kritik • Berliner Zeitung

Eine größere Geschichte, als die eigentlich erzählte, sah Bert Rebhandl. "So ist dieses Drama um eine Räumungsklage am Ende viel mehr als nur die Geschichte eines hoffnungslos in der Vergangenheit vergrabenen, auf diskrete Weise traurigen Mannes: 10 VOR 11 (10 VOR 11 Trailer) ist ein großer Film über Zeit, Geschichte, Nation - und persönliches Unglück."

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