HABEMUS PAPAM
-
-
-
-
Inhalt • HABEMUS PAPAM
Die Kirchenglocken läuten, weißer Rauch steigt in den Himmel und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung. Doch Kardinal Melville (Michel Piccoli) ist panisch. Man hat ihn zum Papst gewählt. Was soll er bloß tun? Er kann sich der Welt nicht zeigen – und tut es auch nicht. Schon bald ist die ganze Welt in Sorge, während der Vatikan verzweifelt nach Lösungen sucht. Wie der Papst selbst auch, nur eben auf seine Art: Er büxt aus ...
Crew • HABEMUS PAPAM
Regie: Nanni Moretti
Darsteller: Margherita Buy, Jerzy Stuhr, Michel Piccoli, Nanni Moretti, Renato Scarpa ...
Verleih/Copyright: Prokino
mehr
Crew zu
HABEMUS PAPAM
Kritik • HABEMUS PAPAM • 28. Oktober 2011
HABEMUS PAPAM (
) ist ein witziger Papstfilm, aber noch lange keine schonungslose Kritik an der katholischen Kirche. Vor allem wegen Michel Piccoli ist der Film ein Ereignis, lobt Jan Schulz-Ojala. Auch Michael Meyns würde HABEMUS PAPAM (
) harmlos nennen, wenn nicht der Hauptdarsteller wäre. Wenn Michel Piccoli mehr Szenen allein gehabt hätte, wäre der Film laut Anke Westphal viel mehr als nur ein lustiger Film über den Vatikan geworden. Ironie ist vorhanden, aber überraschend wenig Klamauk freut sich hingegen Kordula Doerfler. Die Kombination aus Wohlfühlfilm und Satire, die die Kindlichkeit alter Kardinäle sogar in Zeitlupe karikiert und mit einem erstaunlich konsequenten, desillusorischen Finale aufwartet, enthält laut Stefan Jung durchaus Polarisierungspotenzial.