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DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE

DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE

Regie Pedro Almodóvar
Kinostart 20.10.2011
Genre Thriller, Drama

Kritiken • DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE

18. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

In DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) trägt laut Birte Lüdeking "jede Figur ein Kostüm, eine Maske, eine zweite Haut. Das Spiel mit verborgenen oder multiplen (sexuellen) Identitäten ist kein neues in Almodóvars Werk, aber es fiel selten so pessimistisch und pathologisch aus wie hier."

14. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Elisabeth Maurer entdeckte "die typische Fragestellungen der Frankenstein-Geschichte wieder, erzählt im Universum Almodóvars. Bezogen auf sein Werk und seine Verbindung zur Movida ist die Idee der Modifikation oder Erschaffung von Menschen allerdings eher hinsichtlich der Sexualität und des Transgenders zu sehen anstatt aus einem Interesse an Horrorgeschichten. Noch zentraler wie dieses erscheint bei DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) die Beschäftigung mit der Beziehung zwischen Kunstobjekt und Schaffendem. Denn dass Vera ein Kunstwerk ist, macht die Inszenierung vielfach deutlich."

13. September 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Rüdiger Suchsland sah die Leidenschaften des Pedro Almodóvar. "Offen bekennt sich der Spanier zu Einflüssen von Tizian und Louise Bourgeois, dem Modeschöpfer Gaultier und dem Genetiker Dawkins. Aber auch zu seinem Fetischismus: Vera trägt meist einen Dress aus hautfarbenem Strumpfhosenstoff - eine zweite Haut aus Kleidern. Und immer wieder gibt es Momente, die an diesen speziellen Fetischismus mancher Pornos und Sexspiele erinnern, die um zweite Häute kreisen, von hautengen Leder- und Gummianzügen über Ganzkörperstrumpfhosen bis zu Pseudo-Tierhäuten, die wir auch von Catwoman und Cat People kennen."

13. Oktober 2020 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • derStandard.at

Dominik Kamalzadeh hätte ein wenig mehr Nachdruck erwartet, denn die perversen Tiefen des Arztes bleiben weitgehend unerforscht. Trotzdem lobt er die verwegenen erzählerischen Sprünge des Regisseurs Pedro Almodóvar.

20. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • getidan.de

Peter Claus war über die Mischung der Genres verwirrt. "Ein bisschen Horror, ein wenig Sex und viel Psycho-Klimbim. Mal Melodram, mal Thriller, mal Sozialsatire kommt der Film nie richtig in Schwung. Was auch an der verwirrenden Erzählstruktur, die zwischen Ebenen und Zeiten pendelt, liegt."

20. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh wunderte sich über die Genre-Zusammensetzung. "Der Plot streift die Mad-Scientist-Thematik genauso wie chirurgische Übergriffe aus einem sensationalistischen Groschenheft, er verbindet das Motiv des jugendlichen Straftäters spielend mit hitchcock'schen Vertigoismen, vernäht den Racheplot eines Rape-Revenge-Films mit absurden Sexzenen, die aus einem 70er-Pornofilm stammen könnten, ohne aber - und hier wird es eben doch nochmal sehr spannend - das in den letzten Jahren genährte Almodovar-Publikum ästhetisch zu verschrecken."

19. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • groarr.ch

Severin Auer war von Pedro Almodóvar begeistert. "Der Spanier bleibt seinem melodramatischen Grundkonzept treu, bereichert es mit dem Element des Thrillers und macht leichte Anleihen beim Horror-Genre, lässt das ihm sonst so eigene, ironische Augenzwinkern, das die überhöhten und schicksalshaften Wendungen zur intellektuellen Telenovela verkommen liesse, in seinem jüngsten Streich aber gänzlich sein."

18. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik lobt den Regisseur Pedro Almodóvar, der sich von seinem Lieblings-Genre fern hält und den Schrecken nur anspielt. "Dafür schaut humorvoll zitierend der Horror klassischer Frankenstein-Geschichten rein, wenn Kunsthaut nach Schnittmuster zubereitet wird und andere kleine Gruselmomente ins Bild geraten."

18. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • schnitt.de

Laut Dietrich Brüggemann war Pedro Almodóvar schon mal besser. "Die Figuren sind unplausibel, die zentrale Wendung, die wir nicht verraten dürfen, ist natürlich ganz schön kraß, aber kraß ist auch eine Schlagzeile in der Bildzeitung. Ein Gefühl von Ratlosigkeit bleibt zurück. Man könnte ausgiebig am Film entlangtheoretisieren und sich mit Phrasen über Gender, Identität, Voyeurismus etc. langsam in den Schlaf schreiben, man kann es auch bleiben lassen."

13. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • diePresse.com

Eine glückliche Fügung nennt Barbara Petsch den Umstand, dass der ehemalige Trash-Künstler Pedro Almodóvar bei seinem neuen Film DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) auf "halben Weg in Richtung US-Kommerz stecken" blieb.

06. Oktober 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • filmering.at

DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) ist laut Michael Föls "ein wilder Genremix, ein radikales Spiel mit den Erzählebenen und ein kleines Regielehrstück von Pedro Almodóvar, der hier eindrucksvoll vorführt, dass er immer noch großes Interesse hat auf mutige Art und Weise seine Geschichten zu erzählen."

29. September 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • Das Manifest

Florian Lieb meint: "Almodóvar ist sich dabei nicht zu schade, den Twist aus Thierry Jonquets Romanvorlage Tarantula bereits im zweiten Akt zu präsentieren. Dass DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) nicht nur dennoch, sondern gerade deswegen funktioniert, zeichnet das Talent des spanischen Regisseurs aus. Viel mehr noch wird der Film nach einem etwas distanzierten, mysteriösen, aber deswegen nicht unspannenden ersten Akt durch jenen Twist auf eine neues, herausragendes Niveau gehoben."

13. September 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • programmkino.de

"Stilsicher und bilderstark inszeniert", meint Dieter Oßwald. "Die Stammzellen-Versuche geraten zu einer flotten Frischzellenkur für den guten alten Frankenstein. Den Grusel-Mythos mischt Almodóvar mit amüsiertem Augenzwinkern und ganz großer Lust am Fabulieren zu einem melodramatischen, famos verspielten und verschachtelten Thriller auf, clevere Zeitsprünge inklusive."

13. September 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik sagt's in zwei Sätzen. "DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) betreibt allerdings einen enormen Aufwand für eine grandiose Pointe. Doch wenn Almodovar erzählt, geht man die verzweigten Wege der Handlung gerne mit."

13. September 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • filmgazette.de

"Überdreht und bildstark", sagt Harald Mühlbeyer. "Almodóvar führt geschickt vom Schlimmen zum Schrecklichen, von Trauer und Trauma zum Unaussprechlichen, vom Unerwarteten, Unerwartbaren zum Bizarren, von der Tragik zur tragischen Komik. Und damit gelingt ihm das Kunststück, die Elemente von Trashfilmen - von diversen billig-exploitativen Frankenstein-Spin-offs über extreme Revenge-Thriller bis zu Körper-Horror - zu überführen dahin, wo sie schon wieder zu Kunst werden: wo sich die Motive verschachteln, wo sie sich auf verschiedenen Erzählebenen spiegeln - symbolisch oder ganz konkret -, wo sich konkretes Leid mit überdimensioniertem Grotesken vermischt, wo das Billige, Trashige in hochästhetischen, stilisierten, perfekt durchkomponierten Bildern ganz neuen Wert erhält."

20. Mai 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Es ist laut Daniel Kothenschulte "noch immer ein Vergnügen, der verschachtelten Erzählkunst des Spaniers zu folgen, doch ist DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE Trailer) der kühlste seiner Filme. Natürlich ist dieser Eindruck bereits angelegt im stilisierten Design und der hellen Ausleuchtung, die sich den visuellen Klischees des schattig-dunklen Horrorkinos entgegenstellt. Das Ergebnis jedoch ist eine beklemmende Ferne von den Figuren, wie man sie gerade bei diesem so lebensverbundenen Regisseur bedauern muss. Dafür gibt es eine starke ironische Komponente in der Banalität des Schreckens."

19. Mai 2011 | DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

Sennhauser sah "einen Versuch Pedro Almodóvars, zu seinen wilden, schockierenden Anfängen zurückzukehren. Aber nicht zu Fuss, sondern in einer gekühlten Luxuslimousine. Dem Film fehlt neben dem Humor auch das Herz, vor allem aber die Erotik, die schwule wie die übersteigert machohafte von früher. Pedro Almodóvar ist älter geworden, und viele seiner Filme mit ihm. Seine besten Werke tragen die Reife und die Jahre, die er akkumuliert hat. Dieser aber wirkt wie ein Versuch, noch einmal wild zu sein, ohne sich dabei allzu sehr anstrengen zu müssen."

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