| Regie | Oliver Parker |
| Kinostart | 06.10.2011 |
Marlon Lieber ist enttäuscht. JOHNNY ENGLISH - JETZT ERST RECHT (
) ist kein guter Film. Dabei "leidet der Film eben nicht an der Produktion, sondern am uninspirierten Drehbuch, an den eindimensionalen Charakteren und dem Mangel an Originalität."
Michael Fleig konnte sehr selten lachen. "Diese rar gesäten amüsanten Momente machen JOHNNY ENGLISH - JETZT ERST RECHT (
) jedoch zu keiner ernsthaften Option für ein vergnügliches Kinoerlebnis – nicht einmal als Lückenfüller bis zum nächsten richtigen Bond."
Günter H. Jekubzik war enttäuscht. "Obwohl Atkinson seiner Figur noch etwas Format gibt, hat das ganze Blödel-Paket dank dünnem Skript, schwacher Scherze, holperiger Handlung und unauffälligen Nebendarstellern nur DVD-Niveau."
Dieter Oßwald sah einen "Ex-Bean in Slapstick-Bestform". "Ein bisschen mehr Tempo hätte auch das Spion-Spektakel selbst bisweilen vertragen. Aber kleine Längen gleicht der unvergleichliche Grimassenschneider Atkinson bravourös aus."
"Autoren und der Regisseur beweisen viel Einfallsreichtum. Besonders gute Effekte werden erzielt, wenn der Held nicht bloß durch Tollpatschigkeit lächerlich wirkt, sondern auch seine im tibetischen Kloster erworbenen altertümlichen Fähigkeiten anwenden kann und auf diese Weise die überlegenen Gegner bezwingt. Der Film-Spaß bietet zwar keine sensationellen Innovationen, wird dafür aber auch nicht durch ambitionierte Experimente getrübt."
Holger Römers sah sich die Nebendarsteller genauer an. "Nachdem John Malkovich in der Rolle eines verbrecherischen Anwärters auf den britischen Thron im ersten Teil dem Affen Zucker gab, bleiben die prominenten Nebendarsteller jetzt vergleichsweise blass. Gillian Anderson und Rosamund Pike als Englishs Vorgesetzte beziehungsweise als Geheimdienstpsychologin erhalten kaum Gelegenheit, ihr komisches Talent unter Beweis zu stellen, während Dominic West als durchtriebener Agentenhaudegen einfach fehlbesetzt wirkt."
Wolfgang Zehentmaier meint, dass "JOHNNY ENGLISH - JETZT ERST RECHT (
) weit hinter dem urkomisch-skurrilen ersten English-Abentuer zurück" bleibt. "Daran können auch die vielen Bond-Anspielungen, die gelungenen Action-Szenen mit viel Bond-Spielzeug und die immer wieder aufblitzende Komik Rowan Atkinsons nichts ändern."
"Dass die Fortsetzung von Johnny English trotz Vorfreude nicht richtig ziehen mag, liegt einerseits an der recht seichten Geschichte und andererseits an den Witzen, die nicht zünden mögen. Zwar ist Atkinson weiterhin lustig, wenn er im Rausch tanzt (da werden Erinnerungen an Mr. Bean wach) und dumm in die Kamera glotzt, aber viel mehr kommt nicht."
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