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ANNA KARENINA

ANNA KARENINA

Regie Joe Wright
Kinostart 06.12.2012
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • ANNA KARENINA

05. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Im letzten Drittel von Anna Karenina verlieren sich der Einfallsreichtum und der präzise Stil der Inszenierung gänzlich. Die Irrungen und Wirrungen, die zu Beginn noch mit ironischem Ton und konzentrierter Blickorganisation diese (durchaus auch erotische) Spannung beschwören, verklumpen sich immer mehr im melodramatischen Modus des totalen Niedergangs der empfindsamen Seele", schreibt Lukas Stern.

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • kunst + film

ANNA KARENINA ist laut Lydia Starkulla "ein gelungener Augenschmaus. Mit opulenter Ausstattung und Schwelgerei in ambitioniertem Konzept-Kino entspricht der Film dem Charakter seiner Heldin: zu viel, zu heftig, zu direkt. Und doch ist man froh, dabei zu sein; die Sünde hat eben ihren Preis!"

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Berliner Zeitung

Regisseur Joe Wright nutzt die Schauwerte der Belle Époque laut Anke Westphal genauso wie die Schönheit von Keira Knightley. Die Essenz des Filmes wäre somit "Schönheit um der Schönheit willen".

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • TAZ

Dirk Knipphals ist von dieser ANNA KARENINA vollkommen überrascht worden. Zwar werden in den Nebenhandlungen zu viele Klischees betont, doch dafür kann sich die Haupthandlung viele Freiheiten nehmen, die sehr viel Spaß machen.

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Die Literaturverfilmung konnte Susanne Ostwald nicht überzeugen, was aber nicht an den Schauspielern lag, wobei sie Aaron Johnson fehlbesetzt fand. Die negative Kritik trifft eher den Regisseur, der es sich inhaltlich zu einfach gemacht hat.

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Die Presse

Norbert Mayer gefällt das stilvoll choreografierte Werk, allerdings werden die Kunstgriffe im Laufe des Filmes ermüdend.

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • getidan.de

Die Hauptrolle spielt laut Peter Claus Kameramann Seamus McGarvey. "Er bringt die Bilder auf tatsächlich spektakuläre Art zum Tanzen und Gleiten und Schweben, dass es nur so eine Lust ist. Die Akteure wirken dabei allerdings, weil vernachlässigt, hier und da hölzern."

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • perlentaucher.de

Nikolaus Perneczky blickt auf die Hauptdarsteller. " Dass die Titelrolle mit Wrights fader Festangestellten Keira Knightley und ihr fatalistisch-romantisches Gegenüber mit dem auch nicht eben magnetischen Aaron Johnson besetzt ist, macht es nicht besser. Jude Law spielt als gehörnter Ehemann mit schütterem Haupthaar gegen seine (sinkende) Starpersona an: Noch so eine nette Idee, deren Halbwertszeit weit unter Spielfilmlänge liegt."

06. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • artechock.de

"Knightleys Karenina selbst wirkt in diesem Tableau wie ein großes unerzogenes Mädchen, unreif, gar nicht die lebenserfahrene Frau, die weiß, worauf sie sich einlässt.... Wenn aber Anna Karenina nicht mehr ist als ein etwas zu oberflächliches Girl, wenn sie den Zuschauer weder zur Identifikation einlädt, noch verführt, sie zu begehren und zu lieben – was bleibt dann von diesem Stoff?" fragt Rüdiger Suchsland.

05. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Der Spiegel

Jörg Schöning sah eine Art von Unterhaltung, wie sie auf ein Kreuzfahrtschiff passen würde, ein wenig verrucht, aber alles in allem doch blitzblank.

05. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • derStandard

Beeindruckend findet Margarete Affenzeller, dass die Schauspieler trotz aller Opulenz nicht in der Theater-Kulisse verloren gehen. Auch überraschten sie die immer wieder neuen "absurden szenischen bzw. räumlichen Übergänge".

05. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • textezumfilm.de

Joe Wrights Film beginnt als Theateraufführung ist aber laut José García "kein gefilmtes Theater. Trotz des meisterhaften Schnitts von Melanie Ann Oliver, der fließende Übergänge schafft, trotz einer hervorragenden Kameraführung (Seamus McGarvey), die das Tableauhafte mit einer dynamischen Kamera etwa bei der Ballszene kombiniert, schafft die Vermischung der beiden Kunstformen für den Zuschauer eine gewisse Irritation."

05. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine Augenlust nennt Kerstin Decker diese Ausstattungsorgie von einem Film und sieht diese Verfilmung im vorderen Mittelfeld der ANNA KARENINA-Charts.

04. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • filmering.at

"Anna Karenina ist ein unterkühltes, selbstverliebtes und berechnenedes Werk, dass die eigenen formalen Spielereien weit über die Geschichte und die Figuren stellt und dabei noch nicht einmal konsistent vorgeht", bemängelt Michael Föls. "Für den Zuseher ist dies anstrengend und verwirrend, vielleicht sogar ärgerlich, vor allem da die Intention von Joe Wright nie so ganz klar wird."

04. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • gamona

"Konzeptionell beeindruckend, schauspielerisch durchweg überzeugend und in der Wright-typischen Stilisiertheit der Bilder und Töne zuweilen pures Kino", schreibt Rajko Burchardt. Doch "Wrights Desinteresse an Melodramatik und großen Gefühlen lässt seinen Film weitgehend kühl und intellektuell wirken."

04. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • filmtabs

"Es ist einfach faszinierend, wie Joe Wright zusammen mit seinem Kameramann Seamus McGarvey mittels kunstvoll gleitender Übergange, raffinierter Kulissenschiebereien, gewagter Schwenks und wunderbarer Bildeinfälle erzählt. So ist Anna Karenina längst kein verruchtes Kulturgut mehr, der Text Tolstoi wird zum äußerst gelungenen Konzentrat", freut sich Günter H. Jekubzik.

03. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • Die Welt

Elmar Krekeler lobt Joe Wrights Film als "köstlich ausgestattete Kinoorgie", die sogar MOULIN ROUGE in den Schatten stellt. Auch sei das Drama noch nie so stilisiert und trotzdem so präzise inszeniert worden.

03. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • negativ-film.de

Lida Bach stellt fest: "Knightleys ANNA KARENINA weiß um die Macht des Pathos, genau wie Wrights ANNA KARENINA. Dies ist die einzige Gemeinsamkeit des gezügelten Ensemblestücks und der überzogenen Darbietung im Zentrum einer Adaption, der man sich dennoch hingeben muss. Wie Gräfin Vronskaya sagt: "Besser im Nachhinein bereuen als von vornherein verzichten"."

03. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • ray Filmmagazin

"Joe Wrights Neuverfilmung von Anna Karenina ist visuell spektakulär – und bei aller Kostümseligkeit überzeugend modern", lobt Christina Tilmann. "Zumal Wright ein von Tom Stoppard geschickt und effektvoll auf die Hauptstränge zurückgeschnittenes Drehbuch geliefert bekam, das die Liebes-, Freundschafts- und Familienbeziehungen in den Vordergrund rückt und alles überzählige Personal vermeidet."

01. Dezember 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • filmtogo.de

Leider übertragen sich die Gefühle der Protagonisten für Denis Sasse "nicht auf die Leinwand, nicht auf die Zuschauer. Man bleibt unberührt, mag sich allenfalls an den Bühnenaufbauten ergötzen, an so manchen Szenewechsel, der hier mit dem Durchschreiten einer Tür, dem Erklimmen einer Treppe oder sonstigen Mitteln des Übergangs von statten geht."

26. November 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • outnow.ch

"Keine Frage, Joe Wright hat mit dieser stilisierten Verfilmung des Klassikers ein interessantes Experiment durchgeführt, doch auch diese können hin und wieder misslingen. Die Betrachtung des Experiments jedoch bleibt interessant, und mit einigen tollen Darsteller-Leistungen wird man auch noch belohnt. Bleibt zu hoffen, dass Wright sich vielleicht doch wieder einmal ins Actiongenre verirrt".

23. November 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt den Regisseur: "Trotz der mutigen Stilisierung lotet sein ergreifendes Drama die psychologischen Tiefen und gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Tragödie meisterhaft aus und bewahrt sich berührende Anschaulichkeit. Ein wahres Bravourstück ist auch das Drehbuch von Tom Stoppard. Ihm ist es gelungen, Tolstois elegante, weit ausgreifende Prosa intelligent zu straffen."

14. November 2012 | ANNA KARENINA • Kritik • filmosophie.com

"Es bleibt hier nur noch eine Empfehlung für den Film auszusprechen, auch wenn Fans traditioneller Literaturverfilmungen sich in der theatralischen Welt von Joe Wright vermutlich nicht zu Hause fühlen werden. Joe Wright hat die Regeln des Genres ebenso durchbrochen wie seine Hauptfigur die ihrer Gesellschaft. Das Ergebnis ist dasselbe: Wer offen für Neues ist, wird begeistert sein."

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