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DER NAME DER LEUTE

DER NAME DER LEUTE

Regie Michel Leclerc
Kinostart 14.04.2011
Genre Komödie

Kritiken • DER NAME DER LEUTE

10. März 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke entdeckt Tiefliegenderes. "Vor allem geht es [dem Regisseur] aber um die vermeintlich determinierende Kraft von Herkunft und Identität. Diese bestimmt zunächst auch Michel Leclercs Figuren, wird hier aber so respektlos und spielerisch verhandelt, dass sie nicht als Schicksal erscheint, sondern als zu überwindendes Hindernis. In diesem Sinne steht die pute politique weniger für eine explizite Lebensweise als für eine vielleicht etwas altmodische Vorstellung von gesellschaftlicher Veränderung durch Liebe – eine Liebe, die sich um Identitäten nicht schert und ihren Ausdruck in einem Satz Bahias in der Mitte des Films findet: "Scheiß auf Wurzeln.""

23. Januar 2012 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh vergibt 8 von 10 Punkten. "DER NAME DER LEUTE (DER NAME DER LEUTE Trailer) ist oft urkomisch und kurz darauf wieder beeindruckend sensibel, zusammengehalten von vielen kleinen, aber feinen Ideen sowie den liebenswerten Hauptfiguren. Der akkurate Arthur und die Hippie-Nachfahrin Bahia werden vortrefflich gespielt von Jacques Gamblin und der niedlichen Sara Forestier, vielleicht die französische Zooey Deschanel."

14. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • filmdienst.de

Rüdiger Suchsland ist begeistert. "So ist der gesamte Film, so turbulent wie gleichzeitig klug, eine ungemein selbstironische Reflexion des linksliberalen, urbanen Frankreichs, die jedoch weit über Frankreich hinaus die politischen Fallgruben der westlichen Demokratien, den Alltag unserer Medienwelt und des von ihnen oft praktizierten Tabubetriebs zum Thema macht und sarkastisch aufs Korn nimmt. Und: Es ist eine romantische Liebesgeschichte. Denn was könnte es Romantischeres geben als die Liebe zwischen zwei Ungleichen, die sich gegenseitig bereichern und voneinander Dinge lernen, die sie allein nie gelernt hätten?"

14. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle ist der Meinung, der Film hätte den gewonnen César durchaus verdient. "Die französische Culture-Clash-Komödie von Michel Leclerc trifft den Zahn der Zeit und nimmt bissig die aktuellen innerpolitischen Probleme des Nachbarlandes auf die Schippe."

14. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • Der Tagesspiegel

Begeistert vom Regisseur zeigt sich Kerstin Decker. "Leclerc spielt meisterhaft mit Wirklichkeiten; er verrückt sie nur minimal, und schon werden sie zur hellsichtigen Parodie auf die nur allzu reale Welt. Dabei könnte manche Idee als schlechte Reverenz an die französische Komödie älteren Typs erscheinen. Ist es wirklich lustig, eine nackte junge Frau durch Paris laufen zu lassen? Ja, irgendwie schon, weil Leclerc die Kleidervergessenheit seiner Revolutionärin bezwingend erdet."

11. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • rationalgalerie.de

Uri Gellermann stellt fest: "Sein Spiel mit den Namen der Leute, mit ihren Herkünften, ihren Lebensumständen und deren Spiegelung im sogenannten Privaten, liefert ein Kaleidoskop schriller Bildern, die unterhalten wollen und ein wenig auch belehren. Dass Michel Leclercs algerische Lebensgefährtin, Baya Kasmi am Drehbuch gearbeitet hat, zeigt, dass aus dem Privaten jederzeit Politisches resultieren kann. Aber wenn dann die strahlend schöne aber völlig wirre Bahia, nur mit einem Handy bekleidet, Metro fährt, dann . . . ach guckt Euch das doch selbst an."

11. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • schnitt.de

Matthias Wannhoff entdeckt in IM NAMEN DER LEUTE neben dem Schabernack der offen unzuverlässigen Erzählung. "Sara Forestier, die für ihre Rolle mit dem César ausgezeichnet wurde, darf sich ab sofort die frankophone Zooey Deschanel nennen. Zinedine Soualem als Bahias allzu opportuner Vater ist anrührend. Und kein anderer Mime gibt dem verunsicherten französischen Bürgertum derart ein Gesicht wie Jacques Gamblin. Dessen Figur ist in einer fabelhaften Szene ganz außer sich, als sie der pensionierten linken Gallionsfigur Lionel Jospin im eigenen Wohnzimmer die Hand schütteln darf. Auch dies mutet postmodern an – wie die Nonchalance, mit der den ganzen Film hindurch Buchstäblichkeit und Bedeutung, Geschichte und Erzählung gegeneinander ausgespielt werden. Es scheint, als sei die Dekonstruktion im Mainstream-Kino ihrer Geburtsstätte angekommen."

10. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • schnitt.de

Matthias Wannhoff schaut auf den Hauptdarsteller. "Kein anderer Mime gibt dem verunsicherten französischen Bürgertum derart ein Gesicht wie Jacques Gamblin. Dessen Figur ist in einer fabelhaften Szene ganz außer sich, als sie der pensionierten linken Gallionsfigur Lionel Jospin im eigenen Wohnzimmer die Hand schütteln darf. Auch dies mutet postmodern an – wie die Nonchalance, mit der den ganzen Film hindurch Buchstäblichkeit und Bedeutung, Geschichte und Erzählung gegeneinander ausgespielt werden. Es scheint, als sei die Dekonstruktion im Mainstream-Kino ihrer Geburtsstätte angekommen."

05. April 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah eine wunderbare, ungewöhnliche Liebesgeschichte mit Tiefgang. "Regisseur Michel LeclercDER NAME DER LEUTE (DER NAME DER LEUTE Trailer) aber eine wunderbare Entdeckung."

31. März 2011 DER NAME DER LEUTE • Kritik • doppelpunkt.de

Hier sind laut Martin Schwarz "überaus komische Situationen vorprogrammiert, doch Michel Leclerc und Baya Kasmi unterfüttern ihre intelligente Komödie zudem mit ernsten Untertönen, wenn sie etwa die schlimme Vergangenheit der Eltern von Arthur und Bahia thematisieren. Ein überaus kurzweiliger, sehr französischer Film, mit einem wunderbaren Paar: Jacques Gamblin gibt den vorsichtigen Vogelexperten ebenso überzeugend wie Jungstar Sara Forestier (GAINSBOURG - DER MANN, DER DIE FRAUEN LIEBTE (GAINSBOURG - DER MANN, DER DIE FRAUEN LIEBTE Trailer)) die überdrehte Aktivistin. Zudem gibt’s einen Gastauftritt des früheren französischen Premierminister Lionel Jospin, seinerzeit die große Hoffnung der französischen Linken."

31. März 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • filmgazette.de

Wolfgang Nierlin kann dem Film nicht viel abgewinnen. "So naiv und eindimensional wie die ungezwungen und chaotisch agierende Figur, so vordergründig und fadenscheinig ist der inhaltliche Aufhänger für sie. Denn natürlich geht es vor allem darum, dass die hübsche Sara Forestier als quirlige Bahia ihren unbestrittenen Sex-Appeal ausspielen kann, wobei ihr in fast jeder Szene irgendwo ein Stück Nacktheit herausrutscht. Mit übertriebener Geste, die gleichwohl prüde inszeniert ist, erschöpft sie sich leider weitgehend in dieser Rolle. Dass ihre sexuelle Freizügigkeit fast schon augenzwinkernd mit einem frühen Missbrauch durch den Klavierlehrer erklärt wird, ist zumindest nicht unproblematisch."

31. März 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • filmszene.de

"Allen kulturellen Vorurteilen zeigt diese wunderbare Komödie den Stinkefinger. Sie fordert etwas mehr Offenheit und Gelassenheit, wenn es um heikle Integrationsfragen geht. Das alles macht DER NAME DER LEUTE (DER NAME DER LEUTE Trailer) unaufgeregt und mit einem herrlichen Sinn für Humor. Und wieder beweisen die Franzosen, wie guter Mainstream - auch in Deutschland - funktionieren sollte."

31. März 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch ist begeistert. "Brillant verkörpert Jacques Gamblin auf seine etwas melancholisch sympathische Art den zunächst verschlossenen Part dieses Gegensatzpaares. Nach wie vor zählt der französische Charakterdarsteller zu den Schauspielern, die mit unauffälligen Gesten und mimischen Veränderungen ungewöhnlich viel ausdrücken können. Ob die erfolgreiche, französische Ode an das Unkonventionelle, die sich dabei jedoch nie zu sehr auf diesen Anspruch versteift, auch außerhalb ihres Heimatlandes so gut funktioniert, bleibt zu hoffen."

01. März 2011 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • Der Name der Leute

Überblick zum Film auf moviepilot.de

16. Mai 2010 | DER NAME DER LEUTE • Kritik • outnow.ch

"DER NAME DER LEUTE (DER NAME DER LEUTE Trailer) ist Michel Leclerc ein charmanter Film voller origineller Einfälle gelungen, der ernste Themen auf eine unterhaltsame und witzige Art aufgreift, ohne diese mit dem Satireschlaghammer zu malträtieren. Stattdessen bietet er einige "Magic Moments", und dies ohne je auf die Tränendrüsen zu drücken. Diese kommen ohnehin von selbst. Sehr empfehlenswert!"

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