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MIDNIGHT IN PARIS

MIDNIGHT IN PARIS

Regie Woody Allen
Kinostart 18.08.2011
Genre Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • MIDNIGHT IN PARIS

08. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Leander Ripchinsky meint: "Midnight in Paris (Midnight in Paris Trailer) ist eine unterhaltsame Reflektion des amerikanischen (filmischen) Touristentums geworden. Und gleichzeitig ein Film über die Nostalgie in andere Zeiten. Dass dabei keine wirklich neuen Weisheiten oder gar filmstilistische Sternstunden herauskommen, kann man einem derart schwungvoll erzähltem (Allen-) Streifen schwerlich übel nehmen."

13. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Was MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) innerhalb des Werks seines Regisseurs laut Frédéric Jaeger "auszeichnet, ist die emphatische Nähe, die dieser zu seiner Hauptfigur einnimmt, der alles andere als der abgeklärte New Yorker ist ... Trotz der üblichen Geschwätzigkeit des Drehbuchs und dem offenkundigen Bedürfnis Allens, die Vermittlung jedes Gedankens doppelt und dreifach abzusichern, bleibt der Film in den meisten Momenten leichtfüßig, traumwandlerisch und verspielt zugleich."

18. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer nennt MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) ein "lahmes Nostalgiestück". "Beim frühen Allen hat jeder einzelne Satz eine absurde Pointe. Hier trabt nur sehr gelegentlich ein Rhinozeros von Salvadore Dali vorbei. Das bisschen Nostalgie-Metadiskurs, das Allen gelegentlich draufschraubt, sieht draufgeschraubt aus."

18. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • getidan.de

Peter Claus staunt, dass Woody Allen aus Owen Wilson einen Schauspieler gemacht hat. "Owen Wilson liefert als Gil Pender seine bisher beste Darstellung ab. Es wäre leicht gewesen, den naiven Träumer als Trottel zu denunzieren. Doch das bleibt aus. Gil wird, wie der Handlungsort, zum Ideal eines sensiblen Menschen, der seinen ganz persönlichen Idealen kompromisslos zu folgen versucht."

18. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • tagesanzeiger.ch

Im Vergleich, meint Stefan Volk, ist Woody Allens MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) eher lahm. "Der Film hat viele komische Momente, die Dialoge sind mit Witz und Routine geschrieben, die Geschichte wird schwungvoll erzählt, praktisch ohne Längen. Kaum jemand dürfte den Kinobesuch bereuen. Verglichen mit einem zart komponierten Meisterwerk wie Purple Rose of Cairo, in dem Woody Allen 1985 schon einmal Realität und Fantasiewelt miteinander verspann, wirkt MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) allerdings wie eine plumpe Nummernrevue."

17. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • textezumfilm.de

José García ist begeistert. "Die wunderbaren Bilder des Kameramanns Darius Khondji tauchen die in der Vergangenheit angesiedelten Bilder in ein goldenes Licht, während in den Einstellungen der Gegenwart naturalistische Töne vorherrschen. Sie ordnen sich freilich einer zwischen spielerisch und verspielt anzusiedelnden Inszenierung unter, die einem Drehbuch mit einem wunderbaren Gefühl für Rhythmus entspringt. Wie kaum ein zweiter Woody Allen-Film der letzten zwei Jahrzehnte setzt das Drehbuch die witzigen Dialoge wohldosiert ein, weil es sie in den Dienst des Handlungsfortgangs stellt."

17. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • kultiversum.de

Eskapismus pur entdeckt Oliver Heilwagen. "Woody Allen bedient in dieser Komödie so ziemlich alle Sehnsüchte, die kultivierte Amerikaner über Europa im Kopf haben. Der 100-Minuten-Abstecher nach Paris zum Kinokarten-Preis funktioniert prächtig."

17. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Die Welt

Andreas Rosenfelder entdeckt einen klaren Fall von Retromanie, der sich an der Grenze zur Peinlichkeit bewegt. Aber Woody Allen gelingt es, "die Klischees der Intellektuellen mit derselben bösen Präzision [zu] erfassen wie jene der Massenkultur."

16. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Als Bekenntnis eines Romantikers bezeichnet Kerstin Decker den Film. Die Kritikerin ist begeistert von den Paris-Aufnahmen, auch jene im Regen, denn besonders sie zeigen die Sehnsucht nach den Ursprüngen, nach einem Paris der 1920er Jahre.

16. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • filmtabs.blogspot.com

Günter H. Jekubzik ist begeistert. "Woody Allens romantische Komödie Midnight in Paris (Midnight in Paris Trailer) ist der beste Film des New Yorkers seit sehr langem. Raffiniert verwebt sie Science Fiction und ein wunderbare Kulturgeschichte von Paris. Wie schon bei Vicky Cristina Barcelona (Vicky Cristina Barcelona Trailer) inspirierte der Ortswechsel Woody Allen. Ein junges Paar gerät kurz vor der Hochzeit auf Abwege, während sich die materialistische Ines in Paris langweilt und shoppt, verfällt der nostalgische Träumer Gil dem Zauber der Stadt - was wortwörtlich zu nehmen ist."

12. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • bummelkino.de

Arne Hübner ist verzaubert. "Allen kann seinem abgenutzten Beziehungsspiel zwar nicht ganz entfliehen, trotzdem widmet er sich der von vielen geträumten Hoffnung und dem verklärten Blick auf die Vergangenheit. Dabei rechnet Allen mit den Schöngeistern und Nostalgikern in Maßen ab. Das ist gezähmte Unterhaltung, die überrascht und verzaubert. Sehr schön."

04. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • schnitt.de

Etwas zu schwarz-weiß befand Andreas B. Krüger MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer). "Ob Belle Epoque oder Roaring Twenties, Allen läßt seine Figuren zwischen den Epochen taumeln, es stellt sich das Thema der ewigen Suche nach der guten alten Zeit und ob es nun gut ist oder nicht, die Vergangenheit zu verklären. Nur schade, daß das Sujet so explizit serviert und etwas schwarzweißmalerisch abgehandelt wird, aber es ist ja nicht so, daß Subtilität schon immer Woody Allens Stärke war."

04. August 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • schnitt.de

Sabine Weier kann Woody Allen gar nicht genug loben. "Mit Midnight in Paris (Midnight in Paris Trailer) hat er eine wundervolle Sommerkomödie geliefert, in der er die Charaktere im besten Shakespearschen Sinne geschickt miteinander verflechtet und diese Verflechtungen dann ebenso geschickt wieder auflöst. Der Film ist ein dramaturgischer Genuß, er ist intelligent und beflügelnd, er macht einfach Spaß. Diesmal hat es Allen verdient, gehätschelt zu werden. Er hat nicht nur einen fantastischen Film gemacht, sondern seinem ganz eigenen Humor gewissermaßen die Krone aufgesetzt, indem er seinen Intellektuellen-Witz personifiziert und damit seinen persönlichen Stil persifliert hat."

27. Juli 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • filmering.at

Michael Föls war hingerissen. "Mutig und ohne Angst davor, dass man den alten Zyniker Allen nun als romantischen Naivling sehen könnte erzählt er seine magisch-realistische Geschichte und entführt uns in eine filmische Zauberwelt die zum Entspannen und Entdecken einlädt. Natürlich sind dennoch einige urtypische klassische Seitenhiebe enthalten wie man sie von Woody Allen kennt, aber im Herzen ist Midnight in Paris (Midnight in Paris Trailer) ein einfacher, schöner Film."

24. Juli 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Das Manifest

Sebastian Moitzheim sah mit MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) eine menschliche, clevere und dezent selbstironische Romantik-Komödie und damit genau das, was er sich von Woody Allen erhofft. "Der Film ist romantisch, aber nicht kitschig, er ist witzig, oft bissig, aber nie zynisch. Er ist (banal, aber nicht selbstver-ständlich) genau so lang, wie er sein muss und langweilt nie. Dass fast alle Figuren des Films so oder ähnlich schon in vielen Woody Allen-Filmen vorkamen, verzeiht man ihm gern, denn anders als in ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME (ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME Trailer) wirkt es hier weniger wie eine etwas desinteressierte Fingerübung als eher ein Rückbesinnen auf eigene Stärken."

24. Juli 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • filmgazette.de

Louis Vazquez hat 10 von 10 Punkten für den Film. "Herausragend ist freilich Owen Wilson, der allen Versuchungen zum Trotz seine Figur fast völlig ohne Woody Allen-Manierismen auskommen lässt, die manch anderer Schauspieler gerne nachahmte, wenn Allen selbst nicht mitspielte. Keine Hektik, kein Dauerstottern, keine schlechte Kopie des Originals."

18. Juli 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • filmsprung.ch

"Obschon die Hauptfigur in MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) eigentlich ein wenig in einer Lebenskrise steckt, nähert sich Woody Allen dem Thema von der humorvollen Seite. Schwerelos und verspielt inszeniert er eine verträumte Reise in die Vergangenheit und erlaubt sich besonders bezüglich des Verhaltens der historischen Figuren manche liebevoll schelmische Momente."

12. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Berliner Zeitung

Liebevoll, leicht, heiter nennt Anke Westphal den Film. Er "befragt nicht nur unser Verhältnis zur vergehenden Zeit, sondern auch viele Seiten des französisch-amerikanischen Verhältnisses: den ungebrochenen heimlichen Neid der neuen Welt auf die Kultur des alten Europa und deren romantische Verklärung, eingeschlossen den Kult um die sogenannten "Expatriates", die Pariser Exil-Amerikaner der 1920er. ... Wie liebevoll und mit welcher Leichtigkeit und Heiterkeit Allen das zusammenbringt, ist nur bewundernswert. Wie auch sein Umgang mit den Schauspielern."

12. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala hat sich überzeugen lassen. "Mit seiner romantischen Komödie MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) hat sich Woody Allen, nach einem ersten Paris-Ausflug in ALLE SAGEN: I LOVE YOU (1996), für die Dauer eines ganzen Films einen Jugendtraum erfüllt – und ihm vielleicht schon deshalb jeden Bitterstoff entzogen, ohne dass er stattdessen süßlich würde. Wer scharfen Allen’schen Wortwitz sucht, muss sich mit ein paar binnenamerikanischen Politrempeleien zwischen Gil und seinem von Kurt Fuller verkörperten Schwiegervater in spe begnügen."

12. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist begeistert. MIDNIGHT IN PARIS (MIDNIGHT IN PARIS Trailer) "ist eine Hommage an den Mythos Paris und an dessen Geschichte. Die Orte, die diesen Mythos symbolisieren, fasst Allen gleich zu Anfang zusammen: Postkartenansichten von Notre Dame, Louvre, Eiffelturm und Triumphbogen, von den Cafés, Boulevards und verträumten Gassen. Man kennt das, und doch sieht man es irgendwie neu, weil Allen die Schönheit dieser Stadt entrückt und erhöht. Paris bei Sonne, Paris im Regen – nie sei Paris schöner."

12. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Der Standard

An verschiedenen Settings mag Dominik Kamalzadeh "auch das Handwerkliche an der Arbeit des Komikers erkennen, der stets mit feststehenden Standards und Archetypen hantiert - Europa benutzt er so nur als Feld für seine komischen Ausgrabungen. Dass der leichtfüßige Film dann nicht nur der Nostalgie das Wort redet, sondern für einen selbstbewussten Umgang mit dem Reichtum der Vergangenheit plädiert, lässt sich zudem als gutes Motto für die nächsten zehn Festivaltage in Cannes gebrauchen: Mögen viele Filme kommen, in denen es schöpferische Zusammenführungen gibt!"

11. Mai 2011 | MIDNIGHT IN PARIS • Kritik • Der Tagesanzeiger

Florian Keller sah eine hübsche, leichtfüssige Fantasie. Der Film "ist eine luftige Plaisanterie über die falschen Versprechen der Nostalgie. Das liess man sich zum Auftakt nur zu gerne gefallen, wie hier die Klassiker der Moderne als liebenswürdige Karikaturen durch ein Paris aus dem Weichzeichner flanieren: Adrien Brody hat einen fabelhaften kleinen Auftritt als Salvador Dalí, die robuste Kathy Bates als Gertrude Stein stellt Picasso in den Senkel – und der junge Surrealist Luis Buñuel ist schwer von Begriff, als der Gast aus Hollywood ihm eine Idee für einen surrealen Film schildert."

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