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POLNISCHE OSTERN

POLNISCHE OSTERN

Regie Jakob Ziemnicki
Kinostart 12.05.2011
Genre Komödie

Kritiken • POLNISCHE OSTERN

27. März 2011 | POLNISCHE OSTERN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die Tragikomödie POLNISCHE OSTERN (POLNISCHE OSTERN Trailer) erliegt laut Robert Zimmermann gerade den Klischees, auf die sie satirisch abzielen will. "Zum Ende hin lösen sich Konflikte dann auch mit solchem Tempo auf, dass selbst Henry Hübchen kaum Raum bleibt, seinen Charakter eine glaubwürdige Wandlung vollziehen zu lassen. Am Ende rettet der gute Opa Grabosch Tadeusz vor dem finanziellen Aus, und für den stereotypenfesten Zuschauer bestätigt sich wieder einmal: Ohne deutsches Geld geht in Polen nix. Und wenn Grabosch als Schlussgag trotz Engagement und erlerntem Vertrauen doch noch das alte Auto geklaut wird, stellt sich ernsthaft die Frage nach dem Anliegen dieses Films. Denn ohne den Versuch, sich mit überkommenen Stereotypen auseinanderzusetzen, bleibt die Geschichte bestenfalls banal."

12. Mai 2011 | POLNISCHE OSTERN • Kritik • Berliner Zeitung

Viel zu vorhersehbar fand Claus Löser die Komödie. "Kurz vor Beginn der polnischen EU-Ratspräsidentschaft startet mit Polnische Ostern (Polnische Ostern Trailer) ein etwas bestellt wirkender Film: Er wirbt augenzwinkernd für gegenseitiges Verständnis der jeweiligen Marotten und fordert demonstrativ-entspannt zum Dialog zwischen den Kulturen dies- und jenseits der Oder-Neiße-Grenze auf."

10. Mai 2011 | POLNISCHE OSTERN • Kritik • getidan.de

Peter Claus beschreibt, was Henry Hübchen zu seiner Figur sagt: ""Das ist ein Kleinbürger, einer, der seine Vorurteile pflegt, der über einen bestimmten Horizont nie hinaus gekommen ist. Und so etwas Kleinbürgerliches, das ist doch in uns allen drin. Für mich war es spannend, zu zeigen, dass er trotzdem gar nicht so eng in seinem Denken ist." Und das ist auch für die Zuschauer das Spannende an diesem Film, dessen Geschichte einen nach anfänglichen Längen mit überraschenden Wendungen fesselt, aber nicht unbedingt vom Hocker haut. Henry Hübchens Interpretation dieses "Stinkstiefels" aber tut das durchaus."

09. April 2011 | POLNISCHE OSTERN • Kritik • schnitt.de

Ekaterina Vassilieva schreibt: "Insbesondere die tiefverwurzelte polnische Religiosität, zu der Werner als aufgeklärter Deutscher keinen Zugang mehr hat, erweist sich für ihn und Mathilda als äußerst hilfreich, um den Tod der geliebten Tochter bzw. Mutter zu verarbeiten. Man kann den Kinosessel also mit dem guten Gefühl verlassen, mehr über Polen erfahren und dazu noch gut gelacht zu haben. Doch gerade dadurch, daß der Film den eigenen Bericht nicht in Frage stellt, wirkt sein Polenbild genau so konstruiert wie Werners amateurhafte Aufnahmen und erweckt auch kaum mehr Vertrauen."

01. April 2011 | POLNISCHE OSTERN • Kritik • Polnische Ostern

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