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DAS BLAUE VOM HIMMEL

DAS BLAUE VOM HIMMEL

Regie Hans Steinbichler
Kinostart 02.06.2011
Genre Drama

Kritiken • DAS BLAUE VOM HIMMEL

06. Juni 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Wie Rebecca Nicklaus schreibt, zwingt der Film den Zuschauer, sich mit "Fragen auseinanderzusetzen. Die Thematik ist schlau gewählt. Die Mutter-Kind-Beziehung ist ein Phänomen, das nahezu jeden Menschen auf dieser Erde betrifft, dabei nie aufhörte, spannend und ungemein komplex zu sein. Bereiche wie Menschwerdung, Identität, Wahrnehmung, die sich von der Genvorgeschichte und der familiären Vererbungslehre trennen, verschmelzen mit dem Kerngedanken. Wer eine Geschichte über seine Mutter erzählt, erzählt immer auch über sich selbst."

28. März 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Regisseur Hans Steinbichler bezeichnet sein tränenreiches Melodram DAS BLAUE VOM HIMMEL als Frauenfilm - Männer dürfen aber auch reingehen, findet Alexandra Horn. "Je aufdringlicher die Kamera in Close-ups an die Gesichter der Frauen heranrückt, je insistierender die emotionale Verstärkung durch die Musik, desto mehr geht man innerlich auf Distanz zu diesem Drama. Mitreißender ist der Film, wo er den Schauspielerinnen in langen, totalen Einstellungen Zeit und Raum für körperlichen Ausdruck lässt. Dabei überzeugt vor allem Karoline Herfurth, die als jugendliche Marga ihre Verzweiflung und Sehnsucht einfach herausschreien darf. Hannelore Elsner in der Rolle der Kranken, die immer mehr in ihre eigene Welt driftet – mal kindlich impulsiv, mal aggressiv – wirkt zu manieriert, um echtes Mitgefühl zu erregen."

02. Juni 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • getidan.de

Das Finale verblüfft Peter Claue: "Da wird gestorben und neu-geboren – doch es gibt keine zuckrige Gefühlsduselei. Hier wird die Erzählung ganz dicht und im besten Sinne anrührend. Eindringlich wird klar – und das erfreulicherweise ohne vordergründiges Erklären – wie heftig das große Weltgeschehen die angeblich kleinen, individuellen Menschengeschichten prägt. Es schaudert einen. Und man ist trotz der kleinen Einwände froh, dass endlich mal wieder in Deutschland ein Filmregisseur den Mut aufbringt, der Kraft tosender Gefühle nachzuspüren."

27. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • br-online.de

"Im Mittelpunkt stehen die beiden Frauen, Hannelore Elsner als Mutter, Juliane Köhler als Tochter, ein durch die Überpräsenz von Elsner sehr diffiziles Zusammenspiel. Überzeugend ist Karoline Herfurth als junge und fröhliche Marga, die noch nichts von ihrer dunklen Zukunft ahnt. Für Hannes Steinbichler dient die Alzheimer-Erkrankung als "ein filmisches Vehikel", als Instrument dafür, dass sich die Protagonistinnen irgendwann auch unbequemer Wahrheit stellen."

27. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • schnitt.de

Julian Bauer hat einiges auszusetzen. "Die Besetzung? Filmbürgerliche Elite. Selbst in kleinen Nebenrollen werden gute Theaterschauspieler (wie Fritzi Haberlandt) verscheuert. Fast als wäre damit irgendein "Prädikat: besonders wertvoll"-Automatismus verbunden. Hannelore Elsner spielt auch als Demenzerkrankte mal wieder die Femme fatale. Der Zeigefinger ist also wieder im Spiel, diesmal auf den profilierten Star gerichtet: Das ist eine Marke, das ist DIE Elsner!"

25. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • film-dienst

Leider steht laut Julia Teichmann "das leicht übersteuerte Schauspiel einer Identifikation eher im Weg. Vielleicht auch, weil die Landschaften hier wichtiger sind, funktionieren die Rückblenden in der Regel besser – möglicherweise ist dies aber auch Karoline Herfurths unverstelltem Spiel als junge Marga zu verdanken. Am Ende bleiben die eindringlichen Landschaftsbilder doch singulär, sie werden eben nicht zu Seelenlandschaften. Vielleicht braucht Hans Steinbichler einfach die Berge."

20. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • filmszene.de

M. Piehler schaut auf die Darsteller. "Juliane Köhler hält sich wacker neben Hannelore Elsner und spielt die Wandlung der toughen Journalistin zur suchenden und aus der Bahn geworfenen Tochter mit viel Überzeugungskraft. Dass Karoline Herfurth eine der besten derzeitigen Schauspielerinnen ist, darf sie als junge Marga in den Wirren der Kriegszeiten und den Verwirrungen der eigenen Liebe in aller Verzweiflung unter Beweis stellen. In diesem Starensemble geht David Kross als junger lettischer Freund der Familie und heimlicher Bewunderer Margas etwas unter, selbst ein schauspielerisches Schwergewicht wie Fritzi Haberland taucht nur in einer Minigastrolle auf."

20. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt Regisseur und Kamerafrau. "Wiederum ist es nicht zuletzt die unglaublich poetisch-malerische Aura der stilistisch beeindruckenden Bildsprache seiner starken Kamerafrau Bella Halben, die seinen neuen Film so bemerkenswert macht. Sie steht im Kontrast zur tragischen Schwere des persönlichen Schicksals seiner Protagonisten. Immer wieder verleiht die Dynamik einer sich drehenden wendenden Kamera der von Rückblenden geprägten Erzählweise trotz allem eine verführerische Leichtigkeit."

18. Mai 2011 DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • doppelpunkt.de

Martin Schwarz lobt den Film. "Hans Steinbichler geht bei der Umsetzung des Drehbuchs von Robert Thayenthal und Josephin Thayenthal von Beginn an emotional in die Vollen. Wobei die mitunter zum Overacting neigende Hannelore Elsner hier als verwirrte Marga ideal besetzt ist. Ihr gegenüber brilliert die stets souveräne Juliane Köhler als rationale Sofia, die mit ihrer Mutter auf eine Zeitreise geht, die auch für Sofia selbst einige Überraschungen bereithält. Kamerafrau Bella Halben findet hierfür gediegene Bilder, besonders in den Rückblenden."

10. Mai 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • Freiwillige Selbstkontrolle

"Die Spannung in der Dramaturgie ergibt sich im Besonderen durch das "Geheimnis" in der Vergangenheit von Marga, welches ihre Tochter Sofia nur stückweise ihrer in Demenz entrückten Mutter zu entlocken vermag. Hans Steinbichler inszeniert dieses Frauen- und Gefühlskino sehr emotional und für die Jury streckenweise zu viel. So sei das überakzentuierte Spiel von Hannelore Elsner, der Pathos in den Dialogen einfach zu deutlich und vor allem der überbordende musikalische Klangteppich erschlage den Zuschauer."

01. Februar 2011 | DAS BLAUE VOM HIMMEL • Kritik • Das Blaue vom Himmel

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