Inhalt • NICHTS ZU VERZOLLEN
Grenzenlose Freiheit - was für die einen ein Traum, ist für die anderen ein Alptraum. So kann sich der belgische Grenzbeamte Ruben Vandevoorde (Benoît Poelvoorde), der in dem kleinen Grenzstädtchen Courquain arbeitet, auch nicht darüber freuen, dass das seiner Meinung nach kriminelle Schengener Abkommen in Europa in Kraft getreten ist. Nicht nur ist Ruben gegen offenen Grenzen, er will auch nicht, dass die verhassten Franzosen einfach so die Grenze übertreten können, mag er doch nichts lieber, als diese bei der Grenzüberschreitung so richtig schön zu schikanieren. Doch wie immer kann alles nur noch schlimmer werden, denn Ruben wird nun auch noch dazu abkommandiert, mit seinem französischen Kollegen Mathias Ducatel (Dany Boon) gemeinsam auf Patrouille zu gehen.
Crew • NICHTS ZU VERZOLLEN
Regie: Dany Boon
Darsteller: Benoît Poelvoorde, Dany Boon, Bouli Lanners, Karin Viard, François Damiens ...
Verleih/Copyright: Prokino
Kritik • NICHTS ZU VERZOLLEN • 22. Juni 2011 • critic.de
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In Verbindung mit dem Herzschmerz-Drama um das binationale Liebespaar rennt der Film laut Martin Gobbin "die offenen Türen des Anti-Rassismus und der Pro-EU-Haltung ein. Die Tatsache, dass es – gerade in Belgien – auch innerhalb einzelner Staaten massive ethnische und sprachliche Trenngräben gibt, wird dabei gänzlich ignoriert. Eine profunde Reflexion des menschlichen Abgrenzungsbedürfnisses oder des schmalen Grats zwischen Patriotismus, Nationalismus und Xenophobie kann und soll ein Film nicht leisten, der letztlich nichts Höheres anstrebt als ein leichtes Vergnügen zu sein."